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Guten Morgen Winterthur Olivia Ruffiner hat für WNTI das Naturmuseum Winterthur besucht. Tizian und Linus waren an der Medienkonferenz zum ARA-Ausbau.
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| Sabrina Schnurrenberger (li.) und Sandra Scherrer (re.) öffnen für WNTI die Türen zum erdwissenschaftlichen und biologischen Depot. (Bild: Robyne Dubief) |
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Das Naturmuseum Winterthur umfasst eine Sammlung von 165’000 Objekten, knapp 5000 davon sind ausgestellt. Das Kuratorinnen-Café und die geplante Überarbeitung der Dauerausstellung sollen mehr Raum für diese verborgenen Geschichten bieten. von Olivia Ruffiner |
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Die Regale, gefüllt mit Gestein aus vergangenen Zeiten, reichen bis unter die Decke. Sandra Scherrer bewegt sich zwischen ihnen wie in ihrem zweiten Wohnzimmer. Auf der Suche nach einer Koralle, die vor 150 Millionen Jahren im Schweizer Korallenriff lebte, kurbelt sie ein Rollregal auf und öffnet eine Schublade. In passend zugeschnittenen Kartonschachteln liegen die versteinerten Wesen fein säuberlich aneinandergereiht. Auf der anderen Seite des Raums steht Sabrina Schnurrenberger. Interessiert sieht die Biologie-Kuratorin der Erdwissenschaften-Kuratorin beim Suchen zu. «Es ist selten, dass wir die Sammlung der anderen zu sehen bekommen», sagt sie. Beide Kuratorinnen arbeiten neben ihrer Teilzeittätigkeit im Naturmuseum auch als Fachlehrpersonen. |
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| Sabrina Schnurrenberger in ihrem Depot. Sie kuratierte die Eichhörnchen-Ausstellung, welche später quer durch die Museeen der Schweiz wanderte. (Bild: Robyne Dubief) |
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Die Korallen stellen gerade einmal 898 der insgesamt 165’000 Objekte der naturhistorischen Sammlung Winterthurs. Rund drei Prozent davon sind ausgestellt. Der Rest lagert in einem der drei Depots, dem Reich von Sandra Scherrer und Sabrina Schnurrenberger. Sie kümmern sich um die Verwaltung und Katalogisierung der Objekte. Gerade ist der Mammutstosszahn heimgekehrt – er war ans Museum Kreuzlingen ausgeliehen worden. Sandra Scherrers Aufgabe ist es nun, dies so genau wie möglich zu dokumentieren. Der Zahn liegt in einer extra für die Ausleihe hergestellten Transportbox, die Scherrer jetzt unbedingt behalten will. «Sie passt leider nicht in die Regale, aber ich finde einen Platz», sagt sie und lässt den Blick über die eng bestückten Reihen schweifen. |
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| Sandra Scherrer sortiert ihre Sammlung nach geologischem Zeitalter. (Bild: Robyne Dubief) |
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Im Vergleich zu der biologischen Sammlung ist die erdwissenschaftliche Sammlung klein. Mit ihren 75'000 Insekten umfasst die biologische Sammlung fast die Hälfte der Objekte des Naturmuseums. Während Sandra Scherrer sich auf das nächste Kuratorinnen-Café zum Thema Korallen vorbereitet, sucht Sabrina Schnurrenberger in der biologischen Sammlung nach Eiern. Das Depot liegt knapp 200 Meter von den Erdwissenschaften entfernt. «Eier haben wir etwa 200 Stück», sagt sie dort angekommen. «Aber sie werden häufig als szenografische Elemente benutzt.» Sie zeigt auf ein Vogelpräparat im Schrank, neben dem ein halb aufgebrochenes Ei liegt. «Das Präparat haben sie im Januar 1935 angefertigt», sagt Schnurrenberger. Sie schmunzelt: «Im Januar legen sie gar keine Eier. Von wo sind sie also? Solche Geschichten möchte ich erzählen.» |
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| Neben Fauna umfasst die biologische Sammlung auch Flora und zwar in sogenannten Herbarien. Zwischen die Blätter sind gesammelte Exemplare mit Datum und Fundort versehen. (Bild: Robyne Dubief) |
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Die unsichtbaren SammlerinnenSchnurrenberger geht weiter. Reihen um Reihen von Insekten umgeben sie. Manche Insektenkästen sind mit einer geschwungenen, gleichmässigen Schrift angeschrieben. «Das ist die Sammlung Hedwig Huber», sagt Schnurrenberger. Hedwig Huber, von den Kuratorinnen auch liebevoll Hedi genannt, war eine Winterthurer Ärztin, die aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf aufgeben musste. Seit den 1950er-Jahren arbeitete sie ehrenamtlich im Naturmuseum. Der damalige Direktor beauftragte sie, eine Lokalfauna zusammenzustellen. Das «Fräulein Huber», wie sie auch in den Belegen genannt wird, selektierte zunächst das schönste Exemplar aus der bestehenden Sammlung und steckte sie um. In einem Bericht hielt sie jedoch fest, dass die Artenzahl «enttäuschend klein» sei. Sie beschloss, selbst aktiv zu werden. 15 Jahre lang wanderte sie durch Winterthur und sammelte über 6000 Käfer von mehr als 4000 verschiedenen Arten. «Wir vermuten, dass auch bei anderen Sammlungen Frauen eine grössere Rolle spielten, jedoch weniger dokumentiert sind als Hedi», sagt Schnurrenberger. |
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| Dieser Insektenkasten enthält verschiedene Arten von Zweiflüglern, Raubfliegen und Bremsen, teilweise sogar aus dem 19. Jahrhundert. (Bild: Robyne Dubief) |
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Die Arbeit von Hedwig Huber bleibt nicht verborgen. In der aktuellen Wanderausstellung «Krabbler» wird sie in einem Bereich den Besuchenden vorgestellt. Das Naturmuseum liegt seit 1916 an der Museumsstrasse 52. Eine neue Dauerausstellung mit Fokus auf WinterthurDie Dauerausstellung ist dieses Jahr 21 Jahre alt. «In der Regel erneuert man eine Dauerausstellung alle 20 Jahre», sagt Scherrer, die auch stellvertretende Direktorin des Museums ist. Es gibt aber weitere Gründe für eine Neugestaltung. Die Besucherzahlen sind gestiegen: Im Jahr 2024 strömten gemäss dem Jahresbericht des Amts für Kultur 37'305 Besucher:innen ins Museum. Das setzt die Räumlichkeiten und Objekte unter Druck. «Es kommt häufiger vor, dass wir den eingekugelten Igel wieder zurücklegen müssen, weil jemand ihn herumgeschubst hat», sagt Scherrer. Das neue Konzept soll den Ausstellungsobjekten mehr Schutz bieten. Schnurrenberger ergänzt: «Die Ausstellung, wie sie jetzt ist, könnte in vielen nordeuropäischen Städten stehen. Wir möchten Winterthur stärker in den Fokus rücken.» Dies ist auch das Ziel des Kuratorinnen-Cafés, auf das die beiden sich vorbereiten. Die Idee entstand aus Gesprächen zwischen den beiden Kuratorinnen. «Wir recherchieren so viel zu den Objekten und lernen dabei viel über Winterthur», sagt Scherrer. «Ich schreibe Sabrina dann gerne auf Whatsapp und erzähle ihr davon.» |
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| Sandra Scherrer ist nicht nur die erdwissenschaftliche Kuratorin, sondern auch stellvertretende Direktorin des Naturmuseums. (Bild: Robyne Dubief) |
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Viermal im Jahr schaffen die Kuratorinnen in der Museums-Cafeteria Raum für die Objekte und ihre Geschichten. Sie bringen ihre «Lieblingsobjekte» mit, reichen diese im Raum herum und beantworten Fragen dazu. Beim letzten Treffen «Insektengeschichten» gab es eine versteinerte Eintagsfliege zu fassen, die Schwärmer-Sammlung von Dr. Troll zu bestaunen und auch die Geschichte der geschwungenen Handschrift des Fräuleins Huber war zu hören. Beim nächsten Termin präsentieren die Kuratorinnen die Korallensammlung von Carl Weber mit versteinerten und rezenten, also heute noch lebenden Arten. Bis in die 1980er-Jahre widmete das Museum diesen Objekten sogar einen eigenen Raum – den «Korallen-Saal». Ob dieser Raum in der neu gestalteten Dauerausstellung seinen Platz zurückfindet, wird sich zeigen. |
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Das nächste Kuratorinnencafé «Korallengeschichten» findet diesen Sonntag, 6. September 2026, statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. |
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| Im Superblock: Die Stadträtinnen Martina Blum (Grüne) und Christa Meier (SP) informieren über die bevorstehende Abstimmung. (Bild: Linus Fischer) |
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Schafft es der ARA-Ausbau ins Trockene? |
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Der Kredit ist bereits angenommen, nur das Referendum gegen die Aufforstung auf Fruchtfolgefläche im Niederfeld versperrt dem ARA-Ausbau noch den Weg. Am 27. September hat das Volk das letzte Wort. von Tizian Schöni |
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Für neun von zehn Winterthurer:innen war am 14. Juni klar: Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Hard soll für 276 Millionen Franken ausgebaut werden (WNTI berichtete). Der zweitgrösste Kredit in der Stadtgeschichte wurde ohne mit der Wimper zu zucken durchgewunken. Doch noch ist das Projekt nicht in trockenen Tüchern: Es fehlt noch die Zustimmung zum Gestaltungsplan und der Zonenplanänderung. Auch darüber entscheiden die Stimmberechtigten an der Urne, am 27. September ist es so weit. Denn die IG Fruchtfolgeflächen, ein Zusammenschluss der Winterthurer Bauern, hat das Referendum gegen Gestaltungsplan und Zonenplanänderung ergriffen (WNTI berichtete). Ihnen geht gegen den Strich, dass für den Ausbau gerodeter Wald im nahegelegenen Niederfeld ‒ auf wertvoller Fruchtfolgefläche ‒ aufgeforstet werden soll. «Wir wollen eine Lösung, hinter der alle stehen können», sagt Jan Ehrbar (SVP), Stadtparlamentarier und Wortführer der IG im «Plan B», nur hundert Meter vom Superblock entfernt. Er und Martin Nussbaumer, Präsident der Gruppierung und wie Ehrbar Landwirt, wollen kurz vor der Abstimmung noch einmal ihren Standpunkt klarmachen. |
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| In der Bar nebenan: Jan Ehrbar (links) und Martin Nussbaumer von der IG Fruchtfolgeflächen zweifeln an der vorgeschlagenen Lösung. (Bild: Linus Fischer) |
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Nur ein paar Minuten zuvor an der städtischen Medienkonferenz taten die Stadträtinnen Christa Meier (SP) und Martina Blum (Grüne) dasselbe. «Es ist ein sehr austarierter Kompromiss», sagt letztere als Vorsteherin der Technischen Betriebe. Und einer, dessen Erarbeitung Jahre gebraucht habe, ergänzt Günther Rauchegger, Projektleiter der ARA-Erweiterung. Komme das Referendum zustande, müsste das Projekt gestoppt werden. Auch politisch würde der Prozess zurückgeworfen. Eine neue Planung inklusive Umweltverträglichkeitsbericht müsste nochmals in den Stadtrat, durch das Parlament und eventuell vors Volk. Rauchegger prognostiziert eine Verzögerung von drei Jahren oder mehr und Kosten in Millionenhöhe. «Wenn wir am Schluss einen besseren Kompromiss finden, ist es das Wert», sagt Jan Ehrbar. Und das, obwohl seine Partei sonst sehr genau auf die Kosten städtischer Projekte blickt. |
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| Die ARA inklusive Ausbau (orange / blau) und die Ersatzmassnahmen auf einen Blick. (Visualisierung: Stadt Winterthur) |
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Auch die Fruchtfolgeflächen, die im Niederfeld verloren gehen, muss die Stadt kompensieren. Das soll zum Grossteil mit einer Bodenaufwertung in der Bannhalde, vis à vis des Reitplatzes in Töss passieren. Im Moment liegt dort ein Installationsplatz für den Brüttenertunnel. Auch damit sind die Bauern nicht zufrieden. Das Gebiet sei schlecht erschlossen und werde intensiv als Naherholungsgebiet genutzt. «Rein aus Sicht des Ackerbaus kein idealer Standort», sagt Jan Ehrbar. Dass ein besserer Kompromiss machbar sei, bezweifelten die Anwesenden im Sitzungszimmer des Superblocks. Die Stadt evaluierte 70 Standorte auf Gemeindegebiet, keiner sei auch nur ansatzweise geeignet gewesen (WNTI berichtete). Die beiden Bauern gegenüber im «Plan B» glauben daran. |
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Im Stadtparlament gab es zwölf Gegenstimmen von SVP und Mitte gegen den Gestaltungsplan, die Abstimmung ist am 27. September. Wie entscheidest du? Teile es uns im Wortwechsel weiter unten mit. |
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| «Beständige Begleiter» Theaterpremiere im TZ Alan Ayckbourns Komödie lässt androide Wesen menschliche Sehnsüchte und Emotionen entwickeln, die ihre Besitzer:innen vor ungeahnte Herausforderungen stellen, die nicht programmierbar sind. Premiere ist am Donnerstag 3. September, weitere Vorstellungen folgen am 6. und 8. September in Winterthur Grüze. Eine Produktion des Theater Kanton Zürich. |
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| | Apropos Tickets… Wir verlosen 5x2 Tickets für die Aufführung am Dienstag, 8. September! |
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| | Fahrende lassen sich auf Wiese in Oberi niederIn Oberwinterthur hat sich am Wochenende eine Gruppe Fahrender auf einer Wiese der Stadt niedergelassen. Diese schreibt auf Anfrage, dass die Gruppe vergangene Woche bei einem Landwirt eine Wiese gemietet hätte. 17 Wohnwagen hätten wegen einer Hochspannungsleitung aber nicht auf diesem Platz parkiert werden können. Die Stadt suchte daraufhin mit dem Bauern eine Lösung und stellte vorübergehend die Parzelle zwischen Bahnlinie und Frauenfelderstrasse zur Verfügung. Doch irrtümlicherweise wechselte die gesamte Gruppe auf dieses Grundstück anstatt nur die 17 Fahrzeuge. Von umliegenden Unternehmen seien Reklamationen wegen falsch abgestellter Fahrzeuge und unerlaubter Nutzung privater Infrastruktur eingegangen. Die Stadt sei nun mit verschiedenen Stellen auf der Suche nach einer Lösung, bei welcher geltendes Recht eingehalten werde. |
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| | Kantonspolizei fängt Python in Sennhof ein Am Donnerstagabend verirrte sich eine rund drei Meter lange Python in Sennhof. Dies gab die Kantonspolizei auf ihrem Instagram-Account bekannt. Die Reptilienspezialist:innen konnten die Schlange einfangen und sicher unterbringen. Die Besitzer:in konnte noch nicht ausfindig gemacht werden und es seien bisher noch keine entsprechenden Hinweise eingegangen, sagte ein Sprecher der Kapo auf Anfrage der Redaktion. (lf) |
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| | Weitere Kurz-NewsFür Sieben Franken ins Kino: Am Sonntag, 6. September, ist der «Allianz Tag des Kinos». In über 510 Kinosälen der Schweiz und Lichtenstein bezahlen Kinofans dann nur sieben Franken für einen Eintritt. Auch im Kino Cameo, im Kiwi und im Blue Cinema Maxx. Das Kino Cameo zeigt drei ausgewählte Filme. Im Kiwi und im Maxx laufen Neuheiten aus Hollywood wie «Minions and Monsters» oder «Odyssee». Hagelstrasse in Oberi: Nach dem Unwetter am Freitagmorgen richtete die Garage «Hutter Dynamics» noch am selben Tag eine «Hagelstrasse» ein. Dort reihen sich Fahrzeuge mit Hagelschaden auf und werden nacheinander begutachtet und fotografiert, dies berichtete der «Landbote». Am Montag hätten die Fahrzeuge etwa zwei bis drei Stunden warten müssen. Ersatzfahrzeuge stehen keine zur Verfügung: Die sind alle beschädigt. (lf) |
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Winti weiss
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| An den MFW hat uns eine Leser:in ein Post-it mit der Frage: «Donde esta la biblioteca?» hinterlassen. Auf Deutsch: Wo ist die Bibliothek? In Winterthur gibt es sieben klassische städtische Bibliotheken. WNTI hat alle Sieben bereits besucht, am Vorlesetag, als die Stadträte Kindern «Gschichtli» vorlasen. Die Bibliotheken sind über die ganze Stadt verteilt. So gibt es eine in Hegi, Oberwinterthur, Seen, Töss, Veltheim, Wülflingen und in der Altstadt. Streng genommen sind es dort sogar zwei. Denn gleich neben der grossen Stadtbibliothek befindet sich die etwas kleinere «Sammlung Winterthur». Ihre Aufgabe ist es, Bilder, Texte und Geschichten der Winterthurer Region und Kultur aufzubewahren. Online kann man circa 70’000 Bilder einsehen. Aber auch vor Ort ist ein Grossteil der CDs und Bücher ausleihbar. Doch auch in den klassischeren Bibliotheken kann man mittlerweile weit mehr als einfach nur «Büechli uslehne». So findet man in der Stadtbibliothek ein ganzes Bastelatelier. In der ZHAW-Hochschulbibliothek, können auch Interessierte von ausserhalb der ZHAW etwas ausleihen, drucken oder kopieren. Besonders beliebt sind die Arbeitsplätze in dieser Bibliothek. Vor allem bei den Studierenden vor den Prüfungen. Dann ist es dort rappelvoll. |
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| Die braunen Ortsnadeln zeigen die städtischen Bibliotheken, die blaue Ortsnadel die ZHAW-Hochschulbibliothek an. |
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ARA Hard: Wie stimmst du ab?
 | Wie entscheidest du? Am 27. September stimmt Winterthur über das städtische Volksreferendum «Öffentlicher Gestaltungsplan mitsamt Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und Zonenplanänderung ARA Hard» ab (siehe Haupttext). Wir möchten von dir wissen: Wie entscheidest du? Die Ergebnisse fassen wir in einem kommenden Wintibrief zusammen. |
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Als ich in der Bibliothek Hegi war, um Nicolas Galladé zuzuhören, wie er den Kindern vorlas, erfreuten sich davor und nachher viele von ihnen an den Nintendos, auf welchen Mario Kart gezockt wurde. Weit mehr eben, als «Büechli uslehne». Bis bald, Mattia |
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