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| | Ciao mitenand :) Morgen beginnt die WM und es scheiden sich die Geister. Egal, ob sie dir ein freudiges Jauchzen entlockt, oder ein genervtes Stöhnen: Heute erfährst du, wo du die Spiele schauen kannst. Aber auch, wo du vor ihnen sicher bist.
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| Morgen beginnt die WM. Das erste Mal im Nati-Trikot im Public Viewing sitzen kann man am Samstag. (Bild: zvg. Fussballfabrik) |
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| Hier kannst du die WM schauen – oder auch nicht |
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| Ja, es ist wieder einmal so weit: Die Fussball-WM der Männer steht an. Welch Freud! Oder Graus. Egal, in welche Richtung das Pendel schwingt, am grössten Sportevent des Planeten führt eigentlich kein Weg vorbei und in der ganzen Schweiz spriessen die Public Viewings aus dem Boden. So auch in Winterthur. Zeit also, sich einen Überblick zu verschaffen. Auch über fussballfreie Zufluchtsorte. von Sebastian Galli |
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| Winti-Arena Oktoberfest, Fasnacht, Erster-Mai-Fest: Wer was zu feiern hat und mit grossem Auflauf rechnet, findet auf dem Areal der Reithalle eine Heimat für seine Zelte. So auch die Winti-Arena. Das grösste Public Viewing der Stadt wartet mit einem 75 Quadratmeter grossen Monitor und Platz für 3000 Personen auf. Da die Spiele querbeet über den nordamerikanischen Kontinent verteilt stattfinden, erklingt der Anpfiff in Europa teils spätnachts. Wer sich beispielsweise Argentinien gegen Algerien zu Gemüte führen möchte, muss den Wecker auf drei Uhr früh stellen. Die Winti-Arena zeigt bis zum Sechzehntelfinale alle Spiele, die bis 22:30 Uhr angepfiffen sind. Ab dem Achtelfinale alle Spiele. Ja, auch die um fünf Uhr morgens. Ob es bei diesen Spielen Gipfeli zum Bier geben wird, konnte bis Redaktionsschluss nicht geklärt werden. Ein einfacher Tageseintritt in die Winti-Arena kostet sieben Franken. Ausser für die Spiele der Schweiz, sowie für die Halbfinales und das Finale – dafür werden 15 Franken fällig. Wer all-in gehen will, kann für 99 Franken auch eine Dauerkarte erwerben. |
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| Der Fussballschuppen heisst neu Fussballfabrik und zügelt nach der Winter-WM von vor vier Jahren aus dem alten Busdepot auf das Vitus-Areal. (Bild: zvg. Fussballfabrik) |
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| FussballfabrikMit Platz für etwa 1500 Menschen etwas kleiner, dafür aber mit kulturellem Rahmenprogramm und an einem neuen Standort. Vergangene Turniere zeigte sie im Güterschuppen oder im alten Busdepot. Neu ist die Fussballfabrik auf dem Vitus-Areal in Töss zu Hause. Kostenlos ist sie noch immer. Auch hier werden Nachteulen und Frühaufsteher:innen glücklich. Abend, Nacht, Morgen – die Fussballfabrik zeigt ausnahmslos alle Spiele, auch die in der Gruppenphase. Hier gibt es auch definitiv ein Gipfeli. «Bei uns gibt’s bei den Spielen früh am Morgen auch Zmorge», sagt Antonio vom Organisationsteam. Für mitgeschleppte Fussballmuffel bietet die Fussballfabrik auch ein Alternativprogramm. An verschiedenen Abenden gibt es Konzerte oder DJ-Sets der Reggae Bar. Für Leute, die es weder mit Musik noch mit Fussball haben, sondern eher denkerisch veranlagt sind, organisiert die Fussballfabrik am 5. Juli zudem einen Talk. Der beschäftigt sich mit der Frage: «Kann man Fussball noch lieben?» – mit Imke Wübbenhorst (YB Frauen), Anatole Taubman (Schauspieler), Mämä Sykora (Podcaster) und Andreas Mösli (FCW). |
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| Etwas kleiner, dafür mit Aussicht: Der Fussballkon der alten Kaserne. (Bild: zvg. Alte Kaserne) |
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| FussballkonAuch in der alten Kaserne kann ab morgen wieder Fussball auf dem Fussballkon geschaut werden. Auf der «schönsten Terrasse Winterthurs» zeigt die alte Kaserne unter ihrem Sonnensegel auf einem Grossbildschirm alle Spiele bis und mit Viertelfinale. Danach müssen sich fussballgierige Winterthurer:innen allerdings anderswo ansiedeln – die alte Kaserne ist dann in den Betriebsferien.
Alles, nur das nichtInzwischen dürften die einen oder anderen ein darbendes Ächzen von sich gegeben haben – irgendwie verständlich. Immer dieser Fussball. Leute, denen die WM auf den Sack geht, oder solche, die sie bewusst boykottieren, haben es ja auch nicht leicht. Denn es sind ja nicht nur die Public Viewings. Auch Bars und Cafés haben während einer WM bekanntermassen einen Bildschirm in der Gartenbeiz. Allerdings nicht alle. In der Altstadt gibt es doch einige Safe Spaces für diesen Teil der Bevölkerung. Das Alltag, der Widder und das Fahrenheit zeigen gar keine Spiele. «Der Aufwand war in der Vergangenheit immer gross und hat sich schlussendlich nicht wirklich gelohnt», heisst es im Fahrenheit. Ähnlich klingt es im Riva. Einerseits fehle der Platz und andererseits habe man auch das Gefühl, dass das Interesse dieses Jahr nicht so gross sei. «Wenn Italien nicht dabei ist, interessiert das niemanden!», kommt es von hinter dem Tresen. Es gibt diesen Sommer aber auch Mischformen. Der Hintere Hecht zeigt nur die Spiele der Schweiz und die Halbfinales sowie das Finale. Das Insieme an der Steinberggasse ist sich noch unsicher: «Wir schauen noch. Wenn, dann nur, wenn die Schweiz spielt.» |
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| Sieben cineastische Sommernächte: Cameo-Open-Air am Lagerplatz Vom Donnerstag, 11. bis Donnerstag, 18. Juni verwandelt das «Cameo-Open-Air» den Lagerplatz in ein Freiluftkino: mit dem Oscar-Gewinner «Sentimental Value», dem Cowboy-Drama «Rebuilding», der atmosphärischen Max-Frisch-Verfilmung «Stiller» und dem Tessiner Coming-of-Age-Film «Becaària». Die Jugendprogrammgruppe Kino Reloaded präsentiert die Bestseller-Verfilmung «22 Bahnen» mit Luna Wedler und «DJ Ahmet» über einen von Ravemusik begeisterten Schafhirten. Einen poetischen Akzent setzt als Reprise der Bob-Dylan-Film «I’m Not There». |
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| | | | Senior legt Betrüger:innen das HandwerkWie die Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt, konnte sie dank einem 81-Jährigen vier mutmassliche Betrüger:innen festnehmen. Der Mann hatte sich bei der Polizei gemeldet, nachdem er von zwei Frauen unter Vortäuschung einer Notlage um Geld gebeten worden war. Er hatte ihnen zuvor bereits eine totale Summe von 2400 Franken übergeben gehabt. Beim daraufhin folgenden Treffen hat die Polizei die zwei Frauen festgenommen. Im Zuge dieses Treffens habe die Polizei ein Fahrzeug kontrolliert, was zu zwei weiteren Festnahmen einer 36-jährigen Frau und eines 42-jährigen Mannes führte. |
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| | «City-Management» für Winti: Der Verein Junge Altstadt, die Stadt und die Standortförderung House of Winterthur planen ein «City-Management» für die Winterthurer Altstadt. Das Gewerbe in Innenstädten stehe unter Druck, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Mit dem Pilotprojekt soll durch gezieltes Leerstandsmanagement, sowie die Förderung von Zwischennutzungen und koordiniertem Marketing den veränderten Konsumgewohnheiten sowie der Nachfrage nach «dynamischen Detailhandels- und Gastrokonzepten» Rechnung getragen werden. Die Junge Altstadt, die Stadt und House of Winterthur stellen zusammen ein jährliches Budget von 86’000 Franken für das Projekt. Bäume auf dem Neumarkt: In der Altstadt und spezifisch auf dem Neumarkt ist es im Sommer zu heiss. Das findet der Bewohner:innenverein Altstadt. Um dem Umstand entgegenzuwirken, plant er laut der Quartierzeitung «8400 Altstadt» eine Initiative zum Pflanzen von zehn Bäumen auf dem heute leeren Platz. Durch eine Kombination aus Beschattung und Verdunstung sollen die Bäume den Platz um bis zu zehn Grad kühlen. Die Unterschriftensammlung soll im Herbst starten. Im Tössfeld sind die Aufstiegschancen gut: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Kinder mehr verdienen als du? Das hat das Institut für Politikwissenschaft der Uni Zürich berechnet. Die Forscher:innen haben die Einkommen von Eltern mit Jahrgang 1969 bis 1989 mit jenen ihrer Kinder verglichen und die Ergebnisse grafisch schön aufbereitet. So lässt sich für die verschiedenen Wohnorte im Kanton ermitteln, wie hoch die Chance der nächsten Generation auf ein höheres oder tieferes Einkommen ist. (tz) Empanadas am Oberen Graben: Am Samstag eröffnet am Oberen Graben 22 das «El Volcanito». Die Betreiberin Rosalina Mena führt bereits seit zwölf Jahren ein Catering mit lateinamerikanischer Küche, nun versucht sie sich mit einem «Mini-Restaurant», wie sie das Lokal nennt. «Mehr oder weniger mache ich alles selber», sagt sie. Nur ums Büro kümmerten sich ihr Sohn und ihr Mann. Nach der Eröffnung sind die regulären Öffnungszeiten Dienstag bis Samstag, 11 bis 14 Uhr und ab 17 Uhr «bis Schluss». (tz) |
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| | Entdecke mit uns die Eulach! Warum ist der Stadtfluss verschwunden? Kannst du bald wieder darin baden? Am 11. Juni und 20. Juni kannst du es mit unserer Redaktorin Gioia Jöhri herausfinden! |
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| Weltmeisterschaft: Nice oder Seich?
 | Weltmeisterschaft: Nice oder Seich? Die USA als Austragungsort, die FIFA, Gianni Infantino — Gründe, die WM nicht zu schauen, gibt es genug. Dennoch wird es auch dieses Jahr wieder die meistgesehene Sportveranstaltung der Welt sein. Persönlich kann ich mich dem Reiz des Turniers nicht entziehen. Die kribbelnde Vorfreude, die das Turnier in meiner Kindheit noch ausgelöst hat, fehlt aber auch. Mich interessiert, wie es dir dabei geht. Wirst du die WM schauen? Public Viewing, ja oder nein? Oder ist das Ganze nichts für dich?
Nimm an der Umfrage teil und finde morgen heraus, wie Winti zur WM steht. |
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| | | Zum Schluss möchte ich dir noch einen Fun Fact mit auf den Weg geben, damit du im Public Viewing angeben kannst. Von den 26 für die WM nominierten Spielern hatten mit Akanji, Freuler, Fassnacht und Keller ganze vier Spieler mal das rot-weisse Shirt des FCW getragen. Nicht schlecht für einen Challenge League Club. Bis bald, dein WNTI-Team |
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