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Guete Morge Winterthur Malen, Gärtnern, Reinigung oder ein Mittagessen: All das und viel mehr bietet der «Läbesruum» und hilft damit Menschen, wieder ins Berufsleben einzusteigen. 1996 zog der Verein an den heutigen Standort gegenüber des Geisi. 30 Jahre später ist er stetig gewachsen und zieht weiter an die Palmstrasse.
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| Das ehemalige Swica-Gebäude an der Palmstrasse wechselt die Besitzerin. (Bild: zvg) |
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Läbesruum kauft Swica-Liegenschaft |
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Es war ein Glücksfall für beide Parteien: Der «Läbesruum» ist auf der Suche nach mehr Platz und die Swica kürzlich aus einem Gebäude ausgezogen. Das Gebäude an der Palmstrasse wird zum neuen Hauptsitz des Läbesruum und eröffnet neue Möglichkeiten. |
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Heute betreibt der Läbesruum vier Standorte über die Stadt verteilt, nach dem Umzug im Herbst werden es noch zwei sein. Die Swica nutzte es zuletzt als Standort für ihre Onlinepraxis Santé24. Oliver Seitz ist Geschäftsführer des Läbesruum und erzählt, dass der Verein schon einige Zeit nach mehr Raum gesucht habe. «Wir sind dann proaktiv auf die Swica zugegangen, weil wir mehr Platz zumieten wollten», sagt er. Die Swica hatte ihren Hauptsitz bereits Ende 2024 an die Römerstrasse weiter Richtung Oberwinterthur verlegt und eine Regionaldirektion in der Lokstadt eröffnet. Das besagte Gebäude an der Palmstrasse wollten sie verkaufen. Ein Glücksfall für den Läbesruum: «Wir fanden einen Kauf nach eingehender Prüfung eine gute Idee und konnten die Liegenschaft dann zu einem fairen Preis kaufen», erzählt Seitz. |
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| Geschäftsführer Oliver Seitz vor dem zukünftigen Hauptsitz. (Bild: zvg) |
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Der Läbesruum ist in Winterthur eine wichtige soziale Institution. Seit seinem Gründungsjahr 1990 ist der gemeinnützige Verein immer weitergewachsen und konnte seine Angebote in der Arbeitsintegration stetig ausbauen. Der Läbesruum hat eine Leistungsvereinbarung mit der Stadt Winterthur mit dem Ziel, Leute zu reintegrieren, bevor sie Sozialhilfe beziehen müssen. Aber auch mit der Sozialhilfe arbeite man sehr eng zusammen, sagt Seitz. Der Umzug sei ein Meilenstein: «Nach 30 Jahren an der Pflanzschulstrasse kommt nun ein neues Kapitel dazu», freut er sich. Umziehen werden die Spiel- und Sportbörse, die Bildung, das Jobcoaching und die IT und Finanzen. Am Standort Pflanzschulstrasse beim Geiselweid bleiben das Restaurant Eulachstrand, die Fachbereiche Umzüge & Entsorgungen und Reinigungen & Hauswartungen sowie auch die Hilfsarbeiten. Trotzdem werde man Büroflächen auf dem Schleife-Areal, die man bisher gemietet hat, abgeben können, so Seitz. |
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| Geschäftsführer Oliver Seitz plant mit den Bereichsleitenden den Innenausbau. (Bild: zvg) |
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| «Früher hiess es ‹Arbeit statt Fürsorge›, heute sind die Stadt Winterthur wie auch wir vom Ansatz ‹Arbeit dank Bildung› überzeugt.» Oliver Seitz, Geschäftsführer Verein Läbesruum |
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| | | «Der neue Ort bietet uns viel Platz und neue Möglichkeiten», erklärt Seitz. Denn gerade im Bereich Bildung und Jobcoaching merke man seit Jahren ein gesteigertes Bedürfnis. Es habe ein Umdenken stattgefunden: «Früher hiess es ‹Arbeit statt Fürsorge›, heute sind die Stadt Winterthur wie auch wir vom Ansatz ‹Arbeit dank Bildung› überzeugt». Es werde ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Der neue Ort biete Platz für den weiteren Ausbau der Bildungsangebote. Heute müsse man Leute vertrösten: «Manchmal kann jemand nur einen Tag in einen Kurs kommen, obwohl drei Tage nötig wären», erzählt Geschäftsführer Oliver Seitz. |
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| Der neue Hauptsitz bietet künftig mehr Platz für Bildungsangebote. (Bild: zvg) |
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«Wir freuen uns, dass das Gebäude an der Palmstrasse weiterhin einen gesellschaftlichen Mehrwert schafft», sagt Roger Münger, der bei der Swica für die Immobilien zuständig ist. Im Sommer startet der Läbesruum mit dem Innenausbau: «Wir werden die Raumaufteilung verändern, aber auch an der Statik und bei den sanitären Einrichtungen muss etwas gemacht werden. So viel wie möglich machen wir selbst», sagt Seitz. Spätestens Ende 2026 soll der Umbau und Umzug an die Palmstrasse abgeschlossen sein. |
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| | Sexueller Missbrauch in Winterthurer KitaWie SRF berichtet, soll ein Kita-Mitarbeiter in einer Winterthurer und einer Berner Kita Kinder sexuell missbraucht haben. Mindestens 15 Kinder im Kleinkindalter seien betroffen. In der Anklageschrift der Berner Staatsanwaltschaft heisst es, dass es um systematische und schwere Übergriffe gehe. Laut SRF war der Beschuldigte Kita-Gruppenleiter bis 2022 in einer Winterthurer Kita tätig. Nachdem eine Mutter einen Verdacht auf sexuellen Missbrauch geäussert hatte, wurde er jedoch umgehend entlassen und wechselte nach Bern. Die Ermittlungen gegen den Mann wurden damals eingestellt, da er die Aussage verweigerte und auch das betroffene Kind bei der Einvernahme geschwiegen hatte. Nun aber muss sich der Beschuldigte vor dem Berner Regionalgericht verantworten. |
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| | Überraschender Umbaufund in der Steibi
Das Haus an der Steinberggasse 51, in dem sich das Restaurant «Don Camillo» befindet, zählt zu den ältesten Gebäuden in der Altstadt. Beim Start der Sanierung sei das Architekturbüro ursprünglich von einer etwa 200 Jahre alten Bausubstanz ausgegangen, schreibt der Landbote. Teile des Hauses sind jedoch aus dem 15. Jahrhundert. Laut Denkmalpflege gleiche dies einer kleinen «Sensation». Der Winterthurer Stadtrat stellte das Gebäude deshalb kurzerhand unter Denkmalschutz. Und die Pizzeria Don Camillo hat jetzt frisch saniert im geschichtsträchtigen Haus wieder offen. (Bild: Gioia Jöhri) |
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| | Cham Swiss Properties schreibt 143 Millionen Gewinn: Der AG gehören in Winterthur die Gebäude Tender und Elefant in der Lokstadt, zudem ein Parkhaus und die verschiedenen Hallen auf dem Areal. Gemeinsam erbringen sie einen Mietertrag von etwa fünf Millionen Franken und damit rund ein Fünftel des gesamten Mietertrags der Gruppe, wie die Firma auf ihrer Website angibt. Den höchsten Ertrag erwirtschaftete der Konzern im vergangenen Jahr aber aus der Neubewertung seiner Liegenschaften, er belief sich auf 132 Millionen Franken. Noch in Entwicklung befindet sich in Winterthur Hochhaus Rocket & Tigerli. Dieses, so die Firma in ihrem Geschäftsbericht, sei durch den Verzicht auf die Hotelnutzung «gewichtig» zugunsten von 5000 Quadratmetern mehr Wohnraum optimiert worden. (tz) Stadt weist auf Leinenpflicht im Wald hin: Vom 1. April bis 31. Juli 2026 müssen Hunde im Wald an der Leine geführt werden. Dies, um Jungvögel und junge Wildtiere zu schützen. Auch am Waldrand gilt bis auf 50 Meter Abstand die Leinenpflicht. Die Länge der Leine sei nicht reglementiert, schreibt die Stadt in ihrer Medienmitteilung. |
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| Du gehörst ins Museum. Ob neugierig, inspiriert oder in Entdeckungslaune: Die Zürcher Museen laden dich ein, Neues und Überraschendes zu erleben. Tauche ein in die Welt der Kunst, der Geschichte, der Wissenschaft oder des Designs. 60 Museen – so vielfältig wie die Menschen unserer Stadt. Entdecke spannende Geschichten, überraschende Perspektiven und Orte, die begeistern. |
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Neue Blitzshow im Technorama
 | Feierabend im Technorama Nach der Arbeit ins Technorama und den Feierabend, umgeben von Blitzen, ausklingen lassen? Das ist ab heute Abend wieder möglich. Das Technorama lanciert die zweite Staffel ihrer «Spätschicht»-Anlässe. In diesem Rahmen wird erstmals die neue Blitzshow «Un·fassbare Elektrizität – eine hochspannende Reise» gezeigt. Und auch der Aussenpark macht seine Tore nach der Winterpause wieder auf. Mehr Infos und Tickets gibt es hier. |
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| (Bild: Swiss Science Center Technorama) |
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Wusstest du, dass bei einer Volksabstimmung 2007 satte 80 Prozent der Winterthurer:innen dem neuen Leistungsvertrag zwischen dem Verein Läbesruum und der Stadt Winterthur zugestimmt haben? Wenn das nicht ein starkes Zeichen ist. Bis bald und hebs guet, Gioia |
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