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Guten Morgen Winterthur! Hast du schon mal geklaut an der Selbstbedienungskasse? Studien sagen, dass jede zehnte Person das ab und an tut. Zu spüren bekommen das gerade die Holaboxen-Verkaufsstellen, die regionale und saisonale Produkte in die Stadt bringen. Es wird so viel gestohlen, wie noch nie. Einfache Massnahmen helfen, die Diebe dingfest zu machen. |
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| Ein kleiner Hofladen in Containerformat und mit Selbstbedienung. (Bild: Gioia Jöhri) |
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Holabox leidet unter Diebstählen |
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Die «Holaboxen» ermöglichen es regionalen Biohöfen, ihre Produkte mitten in der Stadt anzubieten. Die zunehmende Bekanntheit der Selbstbedienungsläden hat aber auch ihre Schattenseiten: In letzter Zeit wird in den Containern vermehrt eingepackt, ohne zu bezahlen. |
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Die roten Container beim Lagerplatz im Tössfeld, beim Campo in Hegi oder beim alten Busdepot überzeugen mit diversen saisonalen und regionalen Produkten. Das Konzept ist beliebt, hat in letzter Zeit aber auch unliebsame Personen angelockt. Für Bruno Arnold, Mitgründer und Geschäftsführer der Holabox wird das zur Geduldsprobe: «Die Diebstähle sind unerfreulich und frustrierend für das ganze Team». |
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Für Mitgründer Bruno Arnold sind die Holaboxen ein «aufwändiges Hobby». (Bild: Gioia Jöhri) |
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Die Holabox im Inneren Lind ist seit 2023 im ehemaligen Quartierlädeli untergebracht. Auch hier wird mittels Self-Checkout gezahlt, Personal ist nicht immer vor Ort. In den Anfängen habe dies gut funktioniert, sagt Mitgründer Bruno Arnold. «Wir hatten am Anfang Freude, dass wir nur zuverlässige und ehrliche Kund:innen hatten», sagt er. Die vermehrten Diebstähle seien ärgerlich, denn: «Wir müssen regelmässiger vor Ort kontrollieren, was viel Zeit in Anspruch nimmt», sagt Arnold. Auch die grossen Supermarktketten wie Coop, Migros oder Aldi kämpfen beim Self-Scanning mit Ladendiebstählen. Laut SRF wird dort etwa jede zehnte Person hin und wieder zum Langfinger. Zudem weist eine internationale Studie darauf hin, dass mit der Einführung der Selbstbedienungskasse die Diebstähle markant steigen. |
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Beim Zeughaus hat die Holabox vorübergehend geschlossen. (Bild: Gioia Jöhri) |
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Die Holabox beim Zeughaus ist seit einiger Zeit wegen vermehrter Diebstähle geschlossen. Das habe auch mit einer defekten Türe zu tun, erklärt Arnold. Wegen eines technischen Problems sei die Tür oft nicht geschlossen gewesen, was anscheinend wiederum Diebe angelockt habe. Sobald das Türproblem behoben sei, gehe die Holabox an diesem Standort wieder auf. Normalerweise öffnen die Türen nur, wenn Kund:innen zuvor ihre Telefonnummer registrieren. |
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Hier bleibt die Tür offen — vorerst. (Bild: Gioia Jöhri) |
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Die Mithilfe von Quartierbewohnenden hilft der Polizei nicht selten, die Diebe aufzuspüren, wie die Stadtpolizei auf Anfrage bestätigt. Auch die installierten Kameras an allen Standorten bringen etwas. Bruno Arnold freut sich über die Erfolge: «Wir sind überrascht, wie schnell die Polizei die Täter:innen jeweils fassen kann». Laut Polizei seien weder Banden noch sonstige organisierte Gruppen für die Diebstähle verantwortlich: «Wir können kein Muster erkennen», heisst es bei der Stadtpolizei. Für die Holabox sind die Diebstähle finanziell einschneidend. «Wir bleiben auf dem Schaden sitzen. Das sind schon mal mehrere 100 Franken in der Woche», erklärt er. Als weitere Massnahme könne man in den Holaboxen nicht mehr bar zahlen. «Die Kassen wurden einfach zu viel aufgebrochen», sagt Arnold. Obwohl die Diebstähle frustrierend sind, ist ans Aufhören nicht zu denken. Denn: «98 Prozent der Kund:innen haben Freude und schätzen unser Angebot». |
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| Die perfekte App, um einfach zu reisen. Dank Echtzeit-Informationen bist du jederzeit aktuell informiert. Dein Ticket kaufst du innerhalb der Stadt schnell und unkompliziert ohne Fahrplan-Suche. |
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| | Weniger Unfälle und weniger Schwerverletzte
In Winterthur haben die Verkehrsunfälle auch 2025 abgenommen. Die Stadtpolizei zählte 887 Verkehrsunfälle, 2024 waren es noch 967. Auch Schwerverletzte gab es weniger, die Zahl fiel von 24 auf 15 Fälle. Gleichzeitig hat die Stadtpolizei mehr Unfälle mit Velos und E-Bikes zu vermelden. Auch zwei tödliche Unfälle gab es 2025: Eine Fahrradlenkerin und ein Autofahrer verloren ihr Leben. |
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Datacenter-Abwärme weiss noch nicht wohin Der zweite Teil des Rechenzentrums in Neuhegi, das der US-Firma Vantage gehört, soll bald fertiggestellt sein. Damit wächst auch der Stromverbrauch, wie der Landbote schreibt. Ungeklärt bleibt die Frage, wie und wann die Abwärme des Datacenters zur Heizung von Wohnungen genutzt werden könnte. Die Stadt und die US-Firma führen dazu weiterhin Gespräche, haben aber noch einige technische und finanzielle Hürden zu bewältigen. |
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| | Restaurant Trübli verkauft Das Haus am Neumarkt geht an Bauunternehmer Giovanni Cerfeda, der dafür drei Millionen Franken bezahlt hat. Der Landbote schreibt, dass Cerfeda bereits das Al Giardino, die Taverne zum Kreuz, das Restaurant Eschenberg und das Eventlokal Neuwiesenhof besitzt. Das Trübli soll ein Restaurant bleiben, jedoch erst nach der Sanierung und mit neuem Pächter. |
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| Neuer LANDI Laden in Töss Heute, am 12. März 2026, öffnet der einzigartige LANDI Laden Töss im Vitus-Areal in Winterthur-Töss seine Türen. Du kannst bequem zu Fuss direkt über die Brücke dort hin gelangen oder mit dem Auto zu den kostenlosen Parkplätzen an der Klosterstrasse 18a kommen. Entdecke alles für Garten, Haushalt und Alltag sowie feine regionale Produkte, darunter Bauernhof-Glace. Vom 12. bis 14. März feiert LANDI die Neueröffnung mit Degustationen, Aktionen und kleinen Überraschungen. Komm vorbei! |
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Glühwürmchen in Winterthur gesucht
 | Glühwürmchen in Winterthur? Die meisten von uns dürften in Winterthur noch nie ein Glühwürmchen zu Gesicht bekommen haben. Das Projekt «Stadtwildtiere Winterthur» möchte es aber genauer wissen und lädt alle Winterthurer:innen dazu ein, von Glühwürmchen-Sichtungen zu erzählen. Dabei ist unwichtig, ob die Sichtung schon eine lange Zeit her ist oder nicht. Zur Glühwürmchen-Zeit im Juni und Juli werden Freiwillige an allen gemeldeten Orten nachschauen, ob sich allenfalls noch ein Glühwürmchen zeigt. Wenn du einen Tipp hast oder sogar ein Foto eines Glühwürmchens aus Winterthur, kannst du dich hier melden: winterthur@stadtwildtiere.ch. |
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| So sieht ein Glühwürmchen aus — wenn du denn eines findest. (Bild: Michael Landert) |
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Ich wäre begeistert, wenn es in Winterthur einen Glühwürmchen-Spot gäbe. Vielleicht sollten wir das aber gar nicht melden, denn sobald der bekannt wäre, würden die Glühwürmchen von Schaulustigen überrannt. Und suchen sich einen neuen Platz. Bis bald und hebs guet, Gioia |
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