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| Input vom Verlag Oha, jetzt haben wir ein kleines Problem. Wir haben uns über unser einjähriges Bestehen so gefreut, dass wir ganz vergessen haben, Werbung für neue Mitglieder zu machen. Jetzt schauen wir auf unsere Planung fürs zweite Jahr – und merken: Uns fehlen noch 200 Mitglieder, damit wir unser Mitgliederziel erreichen. Unterstützt du uns als Mitglied?
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| | Salü liebes Winti! Hast du schon einmal ein Rätsel gelöst und hattest einen richtigen «Aha-Moment»? Erst dann macht das Knobeln eigentlich so richtig Spass. Und dann sitzt du da, fühlst dich kurz wie ein Genie – bis dir auffällt, dass die echten Rätsel draussen warten und leider keine Hinweise mitgeliefert werden. |
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| Spielerisch entdecken: Das ist das Ziel des neuen Escape Rooms. (Bild: zvg) |
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| Ein Escape Room für die Artenvielvalt |
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| Wie lässt sich Biodiversität spielerisch vermitteln? In Winterthur entsteht ein Escape Room, der genau das versucht – und Besucher:innen dazu bringt, ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen. von Marit Langschwager |
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| Auf dem Vitus-Areal in Winterthur entsteht ein ungewöhnlicher Lernort: ein Escape Room, der sich ganz der Biodiversität widmet. Hinter dem Projekt stehen die Naturwissenschaftliche Gesellschaft Winterthur (NGW) und die Winterthurer Spielentwickler:innen von Geheimgang 188. Herzstück des «Bioversums» ist das Spiel «Die Jagd nach Dr. Mo No». Anders als klassische Escape Rooms soll es nicht nur unterhalten, sondern auch Wissen vermitteln. «Unser Ziel war es, ein Spiel zu gestalten, in dem Schülerinnen und Schüler Biodiversität nicht bloss theoretisch kennenlernen, sondern sie unmittelbar erfahren können», sagt Miro Hintermüller, der Projektverantwortliche von Geheimgang 188. Die Idee stammt ursprünglich aus Liechtenstein. Dort wurde das Konzept im Auftrag der Hilti Family Foundation erstmals umgesetzt und über mehrere Monate hinweg von zahlreichen Schulklassen genutzt. Nun wird das Projekt in Winterthur weiterentwickelt. «Wir bauen das Ganze neu auf und verbessern es nochmals», erklärt der Entwickler. |
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«Man soll danach rausgehen und Ideen haben, wie man selbst etwas zur Biodiversität beitragen kann.» Miro Hintermüller, Co-Geschäftsführer von Geheimgang 188 |
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| Im Zentrum steht ein spielerischer Zugang zu einem komplexen Thema. Die Teilnehmenden lösen in Gruppen Rätsel und tauchen in eine Geschichte ein – doch das Erlebnis endet nicht dort. Nach der rund einstündigen Mission folgt ein Reflexionsraum, in dem Inhalte vertieft und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. «Man soll danach rausgehen und Ideen haben, wie man selbst etwas zur Biodiversität beitragen kann.» Als ehemalige Pfadfinder liegt den beiden Entwicklern das Thema besonders am Herzen: «Es ist uns ein grosses Anliegen, dass wir Sorge zu unserem Planeten tragen», sagt Hintermüller. Dass das Thema ernst ist, betont auch die NGW. Gerade bei Themen wie Klima und Biodiversität fehle oft die konkrete Handlungsoption im Alltag. «Beim Klima sieht man viele Zusammenhänge nicht direkt. Umso wichtiger ist es, konkrete Hebel aufzuzeigen – was kann ich selbst tun, so dass ich sogar selber auch etwas davon habe» , sagt NGW-Präsident Michael Oettli.
Diese Haltung prägt auch das «Bioversum»: Statt belehrender Ansätze setzt das Projekt auf Emotionen, Interaktion und Eigeninitiative. Das Angebot richtet sich primär an Schulklassen, steht aber auch Firmen und Privatpersonen offen. Wichtig sei, dass der Spielcharakter erhalten bleibe: «Es ist ein vollwertiger Escape Room – man soll Spass haben und nicht das Gefühl, in einer Schulstunde zu sitzen», betont Entwickler Hintermüller. |
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| Die Spielräume sind bis ins Detail geplant und sollen die Spieler:innen in eine neue Welt eintauchen lassen. (Bild: zvg) |
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| Eine Besonderheit ist die Anlage selbst: Vier identische Spielräume ermöglichen es, ganze Klassen gleichzeitig spielen zu lassen. Insgesamt sollen in den ersten zehn Jahren rund 140’000 Menschen erreicht werden. Insgesamt umfasst ein einzelnes Spiel rund 100 Quadratmeter inklusive Einführungsbereich. Doch das Projekt ist noch nicht vollständig finanziert. So sei der Besuch von Schulklassen nur dank Unterstützung möglich. «Für Schulklassen ist das Projekt nur durch Stiftungsgelder realisierbar», sagt Oettli. Während Privatpersonen marktübliche Preise zahlen, sollen Schulen deutlich entlastet werden. Ein Spendenaufruf läuft derzeit, unter anderem für einen vierten, rollstuhlgerechten Raum sowie den Ausbau des Reflexionsbereichs. Die NGW, die sich seit Jahrzehnten der Vermittlung naturwissenschaftlicher Themen widmet, sieht im Projekt eine Chance, das Thema Biodiversität vor allem für junge Menschen greifbar zu machen. «Für uns ist wichtig, dass man durch das Spiel die Handlungsmöglichkeiten erkennt und diese im Alltag anwenden kann», betont Oettli. Geplant ist die Eröffnung für Oktober 2026, sofern die Baubewilligung rechtzeitig erteilt wird. Langfristig soll das «Bioversum» mehrere Jahre bestehen bleiben. Wie es danach weitergeht, ist offen. «Wir schauen, wie es läuft – und entscheiden dann über die Zukunft», so Oettli. Klar ist für ihn jedoch: «Biodiversität wird uns noch lange beschäftigen.» |
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| Neue Ausstellung im Museum Schaffen Der Braumeister, der Mälzer, aber auch der Wagenmeister, die Chefbuchhalterin, der Schreiner, die Spetterin und viele mehr: Menschen in über 80 verschiedenen Berufen haben die Geschichte der Brauerei Haldengut zwischen 1843 und 2002 geprägt. Nun tauchen sie wieder auf zusammen mit einem Schatz von Kulturgütern, Maschinen und Werkzeugen: Ab 8. Mai in der neuen Ausstellung «Erinnerungstank Haldengut – Wir zapfen Geschichte» im Museum Schaffen. |
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| | | Millioneninvestion für moderne Fussballanlage |
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| Der Stadtrat beantragt mit 1.98 Millionen Franken den Bau eines neuen Kunstrasenfeldes auf der Sportanlage Steinacker in Seen. So soll ein bestehendes Naturrasenfeld durch einen unverfüllten Kunstrasen mit Bewässerungsanlage ersetzt werden, um mehr Nutzungsstunden und einen ganzjährigen Spielbetrieb zu ermöglichen. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant. Darüber hinaus hat der Stadtrat 670'000 Franken für Sanierungsarbeiten bewilligt, darunter die Erneuerung von Werkleitungen, Ballfangzäunen und die Umrüstung der Beleuchtung auf LED. |
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Pfadi setzt sich durch und erreicht den Halbfinal 
Pfadi Winterthur gewinnt Spiel 4 im Playoff-Viertelfinal gegen St. Otmar St. Gallen mit 28:26 und entscheidet die Serie mit 3:1 für sich. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (14:14) und einem zwischenzeitlichen Ausgleich von St. Otmar in Durchgang zwei setzte sich Pfadi erst in der Schlussphase entscheidend ab. Im Halbfinal trifft Winterthur auf Kriens-Luzern, während die Kadetten Schaffhausen gegen den BSV Bern spielen. (Bild: Martin Deuring) |
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| | Weitere Kurz-NewsRahme-Lade schliesst Geschäft: Das Fachgeschäft für Bilderrahmen gibt seinen Standort an der Stadthausstrasse per Ende September 2026 auf. Wie der Landbote berichtet, sind rückläufige Kundenzahlen der Grund für die Schliessung. Künftig konzentriert sich das Unternehmen auf sein Atelier in Winterthur-Töss und will dort vermehrt Beratungen sowie Einrahmungsarbeiten anbieten. Für den Laden wird nun eine Nachmieter:in gesucht.
Einbrecher auf frischer Tat ertappt: Die Stadtpolizei hat am Donnerstagabend einen Mann festgenommen, der in ein Geschäft in der Innenstadt eingebrochen war. Der Ladenbesitzer alarmierte die Einsatzzentrale, nachdem er über die Videoüberwachung eine unbekannte Person im Laden gesehen hatte. Mehrere Patrouillen rückten aus und nahmen den Täter fest. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kantonspolizei Zürich geführt. |
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| | | Das Festival der Natur
 | Das Festival der Natur In Winti merkt man an vielen Orten, wie wichtig Biodiversität geworden ist – sei es in Naturschutzgebieten wie dem Totentäli oder einfach bei mehr Grünflächen und Lebensräumen in der Stadt. Es geht darum, Pflanzen und Tieren wieder mehr Platz zu geben und die Natur auch im Alltag bewusster wahrzunehmen. Eine gute Gelegenheit, das selbst zu erleben, ist das Festival der Natur vom 20. bis 25. Mai 2026. Auch in und um Winterthur gibt es dabei verschiedene Führungen, Exkursionen und Aktionen, bei denen man die lokale Natur besser kennenlernen kann. |
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| | | Wer keine Lust auf Rätsel hat, kann die Lösungen natürlich auch einfach im echten Leben suchen – ganz ohne Zeitlimit. Darin liegt ja eigentlich auch das Spannende: Man merkt plötzlich, dass man selbst Teil der Lösung sein kann. Nicht mit einem grossen Knall, sondern Schritt für Schritt. Und jedes kleine «Aha» hilft ein bisschen weiter. Herzlichst Marit |
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