|
|
Guten Morgen Wann warst du zuletzt auf der «Crazy Mouse»? Ich zuletzt am Freitag, und mir schwirrt heute noch der Kopf davon. Was hast du so am Albanifest erlebt? Schreibs uns! Nach dem Fest der Vereine haben wir heute schon wieder eine Vereinsgeschichte für dich. Und zwar vom Handballclub Pfadi Winterthur, der die Saison als Dritter abschloss. Auch wegen zweier Jungtalente.
|
|
|
|
|
| Das Fest-Komitee zieht eine positive Bilanz des Albanifests. Die Rettungsorganisationen hatten mit einem aussergewöhnlichen Ereignis zu kämpfen. (Bild: zvg) |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
23 Personen wegen Pfefferspray-Missbrauch im Sanitätszelt |
|
|
143 Patient:innen versorgten die Rettungsorganisationen am Albanifest. 23 von ihnen wegen einer Pfefferspray-Attacke. von Tizian Schöni |
|
|
Das Festkomitee hatte Verhaltensempfehlungen für die hohen Temperaturen durchgegeben und Abkühlungsstationen eingerichtet. Doch was am Ende im Zelt der Samariter und des Rettungsdiensts für besonders viele Patient:innen sorgte, war nicht die Hitze, sondern mehrere Pfefferspray-Attacken. Dies gaben Stadtpolizei, Schutz & Intervention sowie der Rettungsdienst in einer gemeinsamen Medienmitteilung bekannt. Besonders eine Attacke inmitten einer Menschenmenge habe zu aggressiven Reaktionen unter den anwesenden Personen geführt. Zahlreiche Besucher:innen mussten durch die Sanität betreut werden. Der Sanitätsposten habe daraufhin durch Polizeikräfte geschützt werden müssen. Insgesamt waren 23 Personen betroffen, wovon drei ins Spital überführt werden mussten. Das Einsatzaufkommen insgesamt habe sich allerdings im Rahmen der Vorjahre befunden. Die Polizei habe 50 Ordnungsbussen ausgestellt, Wegweisungen ausgesprochen und rund 25 Personen wegen «technischer Änderungen am Fahrzeug» ‒ zu Deutsch: einem zu lauten Auspuff ‒ verzeigt. Verein zieht positive BilanzDas Albanifest-Komitee zieht in einer eigenen Medienmitteilung eine positive Bilanz. «Die Massnahmen zur Kühlung haben gut funktioniert, und viele Festgäste haben sich – nach dem Prinzip ‹später kommen, länger bleiben› – den tendenziell höheren Temperaturen offensichtlich schnell angepasst», sagt Präsident Heinz Stiefel. Die Besucherzahlen, so das Komitee, seinen am Freitag- und Samstagabend «stark», am Samstagnachmittag «verhalten» und am Sonntag «zufriedenstellend» gewesen. |
|
|
|
| Seit der Saison 24/25 setzt Trainer Goran Cvetković auf die Top-Talente Niclas Mierzwa und Tiago Cuencas (v.l.n.r.). (Bild: Valentin Kunzelmann) |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Diese zwei Teenager gehören zum Erfolgsrezept von Pfadi Winterthur |
|
|
Nach einer schwachen Saison im letzten Jahr fand Pfadi Winterthur Ende Mai mit dem dritten Schlussrang zurück zu den Topteams der Schweiz. Einen massgeblichen Anteil an diesem Erfolg haben mit Niclas Mierzwa und Tiago Cuencas zwei Top-Talente aus dem eigenen Nachwuchs. von Valentin Kunzelmann und Lia Crivelli |
|
|
In Winterthur gibt es in der kommenden Saison wieder europäischen Handball. Die Mannschaft von Pfadi Winterthur hat sich in dieser Saison in den Playoff-Halbfinal und damit unter die vier besten Teams der Schweiz gespielt. Damit erreichten sie das gesteckte Ziel: die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb. Dass dieses Saisonziel erreicht werden würde, war nicht unbedingt absehbar. Die vorherige Spielzeit beendete der Traditionsverein auf Rang neun und verblieb damit nur aufgrund des freiwilligen Abstieges des HSC Kreuzlingen in der höchsten Liga der Schweiz. In dieser Saison waren es vor allem zwei junge Spieler, die mit ihren starken Leistungen hervorstachen. Vom Eigengewächs zum VerantwortungsträgerErst seit der letzten Saison sind die beiden Talente Tiago Cuencas (18) und Niclas Mierzwa (19) feste Bestandteile des Teams. In Summe haben sie in der letzten Saison 184 Tore erzielt und avancierten damit trotz ihres jungen Alters zu wichtigen Stützen. Ihre Handballkarrieren starteten beide so richtig, als sie mit jeweils elf Jahren in den Nachwuchs von Pfadi Winterthur wechselten. Für den Winterthurer Cuencas war es «ein riesiger Traum, hier zu spielen». Der Sprung aus dem Nachwuchs in die höchste Liga der Schweiz bringe Hürden mit sich. Die Unterschiede zeigen sich sowohl taktisch als auch physisch, «daran muss man sich schon gewöhnen», so Cuencas. |
|
|
| Die starken Leistungen haben Tiago Cuencas und Niclas Mierzwa Nominationen zu den Top 3 Newcomern der Saison bei den Swiss Handball Awards 2026 eingebracht. (Bild: Valentin Kunzelmann) |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Als Spielgestalter leitet und dirigiert er die Angriffe des Traditionsvereins. Es sei ein grosses Privileg, bereits in jungem Alter so viel Verantwortung übernehmen zu dürfen. «Klar gibt es ältere Spieler, die Erfahrung mitbringen. Wir Jungen bringen zudem die Energie mit und die Motivation, jeden Tag Vollgas zu geben.» Von Pfadi in die beste Liga der Welt Eine Stärke der Mannschaft sei der Zusammenhalt. Auch in der schwierigen letzten Saison sei die Stimmung in der Garderobe und auf dem Feld positiv geblieben. «Trotz einigen personellen Wechseln hat sich intern nicht viel verändert», sagt Niclas Mierzwa. Dieses gute Gefühl habe sich in dieser deutlich erfolgreicheren Saison bezahlt gemacht. |
|
|
| Mit 173 Toren in dieser Saison ist Niclas Mierzwa bester Torschütze seiner Mannschaft und einer der besten der ganzen Liga. (Bild: Valentin Kunzelmann) |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Als bester Torschütze des Teams trägt er nun mehr Verantwortung. Die gestiegenen Erwartungen sorgen beim Ausnahmetalent aber nicht für Unsicherheit. «Ich bin immer noch der Gleiche», so Mierzwa. Er freue sich besonders auf die Spiele, in denen es um alles gehe. Nervosität verspüre er da jeweils kaum. Seine Qualitäten sind unterdessen weit über Winterthur und die Schweiz hinaus bekannt. Ab nächster Saison wird Mierzwa für die Rhein-Neckar Löwen in der deutschen Bundesliga auflaufen. «Mit diesem Wechsel geht für mich ein Traum in Erfüllung», sagt der Winterthurer Top-Torschütze. |
|
|
| «Sie haben ihre Rolle nicht bekommen, weil ich sie besonders mag. Sondern weil sie qualitativ auf diesem Level Handball spielen.» Goran Cvetković, Trainer und Sportchef |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Eine der wichtigsten Aufgaben für Trainer und Sportchef Goran Cvetković ist es, Talente im Verein zu entdecken, diese zu fördern und in die Mannschaft zu integrieren. Zwei Paradebeispiele dafür sieht er in Niclas Mierzwa und Tiago Cuencas. «Sie haben ihre Rolle nicht bekommen, weil ich sie besonders mag, sondern weil sie qualitativ auf diesem Level Handball spielen können sowie die Einstellung und die Persönlichkeit dazu haben», so der 43-Jährige. Cvetković steht bereits seit fünf Jahren an der Seitenlinie von Pfadi und kennt den Verein auch aus seiner Zeit als aktiver Spieler. Neben den sportlichen Leistungen sieht der Trainer auch einen anderen Effekt, den die jungen Aushängeschilder im Verein und darüber hinaus auslösen. Mit den Stars können sich Nachwuchsspieler:innen und junge Handballfans identifizieren. Diese Strahlkraft spüre man deutlich: «Wir haben immer mehr Zuwachs beim jungen Publikum», so Cvetković. Während Tiago Cuencas über einen langfristigen Vertrag in Winterthur verfügt, wird Niclas Mierzwa in der kommenden Saison versuchen, bei den Rhein-Neckar Löwen zu überzeugen. Aus der abgelaufenen Saison nehmen die beiden Youngsters durchwegs positive Erfahrungen mit: «Wir können stolz auf unsere Leistung sein, besonders nach der Enttäuschung der vorherigen Saison», meint Mierzwa. |
|
|
| Valentin Kunzelmann und Lia Crivelli studieren an der ZHAW in Winti Kommunikation und Medien. Im Rahmen eines Praxisprojektes schrieben sie und andere Studierende der ZHAW eigens recherchierte Texte für die WNTI-Redaktion. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| | FCW trägt neu maximal 200’000 Franken PolizeikostenDie Challenge League ist sportlich ein Abstieg ‒ sicherheitstechnisch aber ein Pus. Weil künftig weniger Hochrisikospiele stattfinden, passte die Stadt die Vereinbarung mit dem Club über die Aufteilung der Kosten der Polizeieinsätze an. Künftig trägt der FCW noch maximal 200’000 Franken, die geschätzten Gesamtkosten gibt die Stadt nicht an. In der Super League betrugen die jährlichen Kosten der Einsätze 1,1 bis 1,3 Millionen Franken, der FCW übernahm davon maximal 500’000 Franken. |
|
| | Weitere Kurz-NewsPV-Anlage über Seenerstrasse ‒ gute Idee, aber zu aufwendig: Kurzgefasst ist das die Antwort des Stadtrats auf eine Anfrage von Stadtparlamentarier Daniel Rohner (EVP). Er wollte wissen, ob über dem tiefergelegten Abschnitt der Seenerstrasse, der unter der St. Gallerstrasse hindurchführt, eine Gross-PV-Anlage installiert werden könnte. Ja, sagt der Stadtrat. Aber das Projekt wäre wegen diverser ungeklärter Fragen um ein vielfaches teurer als PV-Anlagen auf Dächern ‒ und von denen gebe es noch genug ohne Solarpanels. Kantonsweites Feuerverbot im Wald: Seit Freitag gilt im Kanton Zürich ein Feuerverbot im Wald und bis 50 Meter vom Waldrand entfernt. Dies teilt die Medienstelle der Baudirektion mit. Ausgenommen davon sind Gas- und Elektrogrills. Im Siedlungsgebiet ist Grillierem am Holzkohlegrill weiterhin erlaubt. Zwei Pferde-Meisterschaften erstmals in Winterthur: Vom 13. bis 16. August findet auf dem Gelände des Kavallerievereins erstmals die Schweizer Meisterschaft in der Jungpferde-Dressur statt. Dies schrieb der Verein am Freitag in seinem Newsletter. Zudem wird auch die Seniorenmeisterschaft der Concours-Reiter am 22. und 23. August erstmals hier ausgetragen. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Gemeinsam über die neue Brücke: Einweihungsfest Querung Grüze Die Querung Grüze ist fast fertig – und das wird gefeiert! Am 5. September 2026 findet ein grosses Einweihungsfest für ganz Winterthur statt. Für Gross und Klein gibt es Infostände zu den Arbeiten an der Brücke, einen Brückensprint, Wettbewerbe, eine Hüpfburg und natürlich ein kulinarisches Angebot. Stadtbus Winterthur lädt die ganze Stadt ein, das erste Mal mit dem Bus über die neue Brücke zu fahren! |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Dein Albanifest-Erlebnis
 | Wie wars? Am Sonntag ging das grösste Volksfest der Stadt zu Ende. Einige nehmen das zum Anlass, ein Wochenende auf dem Land zu verbringen, andere stürzen sich ins Getümmel. Wir möchten von dir wissen, was dein Albanifest-Erlebnis war. Von der Highscore am Boxautomat über die leichte Hirnerschütterung nach zu vielen Autoscooter-Fahrten bis hin zur Sitznachbarin aus der Primarschule, die man nach zehn Jahren erstmals wieder sieht ‒ tanzend auf den Festbänken des Warrior-Zelts. |
|
| |
| Schlecht geworden auf einer Bahn? Wir wollens wissen. (Bild: wintipix.com) |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Und, Test bestanden? Als echte Albanifest-Gänger:in ist dir natürlich sofort aufgefallen, dass die «Crazy Mouse» längst nicht mehr so heisst. Neu ist es die «Katz und Maus». Wenn du durchgefallen bist, gilt für dich nächstes Jahr ein Albani-Obligatorium. Bis bald, Tizian |
|
|
|