| | Ciao mitenand :) Du magst dich vielleicht erinnern: Im Sommer war unser ehemaliger Praktikant Mattia Mayer nochmals für einige Wochen bei uns auf der Redaktion. Inzwischen ist er wieder zurück an der Uni. Trotzdem gibt es von ihm heute noch einen letzten Gruss aus der Küche. So quasi.
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| Wo gehen wir essen? Auch dafür gibt es eine App. (Bild: wikicommons) |
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| Diese App gibt dir Restauranttipps |
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| Das Berner Start-up «Taste Match» will das Bewertungssystem für Restaurants revolutionieren. Seine App verspricht, nur Restaurants vorzuschlagen, die auch wirklich den persönlichen Geschmack treffen. Hält die App, was sie verspricht? von Mattia Mayer |
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| Wenn ich ein Restaurant suche, zücke ich mein Handy und schaue mir die Google-Bewertungen der Restaurants in der Umgebung an. Ich habe da mittlerweile klare Kriterien, nach denen ich filtere: mindestens 4,5 Sterne, möglichst viele Bewertungen und die Bilder müssen passen. Tobias Tröhler hält mein Vorgehen für veraltet. Gemeinsam mit einem Kollegen hat er die App «Taste Match» entwickelt. Seit dem 26. August sind auch über 100 Winterthurer Restaurants in der App erfasst. Wer die App zum ersten Mal öffnet, startet mit einem Bilderquiz. Es werden jeweils zwei Bilder von Restaurants, Speisen oder einem speziellen Ambiente gezeigt. Nun muss die Nutzer:in entscheiden, welches Bild besser passt. Am Ende des Quiz soll die App wissen, wo, was und wie du gerne Essen gehst. «Taste Match» schlägt dann nur noch Restaurants vor, die auf diese Präferenzen passen. Zusätzlich sieht man die Speisekarte, einige Bilder des jeweiligen Restaurants und kann gleich noch einen Tisch in der App reservieren. Mit jedem Like, den man in der App setzt, lerne der Algorithmus weiter dazu. |
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| So sieht die App aus, nachdem man das Quiz absolviert hat. (Bild: zvg) |
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| Auch diese Redaktion geht gerne «uswärts» über den Mittag. Also habe ich den Selbsttest gewagt. Verdikt: Ich bin zwiegespalten. Ich habe Restaurantempfehlungen in der App erhalten, die ich schon kenne und bei denen ich weiss, dass sie mir schmecken. Und ich habe Empfehlungen erhalten für neue Restaurants, die ich noch nicht kenne, aber die auf den ersten Blick gut aussehen. Die App schafft es also, mit einem kurzen Bilderquiz meinen Geschmack herauszufinden. Als ich die App dann aber wirklich nutzen wollte, um ein Restaurant für den «Zmittag» der Redaktion auszuwählen, stand ich an. Dann fehlen die simplen Filterfunktionen wie Budget und Entfernung. Denn wie ich feststellen musste, hängen die Bedürfnisse nach Küche, Ambiente und Preisniveau auch stark vom Tag, der Tageszeit und der Situation ab. |
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| Tobias Tröhler hat «Taste Match» mit einem Kollegen gegründet. Die Idee dazu kam ihnen in München, als sie ein Restaurant suchten. (Bild: zvg) |
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Die Restaurants müssen nichts tun, um bei «Taste Match» aufgenommen zu werden. Dafür gebe es zwei Gründe, erklärt Tobias Tröhler: «Zum einen haben die Restaurants kaum Zeit, Formulare auszufüllen.» Zum anderen wolle man nicht, dass sich Restaurants Zertifikate wie «vegane Karte» zuschreiben, wenn sie als einziges veganes Gericht einen grünen Salat auf der Speisekarte hätten. «Darum haben wir uns entschieden, dass wir die Infos der Restaurants abholen und sie anhand der Bilder und Speisekarten im Netz einordnen.» Winterthur und St. Gallen seien die ersten Städte gewesen, in denen die Restaurants nicht mehr manuell, sondern komplett automatisch erfasst und eingeordnet worden seien. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum mein Selbsttest so zwiegespalten ausgefallen ist. Ein Restaurantbesuch ist schliesslich mehr als nur Essen. Hätte eine menschliche Erfassung der Restaurants auch Eigenheiten wie Ambiente oder «Heimeligkeit» der Restaurants aufzeigen können? Für mich bleibt ein gelungener Besuch die authentischste Restaurantempfehlung. Und wer zahlt für die Tipps? Von den schweizweit 1400 Restaurants, die in der App erfasst seien, würden etwa 70 eine kostenpflichtige Funktion buchen, sagt Tobias. Ein jährliches Abo dafür koste 209 Franken. «Man kann so zwar prominenter erscheinen, aber nur bei den Personen, die das Restaurant sowieso als Match haben», meint Tobias. Anderen Personen werde das Restaurant nicht angezeigt. In Winterthur habe bis jetzt nur das Menoir in Oberi ein solches Abo gelöst, verrät der Co-Gründer. Die Einnahmen aus diesen Abos reichen für das Start-up noch nicht aus. «Wir sind von Investoren mitfinanziert und ein Teil des Kapitals kommt von uns selbst», sagt Tobias. Er und sein Mitgründer hätten ihr Erspartes in dieses Projekt gesteckt. «Für die Selbsttragbarkeit braucht es sicher noch viel Zeit und ein grosses Wachstum, denn auch die Gastronom:innen schwimmen nicht im Geld.» Die Ausgaben sollen sich auch rentieren für die Restaurants, findet Tobias. |
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| | | | Winterthur feiert Kultur! Am 18. und 19. September lädt die 10. Kulturnacht zum Entdecken ein. Zwei Abende voller Musik, Theater, Kunst und überraschender Begegnungen verteilt in der ganzen Stadt. |
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| | | | Zeugenaufruf der PolizeiAm 3. September ereignete sich beim Kesselhausplatz ein Velounfall. Zuerst gingen die ausgerückten Rettungskräfte nur von leichten Verletzungen bei der 64-jährigen Frau aus. Einige Tage nach dem Unfall verschlechterte sich der Gesundheitszustand der Velolenkerin stark. Sie musste erneut ins Spital gebracht werden. Mittlerweile wird von lebensbedrohlichen Verletzungen ausgegangen. An den Unfallvorgang konnte sich die Verunfallte nicht erinnern. Deshalb sucht die Stadtpolizei nun nach Zeug:innen. Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Winterthur unter Tel. 052 267 51 52 zu melden. |
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| | Bauernrundfahrt gefällig? Acht Bauernhöfe rund um Winterthur nehmen am diesjährigen «von puur zu puur» teil. Der Event von «Naturtalent» schreibt sich auf die Kappe Brücken zwischen Stadt und Land zu bauen. Mit einem kostenlosen Shuttle ab Rickenbach-Attikon oder Hettlingen sind alle Bauernhöfe verbunden und bieten jeweils einen Einblick in den Betrieb, verschiedene Aktivitäten und natürlich Essen: Immer mit Vegi-Alternativen und Dessert. (lf) Drei Tage Umweltdokus: «Filme für die Erde» zeigt vom 23. bis 25. September drei Filme im Kino Cameo. Im Anschluss an die Umweltdokumentationen geben verschiedene Expert:innen einen Einblick in die aktuelle Forschung oder Projekte. Am letzten Tag gibt es neben dem Film noch eine thematische Wanderung und eine Filmpreisvergabe. Städtische Veranstaltung zu Altersarmut: Am 22. September organisiert die Stadt in der Alten Kaserne zusammen mit Pro Senectute von 14 bis 16 Uhr eine Veranstaltung mit dem Titel «Was, wenn das Geld nicht reicht? Finanzielle Unterstützung im Alter». Sie ist Teil der Veranstaltungsreihe «Lebensfragen im Alter». An der Verantaltung wird aufgezeigt, wann Anspruch auf Zusatzleistungen erhoben werden kann und unter welchen Umständen Zusatzleistungen zurückbezahlt werden müssen. Auch Fragen nach ganz konkreter Unterstützung, zum Beispiel bei der Finanzierung eines Hörgeräts, Rollators oder einer neuen Brille, werden an der Veranstaltung thematisiert. |
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| Velobörse auf dem Katharina-Sulzer-Platz Bevor die Velobörse in die Winterpause geht, gibt es auf dem Katharina-Sulzer-Platz am Samstag, 19. September, nochmals Velo-Schnäppchen zu ergattern. Zum Verkauf stehen unter anderem Stadtvelos, Mountainbikes, E-Bikes und Kindervelos. Während der Verkaufszeiten (9 bis 15 Uhr) berät das Pro-Velo-Team gerne und hilft, herauszufinden, welches Velo wirklich passt. Börsenregeln für Kauf und Verkauf sowie Tipps und Vorteile für Mitglieder finden sich auf der Website von Pro Velo Kanton Zürich. |
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| Wärmstens empfohlen
 | Umfrage zu Missständen in Kitas |
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| Von Stellen, die monatelang unbesetzt bleiben über Betreuer:innen, die zu viele Kinder auf der Gruppe haben. Bis hin zu Babys, die wegen des hohen Drucks vernachlässigt werden. Solche Erzählungen sind im Kita-Alltag keine Ausnahmen mehr, sondern längst die Regel. Dabei sollten Kitas eigentlich Orte der Fürsorge, Sicherheit und frühkindlichen Förderung sein. Ein Netzwerk aus Schweizer Lokalmedien möchte herausfinden, wie gross die Missstände in den verschiedenen Gemeinden und Kantonen sind. Organisiert wird die Recherche von CORRECTIV.Schweiz, ein Team aus Investigativ-Journalist:innen. Als lokaler Partner von Correctiv wird WNTI bei lokalen Behörden und Kitas kritisch nachfragen und die Geschichte für Winterthur regionalisieren. Elternteil oder Kita-Mitarbeiter:in? |
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| | Bis anhin habe ich keine App gebraucht, um zu wissen, in welches Restaurant ich gehe. Seit ich ein kleiner Stöpsel war, gehe ich eigentlich immer ins Bocciodromo, wenn ich auswärts essen gehe. Da das aber ab Dezember nicht mehr möglich ist, muss ich vielleicht doch noch herausfinden, ob ich Mattias’ Urteil über die «Taste Match» App teile. So oder so: en guete. Bis bald, Sebastian von WNTI |
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