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| | Guete Morge Winti Heute endet die Frist der SKKG für die Besetzer:innen der «Gisi», passend dazu endet auch die dreiteilige Reportage von Seba. Und wir zeigen euch, was ihr alles am Nationalfeiertag machen könnt, egal ob ihr lieber im Stadthaus der Nationalhymne lauscht oder ein alternatives Programm sucht. Das ist übrigens mein erster Wintibrief, seid also nett, wenn ich Fehler mache oder komische Wörter, wie «bediscokugeln» benutze. |
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| Das besetzte Haus «Gisi» kurz vor dem 31. Juli. (Bild: Gioia Jöhri) |
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| Drei Jahrzehnte Showdown um die «Gisi» – das Ultimatum |
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| Die «Gisi», das älteste noch besetzte Haus der Schweiz, wird wohl bald Geschichte sein. Ein Jahr vor ihrem 30. Geburtstag hat sich die Eigentümerin SKKG dazu entschlossen, die Besetzung zu beenden – diesmal endgültig. Die Bewohner:innen haben bis zum 31. Juli Zeit, das Haus zu verlassen, sonst droht ihnen die Räumung. Ein Blick auf einen jahrzehntelangen Konflikt in drei Teilen. Teil Drei: Feuerpolizei, Konzertverbot und ein Ultimatum. von Sebastian Galli |
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| Im August 2025 gab die SKKG durch ihre Immobilienverwaltung Terresta den Bewohner:innen der «Gisi» etwas, das sie seit der Besetzung 1997 nie hatten. Gewissheit über ihre Zukunft. Allerdings nicht in der Form eines Baurechtsvertrags oder einer Schenkung – sondern in Form einer Medienmitteilung: «Renovation General-Guisan-Strasse 31: Terresta reicht vereinfachte Baueingabe ein.» Das älteste noch besetzte Haus der Schweiz sollte sich nun definitiv in «Wohnraum mit gewerblicher Nebennutzung» verwandeln. Wie vor über 25 Jahren hatten ihre Bewohner:innen aber nicht vor, das zuzulassen. Bereits ein Jahr zuvor verweigerten etwa 70 Personen im Innenhof der «Gisi» sitzend eine Begehung des Hauses durch Bauplaner:innen der Terresta. |
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| Ein Blick in eines der 19 Zimmer der «Gisi» (Bild: zvg langjährige Bewohnerin) |
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| Die Bewohner:innen, die Häuservernetzung und ihre Verbündeten nutzten aber auch für sie uncharakteristische Mittel, um die Räumung der «Gisi» zu verhindern. In den Monaten nach der Medienmitteilung lancierten sie eine Petition auf campax.org, die über 5000 Menschen unterzeichneten. Sie forderte, dass die SKKG mit den Bewohner:innen einen Baurechtsvertrag aushandelt, der «die Selbstverwaltung der Gisi garantiert und den Erhalt von günstigem Wohn- und Kulturraum langfristig sichert». Im März 2026 wollten die Initiator:innen die Petition Stefanini im Foyer des Sulzer Hochhauses übergeben. Sie erschien nicht. Stattdessen nahm Ariel Leuenberger die Petition entgegen. Für ihn ändert diese Petition nichts. «Wir sehen nicht, dass neue Lösungen gesucht werden», sagt der Kommunikationsleiter der Terresta AG. Auch die Demonstration im Dezember 2025 habe keine Kompromissbereitschaft signalisiert. Mehrere hundert Leute zogen hinter dem Fronttransparent «Gisi bleib! Keinen Profit mit Wohnraum» durch die Stadt. Auch den Rechtsweg bemühte die Häuservernetzung. Der Kellerraum, in dem das Kollektiv «Subcultura» seit 1998 Konzerte und Weiteres veranstaltet, ist anders als der Rest des Hauses nicht besetzt, sondern gemietet. Vor Gericht focht sie dessen Kündigung an. Noch ist das Verfahren beim Mietgericht hängig. |
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| Ein undatierter Blick in ein Wohnzimmer der Gisi (Bild: zvg langjährige Bewohnerin) |
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| Die Feuerpolizei im KellerKonzerte gibt es im Keller der «Gisi» seit Februar 2026 so oder so nicht mehr. Anderthalb Monate nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana kontrollierte die Feuerpolizei nach Aufforderung der Terresta, den Kellerraum der «Gisi». Dabei stellte sie vereinzelte Mängel beim Brandschutz fest. In ihrem Bericht stellte sie aber auch klar, dass «die Themen des Brandschutzes von der Bewohnerschaft ernst genommen werden». So verfüge der Veranstaltungsraum beispielsweise über «geeignete Löschvorrichtungen» wie Handlöscher und Löschdecken. Trotzdem dürften im Raum ab sofort nur noch Veranstaltungen mit maximal 20 Personen stattfinden. Dieser Weisung folgte das Kollektiv «Subcultura». Das letzte Konzert im Keller der «Gisi» fand am 14. Februar 2026 statt. Punk. Zum «Soli»-Preis natürlich. Brandschutz als Vorwand?Der entscheidende Punkt ist allerdings ein anderer: Wie die Feuerpolizei in ihrem Bericht schreibt, müsse jeder Betrieb über eine «Sicherheitsorganisation Brandschutz» verfügen. Konkret heisst das: ein Konzept und verantwortliche Personen. Am 18. Juni schreibt die Terresta in einer Mitteilung, dass sie weder jemals ein solches Konzept noch die Namen der verantwortlichen Personen von der Häuservernetzung erhalten hätte. Sie sehe sich deshalb gezwungen, die Nutzung des Gebäudes ab sofort für alle Zwecke zu verbieten – um «Personenschäden und Haftungsrisiken» zu vermeiden. Die Besetzer:innen der «Gisi» hätten das Haus bis zum 31. Juli zu verlassen, ansonsten behalte sich die Terresta vor, Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch einzureichen – die rechtliche Grundlage für eine polizeiliche Räumung des Hauses. |
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| Eine eigene Brandschutzmassnahme: Im Treppenhaus der «Gisi» haben die Bewohner:innen einen Alarm eingerichtet. (Bild: zvg langjährige Bewohnerin) |
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| Die Häuservernetzung lehnt diese Darstellung kategorisch ab. Es seien alle Auflagen erfüllt und eine verantwortliche Person genannt worden. Das habe sie der Terresta mehrfach schriftlich bestätigt. Die Brandkatastrophe in Crans-Montana zu instrumentalisieren, um die Bewohner:innen einzuschüchtern, zu kriminalisieren und die Räumung der Gisi voranzutreiben, sei verwerflich. Ihre Sicherheit habe die Verwaltung knapp drei Jahrzehnte lang nicht gekümmert. «Wir sind deshalb überzeugt, dass die SKKG den Brandschutz als Vorwand missbraucht, um die Räumung der Gisi und die Kriminalisierung der Bewohner:innen zu legitimieren», schreibt die Häuservernetzung in einer Mitteilung. Die Wahrheit liegt dazwischen. Die Häuservernetzung hat der Verwaltung eine verantwortliche Person kommuniziert, diese entsprach allerdings nicht deren Vorstellungen. Denn sie hat Terresta an den Mieter des Kellerraums verwiesen. Die Verwaltung akzeptierte dies nicht, weil der Raum durch das Entfernen einer Wand nachträglich vergrössert wurde und der Veranstaltungsraum somit nicht deckungsgleich mit dem vermieteten Raum sei. Deshalb habe Terresta eine Person von der Häuservernetzung oder der «Subcultura» gefordert. «Freiräume verteidigen», «Gisi bleibt!». Die beiden Graffitis zieren die Fassade der General-Guisan-Strasse 31 heute. Eines auf jeder Seite. Auf bröckelnden Verputz gemalte Versprechen, die «Gisi» nicht ohne Widerstand zu verlassen. Die Frist der SKKG und Terresta ist heute, 31. Juli 2026, abgelaufen. Und doch ist das letzte Kapitel in der «Gisi» noch nicht geschrieben. Für Finn ist klar: «Wir geben die Gisi nicht einfach so her». |
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| Die Stadtkirche im Gewand für die Bundesfeier 1968. (Foto: Sammlung Winterthur) |
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| Klassische und alternative Ideen für den 1. August |
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| Morgen feiert die Schweiz sich selbst, schon seit 735 Jahren gibt es die Eidgenossenschaft. Auch wenn der Feiertag leider auf ein Wochenende fällt, gibt es ordentlich Programm, von der traditionellen Bundesfeier auf dem Sässel bis zum alternativen Openair oberhalb von Wülflingen. von Linus Fischer |
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| Wie jedes Jahr organisiert die Bundesfeierkommission Winterthur ein umfangreiches Programm, beginnend um 9.30 Uhr bei der Stadtkirche mit Posaunenchören und Stadtführungen. Wem das zu früh ist, kann auch direkt um 12 Uhr in das Stadthaus zu Ansprachen, Musik und Apéro erscheinen. Darüber hinaus gibt es Quartierfeiern in Iberg mit Regierungsrat Mario Fehr, in Oberi mit Stadtrat Andreas Geering oder in Neuburg mit einer 160-Meter-Rutsche. In Wülflingen lädt der DTV Wülflingen im Rahmen seines 100-jährigen Jubiläums zum 1.-August-Brunch und Fest auf dem Hof der Familie Moser ein. Wer keine Lust auf traditionelle Bundesfeiern hat, findet trotzdem eine grosse Auswahl an alternativen Aktivitäten. Zum Abschluss des Museum Kraftfeld findet die Finissage mit Versteigerung von Objekten und «bediscokugeln» statt. Eine klassische Party gibt es dafür im Albani unter dem Titel «La Boom». An der frischen Luft gibt es Kino im Kaffee Augenblick in Oberi, ein Freiluftspektakel des «Variété Pavé» oder natürlich das Openair Bambole auf dem Radhof. |
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| | | | Kastanienbäume an der Technikumsstrasse können vielleicht bleibenEs bestehe Hoffnung für die 30 bis 40 Bäume, die der Sanierung der Technikumsstrasse hätten weichen müssen, schreibt der Landbote. Die Stadt Winterthur ging bei der Planung der Bauarbeiten davon aus, dass die Wurzeln der Bäume bei Arbeiten im Untergrund zu stark beschädigt würden, was später zum Absterben der Bäume führen könnte. Nach grosser Kritik an der geplanten Rodung, unter anderem auch von Baumexperten, führt die Stadt nun Wurzelsondagen durch, um feststellen zu können, wo die Wurzeln genau liegen und ob sie nicht doch erhalten werden könnten. (gj) |
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| | Keine Nachfolgelösung für Friedhofs-Software «Hades»Seit 2011 nutzt Stadtgrün zur Friedhofsverwaltung die Software «Hades» und suchte seit Mai 2026 eine Nachfolgelösung. Die Beschaffung für die neue Bestattungs- und Friedhofs-Software wurde jedoch aufgrund fehlender Angebote wieder eingestellt, berichtet «Inside IT». Ein möglicher Grund sei der enge Zeitplan, schreibt Stadtgrün gegenüber dem IT-Magazin. Bereits Ende März 2027 sollte das Projekt gemäss Planung abgeschlossen sein. Ob die Beschaffung neu ausgeschrieben und wann «Hades» beerdigt wird, sei noch offen. |
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| | Ziegelsteine für Gebäudekühlung 
Forschende der ZHAW haben zusammen mit der Hochschule Luzern und Vertretern aus der Baubranche das begrünte Fassadensystem «Greenbrick» entwickelt. Die Tonsteine mit Moosen und trockenheitsverträglichen Pflanzen sollen via Verdunstungskühlung eine Kühlwirkung von bis zu vier Grad um das Gebäude entwickeln, schreibt die Wirtschaftsnews-Plattform punkt4info. Der grosse Vorteil des Systems: Es brauche weniger Wasser als bestehende Begrünungslösungen. (gj) (Foto: Hochschule Luzern) |
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| | Neues Hallenbad könnte in zwei Jahren stehen: Der Spatenstich für das neue Hallenbad in Winterthur sei bereits im September geplant, sagt Win4-Geschäftsführer Jürg Hofmann gegenüber dem SRF Regionaljournal. Der Sportbusinesspark «Win4» baut und betreibt das Hallenbad neben der AXA-Arena. Wenn alles nach Plan laufe, sei das Hallenbad in zwei Jahren fertig und bereit für den obligatorischen Schwimmunterricht. Das 30-Millionen-Franken-Projekt umfasst drei Schwimmbecken und eine Indoor-Laufbahn. Die Stadt wird für den Betrieb der Halle 2,9 Millionen Franken pro Jahr zahlen. Weitere Gespräche laufen mit umliegenden Gemeinden. |
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| | Schaffst du den Einbürgerungstest?
 | Schaffst du den Einbürgerungstest? |
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| Wer sich einbürgern lassen will, muss neben einem Deutschtest einen Grundkenntnis-Test bestehen. Daraus könnte man schliessen, dass alle mit einer Schweizer Staatsbürgerschaft einen solchen Einbürgerungstest bestehen würden. Wie sicher bist du in Punkto Schweiz-Wissen? Passend zum Nationalfeiertag wollen wir wissen, wie unsere Leser:innen beim Einbürgerungstest abschneiden würden. Dafür haben wir 18 knifflige Fragen aus öffentlich zugänglichen Schweizer Einbürgerungstests herausgesucht und für euch in einem Quiz zusammengestellt. (Bild: Sammlung Winterthur) |
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| | Ich muss zugeben: Beim ersten Versuch hatte ich nur 15 Punkte im Quiz. Jetzt habe ich es aber mehrmals getestet und hole jedes Mal die volle Punktzahl! Bediscokugelte Grüsse, Linus |
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