Am Samstag spielst du mit dem Hackbrett Jugendorchester ein Konzert in Winterthur. Wie bist du zum Hackbrett gekommen?
Ein Nachbar von mir hat es früher gespielt und ich hörte ihm gern zu und habe dann mit neun Jahren auch angefangen. Zudem habe ich Familie im Appenzellerland, von daher kannte ich das Instrument schon.
Was gefällt dir an deinem Instrument besonders?
Es ist sehr vielfältig. Wir spielen nicht nur Volksmusik, wie viele denken, sondern auch Pop oder Klassik. Ich spiele Songs von den Beatles oder von Abba. Unsere Dirigenten investieren enorm viel Zeit, um Songs fürs Hackbrett zu arrangieren. Für das Konzert haben wir beispielsweise «Lemon Tree» oder auch Filmmusik von «Back to the Future» einstudiert.
Wie reagieren Gleichaltrige auf dein Hobby?
Viele kennen das Instrument gar nicht. Wenn ich ihnen dann ein Video zeige, gefällt es ihnen meistens. Dass man Hackbrett lernt, ist eher so ein Ostschweiz-Ding. Da ist es sehr beliebt und es gibt auch mehr Lehrpersonen.
Welche Ambitionen verfolgst du mit dem Hackbrett?
Ich denke, es wird ein Hobby bleiben. Obwohl mein Lehrer meinte, dass das Niveau auch für ein Studium reichen würde.
Wenn du König von Winterthur wärst, was wäre dein erster Erlass?
Ich würde die Stadt in die Berge verpflanzen. Einen direkten Zugang zu den Bergen fände ich zum Skifahren super.
Das Jugendorchester ist am Samstag, 7. November in der Aula Rychenberg zu Gast.