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| | Guten Morgen Winterthur Ihr habt an den Musikfestwochen eure Wintiheld:innen gepitcht und später drei davon aufs Podest gewählt. Nach dem hilfsbereiten Hauswart Timmy Schoellenberger und Andrea Rubin, die von Winti nach Indien ging, porträtieren wir heute Kulturmensch Christian Stäheli.
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| Wintiheld und engagierter Kulturmensch Christian Stäheli im Roxy. (Bild: Gioia Jöhri) |
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| | Ich treffe Christian Stäheli an einem Freitagabend im Roxy an der Neustadtgasse. Er kommt mit dem Velo angebraust und entschuldigt sich für die kleine Verspätung. «Viel los im Geschäft», sagt er. Stäheli arbeitet in der Firma H-P Stäheli AG, die sein Grossvater gegründet hat und bereits in vierter Generation Elektroinstallationen anbietet. Auch aufgewachsen ist Christian Stäheli im Mattenbach-Quartier und kennt deshalb naturgemäss viele Leute in Winterthur. Im Roxy wird er von allen Seiten begrüsst. |
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| | «Stäheli ist gefühlt bei jedem kulturellen Anlass in dieser Stadt ehrenamtlich aktiv. Und das gefühlt seit immer.» Wintiheld-Pitch |
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| Gefragt nach der Nomination als Wintiheld, muss Stäheli ein wenig lachen: «Ich kenne sowas bereits ein bisschen, da ich mal für die goldene Feder des Coucous nominiert wurde», erklärt er. «Ich fand das Ganze nur so halb eine gute Idee. Klar investiere ich viel Zeit für die Jungkunst oder die MFW, aber meistens in einem Team», sagt er. Und manchmal sei er auch nicht gross am Planen, sondern einfach als Helfer dabei. Aber immerhin: «Es stimmt zumindest alles, was im Pitch steht. Ich war bei allem dabei», sagt er lachend. Dort hiess es: «Stäheli ist gefühlt bei jedem kulturellen Anlass in dieser Stadt ehrenamtlich aktiv. Und das gefühlt seit immer». Angefangen mit der Vereinsarbeit habe er im TV Pflanzschule. Dort habe er den Gründer der Jungkunst kennengelernt und dann mal beim Festival geholfen. «Zuerst mal ein paar Stunden, dann einen Tag und nun seit langem das ganze Festival durch», sagt Stäheli. Seit ein paar Jahren ist er im Vorstand und OK der Jungkunst und nun im Endspurt der Organisation von Infrastruktur und Aufbau. Bei den Musikfestwochen sei es ähnlich gelaufen: «Kolleginnen haben geholfen und ich kam dann dazu. Lange habe ich die Kollekte gemacht und war etwa 15 Jahre im Vorstand». Heute helfe er noch beim Auf- und Abbau mit. |
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| So wurde Christian Stäheli im Pitch von einem seiner besten Kollegen gezeichnet. (Bild: WNTI) |
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«An den MFW hiess es plötzlich, ich solle mal im WNTI-Container vorbeischauen», erzählt er. So habe er von der Nomination erfahren. Fürs Voting habe es ihm sicher geholfen, dass alles während den MFW stattgefunden hat. «Bald kursierte die Umfrage in allen MFW-Chats», sagt er lachend. «Irgendwie habe ich dann aber auch von Verwandten gehört, dass sie von mir in WNTI gelesen und gleich zweimal abgestimmt haben», erzählt Stäheli. So reichte es für ihn schlussendlich für den dritten Platz als Wintiheld. |
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| Auch die Steibi ist für Stäheli wie ein zweites Zuhause. (Bild: Gioia Jöhri) |
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| Stäheli sieht sich selbst nicht als Helden. Er helfe bei all den Festivals mit, weil es Spass mache und man auf tolle Leute treffe: «Es gibt einen mega schönen Zusammenhalt unter den Leuten an den Festivals. Und es entstehen Freundschaften», sagt er. Das tolle Umfeld sei für ihn auch der Grund, warum er sich in Winterthur so wohl fühlt. Ein Wegzug kam für ihn nie in Frage: «Winti ist mein Zuhause, hier habe ich meine Leute und meine Familie», sagt er. Auch ein Grossteil seiner Freizeit verbringt Stäheli in Winterthur. Meist mit Freund:innen an Konzerten, auf der Steibi und im Winter ein wenig mehr im Widder. Gefragt danach, was ihm in Winterthur nicht gefällt, gibt er eine zweischneidige Antwort: «Als Kulturmensch stört mich, dass in der Kultur immer gespart wird. Und als Handwerker finde ich den Verkehr schlimm». Wir sind nun in die Steibi gewechselt, um noch ein anderes Foto machen zu können. Vorbeifahrende Velofahrer:innen winken, und ab und zu grüsst jemand von den Terrassen der Cafés und Beizen. Nach dem Foto macht sich Christian Stäheli nun auf, um sich irgendwo dazuzusetzen und den Freitagabend ausklingen zu lassen. |
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| Anfang September teilte das Medizintechnik-Unternehmen mit, dass es in Winterthur 580 von 730 Stellen streichen wolle. Der Stadtrat, der Regierungsrat und die Gewerkschaften suchten daraufhin das Gespräch mit den Verantwortlichen. Zimmer Biomet teilt nun mit, dass 90 Stellen weniger gestrichen werden. Zudem wurde eine Lösung für die rund 100 Auszubildenden gefunden. Entlassungen werde es bis 2028 keine geben und der Sozialplan sei bis 2030 verlängert worden. Der Stadtrat teilt mit, er begrüsse, «dass Zimmer Biomet seine ursprünglichen Pläne überprüft hat und mehr Arbeitsplätze sowie Produktionsaktivitäten am Standort Winterthur erhalten bleiben». Die Stadt wolle weiterhin im «konstruktiven Austausch» mit Zimmer Biomet bleiben und die «langfristige Präsenz des Unternehmens zu stärken». Auch die Gewerkschaft Unia begrüsst die Verbesserungen. Man erwarte nun jedoch, dass das Unternehmen den Sozialplan anständig umsetze und seiner Fürsorgepflicht nachkomme. (Bild: Wiki Commons) |
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| | Basketball Kantonsderby in Neuhegi: Das Männerteam des Basketball Clubs Winterthur (BCW) hatte bisher im Swiss Cup wenig Glück: Noch konnte es keine Siege verbuchen und gehört damit aktuell zu den zwei schlechtesten Teams der Liga. Am Mittwoch, 14. Oktober, ergibt sich in Neuhegi jedoch eine neue Chance. Der BCW trifft im Kantonsderby auf das U23-Team von GC Zürich. Karte zeigt industrielles Schienennetz: Rolf Kuratle, Stiftungsratspräsident des Dampfzentrums Winterthur, hat auf einer Karte erstmals eingezeichnet, wo früher 20 Kilometer Schienen als industrielle Transportwege verlegt waren. Im Landboten heisst es, dass Sulzer-Ingenieure eine eigene Schmalspurbahn für die engen Fabrikverhältnisse eingesetzt haben.
Wenn der Flohmarkt zu früh ist: Das Kraftfeld organisiert am Freitagabend einen Nachtflohmarkt. Ab 19 Uhr können sich alle, denen der Flohmarkt sonst zu früh ist, durch die Stände im Inneren des Lokals wühlen. Es bleibt natürlich auch die Möglichkeit, an der Bar etwas zu trinken. Wer einen Stand betreiben möchte, zahlt 40 Franken, wobei die Getränke dann nur die Hälfte kosten. (lf) |
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| Vorpremiere «Anders anders – was uns verbindet» mit Regisseurin Hao Hohl Was hält die Schweiz zusammen, wenn es das Typische gar nicht gibt? Der neue Dokumentarfilm von Hao Hohl erzählt von Herkunft, Heimat, Sprache und Zugehörigkeit. Nach ihrem Erfolg mit «Plötzlich Heimweh» führt sie durch ein Mosaik von Momenten über Zugehörigkeit und das, was die Menschen verbindet. Und was sie ausgrenzt. Das Kino Kiwi zeigt den Film am 21. Oktober in einer Vorpremiere, an der auch Regisseurin Hao Hohl dabei sein wird. |
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| Wärmstens empfohlen: Ein Mini-Escape-Game im Jugglux-Schaufenster
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| Im Jugglux-Schaufenster gibt es einiges an Rätsel zu lösen. (Bild: Linus Fischer) |
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| Eine Nacht alleine im Jugglux verbringen und alle Spiele und coolen Gadgets in Ruhe ausprobieren? Das sei ein Kindheitstraum von vielen ihrer Kund:innen, sagt Jugglux-Chef Dominique Druey. Daraus ist das Mini-Escape-Game «Allein im Jugglux» im Schaufenster des Ladens entstanden. Mutige können sich alleine oder zu zweit für zehn Franken ins Schaufenster einsperren lassen und müssen durch geschicktes Kombinieren und Rätsellösen den Code des Schlosses knacken. Das Mini-Escape-Game hat Dominique Druey zum zehnjährigen Jubiläum der Exit-Spielreihe entwickelt. «Früher war ich einmal Lehrer und habe mit einer dritten Klasse einen Escape Room als Projektarbeit gemacht. Das war sehr cool damals und da wollte ich es nochmals wagen», erklärt er. Der Mini-Escape-Room ist für alle ab 12 Jahren geeignet und dauert circa eine halbe Stunde, vielleicht auch etwas mehr. «Wer bereits Escape Room Erfahrung hat, ist sicher im Vorteil», sagt Dominique. Hier kann man einen Slot für den Mini-Escape-Room buchen. Spontane können aber auch einfach im Laden nachfragen. |
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| Mithilfe von Linus habe ich den Code geknackt und bin wieder befreit. (Bild: Linus Fischer) |
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| | | Meine Schwester sagte letztens zu mir: Wieso porträtiert ihr nicht endlich mal Lui die Stadtkatze? Immerhin besetzte Lui den zweiten Platz auf dem Wintiheld:in-Ranking… Aber erstens hatten wir Lui bereits in einem Wintibrief und zweitens findet Tizian Menschen spannender als Katzen. Bis bald und hebs guet, Gioia |
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| Wer bei den MFW oder der Jungkunst mithilft, kennt ihn mit grosser Wahrscheinlichkeit. Christian Stäheli engagiert sich seit bald zwei Jahrzehnten an beiden Festivals. Dafür habt ihr ihn als Wintiheld gewählt. von Gioia Jöhri |
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