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| | Guten Morgen Winti Die Hochsaison der städtischen Medienkonferenzen geht weiter. Gestern standen soziale Sicherung und Asylwesen auf dem Programm. Tizian und ich folgten der Einladung in den Superblock.
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| Departementsvorsteher Nicolas Galladé (links) und Leiter Asyl Bernhard Roth (rechts) präsentieren den Medienschaffenden die wichtigsten Zahlen der sozialen Sicherung. (Bild: Tizian Schöni) |
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| «Anspruchsvoll, aber keine Krise» – Asylzahlen bleiben stabil |
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| Steigende Kosten, mehr Zuweisungen vom Kanton und wegfallende Unterkünfte. Das Asylwesen in Winterthur hat Herkulesaufgaben zu bewältigen. Doch Stadtrat Nicolas Galladé zeigt sich zuversichtlich. von Linus Fischer |
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| «Die Schweiz steckt in der Asylkrise», schrieb die «NZZ» vor einem Monat, die Gemeinden seien am Anschlag. Nicolas Galladé (SP) sieht es weniger drastisch: «Es ist nicht mehr so schlimm wie vor vier Jahren», sagte der Sozialvorsteher über die aktuelle Asylsituation in Winterthur. Es bleibe aber anspruchsvoll, alle vom Kanton zugewiesenen Personen unterzubringen und zu integrieren. Zusammen mit Bernhard Roth, dem Leiter des Bereichs Asyl, stellte er gestern den Bericht «Facts und Trends der sozialen Sicherung 2025» vor. 87,9 Millionen Franken gab die Stadt im Jahr 2025 insgesamt für die soziale Sicherung aus. Das sind zwar vier Millionen Franken weniger als im Vorjahr, aber die Kosten seien durch einmalige Rückerstattungen vom Kanton und zeitlich verschobene Buchungen um rund acht Millionen Franken nach unten verzerrt, schreibt Galladé im Bericht. Die Kosten umfassen Sozialhilfe, Asylsozialhilfe, Zusatzleistungen zu AHV und IV und Vorschüsse der Alimente. |
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| Nur sieben Prozent der Kosten aller individuellen Bedarfsleistungen entstehen durch die Asylsozialleistung. (Grafik: WNTI) |
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| Nebst den üblichen Fallzahlen und Kosten legten Galladé und Roth dieses Jahr einen Schwerpunkt auf die Situation im Asylbereich. Insgesamt sind in Winterthur derzeit 1800 Asylsuchende untergebracht, sagte Bernhard Roth, davon über 1200 mit Schutzstatus S. Im Asylbereich war 2022 die Stunde Null: Zu Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine waren es lediglich 418 Personen gewesen. Die Vervierfachung innerhalb von vier Jahren löste so einige Probleme aus. Allen voran jenes bei den Unterkünften. «In manchen Wochen werden uns zehn Personen zugewiesen», sagte Nicolas Galladé. Diese stünden dann ein paar Tage später vor der Tür und bräuchten ein Bett. Rund ein Fünftel der Personen ist in den drei Unterkünften der Stadt untergebracht. Den restlichen konnte eine Wohnung vermittelt werden. Bis 2028 würden für die Unterkünfte Trollstrasse und Mehrzweckanlage Teuchelweiher die Mietverträge auslaufen. «Wir sind jedoch zuversichtlich, dass diese verlängert werden können», sagte Roth. Die dritte Unterkunft an der Adlerstrasse werde jedoch abgerissen: «Sofern die Abstimmung zum Erweiterungsneubau angenommen wird», erklärte Galladé. Wie die 200 Plätze ersetzt werden, sei noch nicht klar, aber 2022 habe gezeigt, dass irgendwie immer etwas gefunden werden kann. Für den absoluten Notfall gäbe es noch 80 Betten im Keller der Mehrzweckanlage Teuchelweiher, so Bernhard Roth, dort sei es jedoch zu prekär. |
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| Alle drei Unterkünfte müssen in den nächsten zwei Jahren sichergestellt oder ersetzt werden. (Grafik: WNTI) |
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| Zuversichtlich zeigten sich die beiden auch bei der Integration, insbesondere in die Berufstätigkeit. Rund ein Viertel der Ukrainer:innen mit Status S benötigten inzwischen keine Asylsozialhilfe mehr. Vor drei Jahren waren es noch acht Prozent gewesen. Integration wirke und zahle sich auch aus, sagte Galladé. So gebe es auch Lernende, welche noch auf Asylsozialhilfe angewiesen, aber auf bestem Weg zur Integration in die Berufswelt seien. Weitere rund 30 Prozent sind bereits über oder noch nicht im Erwerbsalter. Trotzdem, so Galladé, gebe es einigen Handlungsbedarf. So müssten die Unterkünfte sichergestellt beziehungsweise ersetzt werden. Ausserdem wolle man im Teuchelweiher Küchen einbauen, damit sich die Geflüchteten selbst verpflegen können. Das mache sie auch selbstständiger. |
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| Turm Areal Pop Up Brrr Edition: Reserviere jetzt deinen Lieblingstisch Merkst du es auch? Der Herbst nähert sich mit grossen Schritten. Der Innenhof im Turm Areal wird winterlich, festlich und wahrhaftig gemütlich. Die Brrr Edition 2026/27 mit zwei liebevoll eingerichteten Jurten bietet den perfekten Rahmen für Weihnachtsessen, Teamanlässe und gesellige Runden. Klein, gross, intim oder laut. Mitten in Winterthur, mitten im Winter. WNTI-Leser:innen erhalten im Oktober (und nur im Oktober) 15 Prozent Rabatt auf Fondue. Gebt bei Buchung WNTI15 in das Kommentarfeld ein. |
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| print(“hello winti”): Neue Website für die Stadtverwaltung
 | | print(“hello winti”) Die Stadtverwaltung hat gestern Vormittag die neue Website aufgeschaltet. Für rund eine Million Franken wird damit der veraltete Internetauftritt abgelöst und um neue Funktionen ergänzt. So gibt es nun einen KI-Chatbot und die E-Services sind wieder direkt auf der Website zugänglich. Jährlich kostet der Internetauftritt rund 30’000 Franken. |
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| | KSW erhält noch einen LeistungsauftragFür hochkomplexe Operationen vergibt ein Gremium verschiedener Kantone die Aufträge an die verschiedenen Spitäler. Nun hat das KSW einen vierten in der Viszeralchirurgie, also bei Eingriffen am Bauch und bei Eingeweiden, erhalten. Erst im März stand deswegen Gesundheitsdirektorin Nathalie Rickli (SVP) in der Kritik. Sie habe dem Spital aus dem Gremium heraus den Auftrag zugeschoben (die «NZZ» berichtete). Die Vorwürfe liessen sich jedoch nicht halten. (tz) |
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| | Diebstahl am Glacéstand: Zwei Jugendliche stahlen am Sonntagnachmittag eine Kasse und ein Portemonnaie von einem Glacéstand beim Neumarkt, teilt die Stadtpolizei mit. Einer der Jugendlichen konnte noch vor Ort durch Passanten festgehalten werden. Der andere konnte nach einer kurzen Flucht an der Obergasse verhaftet werden. Bei den Jugendlichen wurde ein Pfefferspray und ein illegales Klappmesser gefunden. Neue Hauptsponsorin fürs Technorama: Die ZKB wird neue Hauptsponsorin des Technoramas, wie der «Landbote» berichtet. Nach einer grossen Beteiligung an den geplanten Sanierungen würde die Kantonalbank das Pharmaunternehmen «Merck» ab 2029 ablösen. Das Museum sucht weiterhin Partner:innen für die noch fehlenden 13 Millionen für das 60-Millionen-Projekt. Eröffnung des Sprintkanals: Am Samstag, 19. September, eröffnet die Leichtathletik-Vereinigung den neuen Sprintkanal im Sportzentrum «Win4». Dank diesem können die Sportler:innen auch im Winter unter konstanten Bedingungen trainieren. An der Eröffnung können sich Besuchende mit Spitzensportler:innen messen und den neuen Kanal testen. |
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| | Winti weiss warum beim Banana City eine Schalke-Fahne hängt
 | … warum beim Banana City eine Schalke-Fahne hängtObwohl Winterthur mit dem Fussballer Adrian Gantenbein einen gewissen Bezug zum FC Schalke 04 hat, war ein Leser überrascht, als er die Fahne vor dem Banana City sah. Ein Anruf im Hotel löste das Rätsel schnell auf: «Der Chef der Siska ist Schalke-Fan.» Auf Anfrage der Redaktion bestätigt Günter Heuberger seine Faszination für den Verein aus dem Ruhrgebiet. Vor 25 Jahren sei er mit seinem Sohn auf einer Deutschlandreise durch Gelsenkirchen gefahren. Sie hätten sich spontan ein Training der «Knappen» angeschaut: «Von da an waren wir Fans», sagt er. Die Idee mit der Fahne stamme jedoch nicht von ihm. Als die Swica aus den Gebäuden auszog, blieb eine Fahnenstange leer und seine Frau habe ihn überraschen wollen. Schalke würde auch nicht dafür zahlen, sagt der Siska-Verwaltungsratspräsident und Gründer von Radio Top. Auch er zahle lediglich die Mitgliederbeiträge und finde seit Corona nicht mehr so oft die Zeit, die Veltins-Arena zu besuchen. |
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| Radio Top, Fitnesspark und Siska: Macht alles Sinn. Aber was macht Schalke da? (Bild: Linus Fischer) |
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| | Falls ich jemals in die Situation komme, dass ich leere Fahnenstangen vor meinen Immobilien habe, hänge ich wahrscheinlich eine FCW-Fahne auf. Und natürlich eine von WNTI. Und vielleicht eine von Winterthur. Bis bald, Linus |
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