| | Liebe Leser:in Heute wird WNTI ein Jahr alt! Du triffst uns ab 14 Uhr auf der Steinberggasse, wo wir unser Büro für einmal unter freiem Himmel aufstellen. Es gibt Kafi und einen Wintibrief zum Mitnehmen. Und wir haben noch eine frohe Botschaft. Wenn es so läuft wie bisher, wird es noch viele weitere Geburtstage geben. Mehr dazu im Verlagsmail von Melanie heute um 10. WNTI wird dann vermutlich sogar den Winterthurer Tiefbahnhof erleben. Aber jetzt reden wir von wirklich vielen Jahren in der Zukunft. Lies selbst!
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| Lea von Moos (l.), Marc Vetterli (2.v.l.) und Nicolas Perrez (r.) sind Co-Projektleitende der Testplanung in Winterthur. Roland Koch (2.v.r.) setzt als Projektleiter der Stadt Luzern den Tiefbahnhof um. (Bild: Tizian Schöni) |
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| Nächster Halt: Untergrund |
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| Ein Tiefbahnhof, das wäre richtig grossstädtisch. Was in Winterthur weit weg ist, gilt in Luzern als beschlossene Sache. Am Donnerstag stellte der Projektleiter aus der Innerschweiz «seinen» Durchgangsbahnhof im Superblock vor. von Tizian Schöni |
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| Dass der Winterthurer Hauptbahnhof ausgebaut werden muss, ist unbestritten. Heute steigen am HB täglich rund 130’000 Personen ein und aus, im Jahr 2050 werden es rund 180’000 sein. Genau auf diesen Zeithorizont ‒ die Mitte des 21. Jahrhunderts ‒ ist die Testplanung ausgelegt, die das Amt für Städtebau im vergangenen Oktober angestossen hat. Drei Planungsbüros (Atelier Corso, Güller Güller, Urbanista.ch) erhielten den Auftrag, Lösungsvorschläge zu erarbeiten, wie der Raum rund um den HB in Zukunft aussehen könnte. Dabei werden sie von einem Expert:innengremium begleitet. 2027 sollen die besten Ideen der drei in einer Synthese zusammenfinden und der Entscheid für eine Ausbauvariante fallen. Zwei Möglichkeiten stehen noch zur Diskussion (WNTI berichtete), und ‒ um die Spannung vorne wegzunehmen ‒ ein Tiefbahnhof ist keine davon. Entweder, der Rudolfstrasse auf der Westseite des Bahnhofs werden einige Meter abgezwackt, um dort ein neues, siebtes Gleis zu realisieren. Oder der Bahnhof wird für dasselbe Ziel in beide Richtungen erweitert. Das heutige Gleis drei käme dann zu einem Teil im historischen Bahnhofsgebäude zu liegen. |
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| Winterthur mit Kopf- statt Tiefbahnhof. (Grafik: Stadt Winterthur) |
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| Doch vom Traum des Tiefbahnhofs wollen sich die Winterthurer:innen, vertreten durch das Stadtparlament, noch nicht verabschieden. Schliesslich wächst die Stadt weiter, ein einziges Gleis mehr wird langfristig nicht ausreichen. Deshalb wird es entweder einen zusätzlichen Kopfbahnhof beim Güterschuppen Vogelsang brauchen ‒ oder, Plot Twist ‒ einen Tiefbahnhof! Immer wieder bekräftigten Parlamentarier:innen die Idee, zuletzt waren sich im März von SVP bis AL alle einig: Schienen im Untergrund müssen möglich bleiben. Einstimmig bewilligten sie den Änderungsantrag Nummer 40 für den kommunalen Richtplan: «Die Aufwärtskompatibilität des Hauptbahnhofs für einen Tiefbahnhof ist planerisch plausibel zu sichern.» Einige der Volksvertreter:innen waren gestern auch in den Superblock gekommen, um zu hören, was Roland Koch zu sagen hat. Er ist der Mann, der den Winterthurer Wunsch in Luzern umsetzen darf: Einen unterirdischen Durchgangsbahnhof mit vier Gleisen. Der drittgrösste Bahnhof der Schweiz hat gleich mit vier Engpässen zu kämpfen, ultimativ eng wird es am Gütschtunnel. «Alle Züge, die in den Kopfbahnhof ein- oder ausfahren möchten, müssen über diese zwei Gleise», schilderte der Projektleiter die Lage. Der Druck zu handeln war deshalb gross, entsprechend ist das Projekt weiter. Die Resultate der eigenen Testplanung veröffentlichte die Stadt Luzern bereits 2021, der Baubeginn soll 2033 folgen und 2046 dürfte der neue Durchgangsbahnhof in Betrieb genommen werden. |
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| | «Denken Sie an die Zukunft!» Roland Koch, Projektleiter Durchgangsbahnhof Luzern |
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| Koch bekräftigte, die Winterthurer:innen seien mit ihrem Prozess auf dem richtigen Weg. In Luzern habe man ebenfalls mit drei Planungsteams gearbeitet, die von einem Expert:innengremium begleitet wurden. Er mahnte aber auch: «Denken Sie an die Zukunft!». Bei einer Testplanung stehe die Realisierung nicht unmittelbar bevor. Was als Untertreibung gelten darf, in Luzern liegt schliesslich ein Vierteljahrhundert zwischen Testplanung und Realisierung. Trotzdem habe die Vorarbeit wertvolle Erkenntnisse gebracht. Etwa, dass der Bahnhof in Zukunft nicht nur von der Seeseite im Norden, sondern auch West und Ost besser zugänglich sein soll. Damit hänge beispielsweise zusammen, den Bahnhof in diese Richtungen zu öffnen, aber auch die anderen Verkehrsträger dorthin zu führen, insbesondere die Busse. Sie halten bisher alle auf dem Bahnhofplatz im Norden. «Wie funktioniert der Busbetrieb rund um den Bahnhof?» warf an dieser Stelle Stadtbaumeister Jens Andersen ein, der die Testplanungsteams als Sachexperte in Winterthur begleitet. Eine von vielen Fragen, welche die Büros in ihren Arbeiten zu berücksichtigen haben. |
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| | | | Sohn verletzt Vater mit Messer schwerAm Mittwochvormittag kam es zwischen einem 33-jährigen Schweizer und seinem Vater in dessen Wohnung zu einer Auseinandersetzung. Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, habe der Sohn dabei seinen 66-jährigen Vater mit einem Messer schwer verletzt. Er musste mit dem Rettungsdienst in den Spital gebracht werden, der genaue Tathergang werde nun ermittelt. |
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Ein Einfamilienhaus kostet zwei Millionen Franken
Das schreibt der Hauseigentümerverband (HEV) in seinem diesjährigen Bericht zum Immobilienmarkt. Am teuersten sind die Immobilien am Brühlberg, am günstigsten im Quartier Neuburg in Wülflingen. Laut HEV stiegen die Preise in der Stadt innert eines Jahres um 3,7 Prozent. Bei den Eigentumswohnungen ist der Preisanstieg mit 4,6 Prozent noch deutlicher. Eine 4,5 Zimmer-Wohnung auf Stadtgebiet kostet im Mittel 1,14 Millionen Franken. (Grafik: HEV) |
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| | Aber ein Chalet gibts auch mal für 950’000: So berichtete es der «Landbote» gestern. Es ist zwar über 100-jährig, hat statt Zentralheizung einen Kachelofen und durch die Wände dürfte es ziehen wie durch einen Lattenzaun. Wer es kauft, erntet aber zumindest nicht nur das Abenteuer, sondern auch ein echtes Stück Geschichte: Das Chalet ist Teil einer historischen Arbeiter-Siedlung der Brauerei Haldengut. Arbeitslosenquote liegt unter kantonalem Schnitt: Eine Veränderung ist es nicht. Auch im März 2026 sind drei Prozent der Zürcher Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter (15-65) auf Arbeitssuche, wie der Kanton am Mittwoch mitteilte. In Winterthur liegt die Quote leicht tiefer bei 2,8 Prozent. Referendum und Initiative zustande gekommen: Sowohl das Bauern-Referendum gegen die Ersatzaufforstung im Zusammenhang mit dem ARA-Ausbau als auch die Wohninitiative der SVP, die Einheimische bei der Wohnungsvergabe von städtischen Wohnungen bevorzugen will, sind zustandegekommen. Ersteres mit 604 (benötigt: 500), letztere mit 1108 (1000) gültigen Unterschriften. |
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| Matcha-Stand: Oase des Genusses oder Verkehrshindernis?
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| «Es sollte beachtet werden, dass es viel Fuss- und Veloverkehr gibt», heisst es im Beschrieb zum Standplatz. (Bild: Stadtpolizei) |
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| Matcha schlürfen oder Velo fahren? Erfreut und mit einem Pappbecher in der Hand kam eine Kollegin letztens in Büro. Es gebe jetzt einen Matcha-Stand an der Rudolfstrasse. Gleichentags im Stadtmelder: «Hier ist sicher kein möglicher Standort für einen Verkaufswagen»! Grund der Kontroverse: Die Stadtpolizei testet verschiedene neue Standplätze. Dies, weil der zur Verfügung stehende öffentliche Grund nicht mehr ausreiche, um alle Foodstände zum Zug kommen zu lassen. Je nach Ort entscheiden Gastro Winterthur, die Junge Altstadt oder Stadtgrün mit, wer den Standplatz erhält. Es gibt sogar eine Gewichtung (Verwaltungspolizei: 70, Externe 30 Prozent) und eine ganze Seite an Auflagen (Lebensmittel sind 50 cm über Boden aufzubewahren). Auf zwölf Seiten ist alles festgehalten, das Projekt läuft bis Ende Jahr. Also: Alles bestens verwaltet! |
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| Wir haben uns ein Beispiel am Matcha-Stand genommen und blockieren morgen die Steinberggasse mit unserem offenen Büro. Komm vorbei und reklamiere gleich direkt bei uns! Bis morn, Tizian |
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