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| (Mittlerweile etwas nerviger) Input vom Verlag Kurzer Lagebericht: Unsere kleine Mitgliederaktion läuft. Und tatsächlich wird die Grafik langsam voller Entli. Das freut uns sehr. Aber ganS ehrlich: Wir sind noch nicht ganS am Ziel. Für das zweite Jahr von WNTI fehlen uns noch 77 Entli… äh…Mitglieder. Warum wir das so transparent sagen? Weil WNTI nur funktioniert, wenn genug Menschen sagen: Ja, dieser Journalismus ist mir etwas wert. Unsere Mitglieder sorgen dafür, dass wir weiterhin recherchieren, schreiben und den Wintibrief verschicken können. Sie finanzieren unsere Arbeit und sorgen dafür, dass unsere Inhalte für alle zugänglich bleiben. Uns fehlen noch einige Mitglieder. Und ehrlich gesagt möchten wir auch wissen, ob es Nick schafft, tatsächlich 200 Entli auf dieses Bild zu basteln. Möchtest du das auch wissen? Für jedes neue Mitglied kommt ein Entli dazu. Hilfst du mit? |
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| | Guete Morge Winti! Die Winterthurer SP-Nationalrätin Mattea Meyer ist zurück. Im Interview erzählt sie, weshalb es zur unfreiwilligen Auszeit gekommen ist, wo sie in Winti Ruhe finden konnte und weshalb sie in der Politik am richtigen Ort ist.
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| Wir treffen SP-Politikerin Mattea Meyer im Stadtpark. (Bild: Gioia Jöhri) |
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| «Voller Energie und Freude»: Mattea Meyer ist zurück |
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| Die Winterthurer Nationalrätin und SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer kehrt nach fünf Monaten Erschöpfungspause in die Politik zurück – und erklärt im Interview, warum das keine Selbstverständlichkeit ist. |
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| Wie haben Sie gestartet? Seit Montag weiss die Öffentlichkeit, dass Sie zurück sind. Gut, ich habe jedoch nicht erst letzten Montag gestartet, sondern bereits vor etwas mehr als einem Monat schrittweise. Da habe ich wieder mit Cédric (Wermuth) und dem Generalsekretariat begonnen zu arbeiten. Dann ging ich wieder an erste Sitzungen, um mal zu spüren, was das mit mir macht. Und es hat sich immer gut und richtig angefühlt. Wie geht es Ihnen heute? Sehr gut, ich bin wieder voller Energie und Freude. Aber ich weiss, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, wieder zurück zu sein. Deshalb kommt jetzt auch eine gewisse Demut dazu. Wie ging es Ihnen im November? Nicht gut. Erst rückblickend merke ich, wie schlecht es mir damals ging. Die Batterien waren auf null. Und davor liefen sie bereits eine Weile im Notmodus. Ich habe das körperlich gespürt: Ich schlief schlecht, obwohl ich eine gute Schläferin bin und es war mir ständig schlecht. Und ganz viele Kleinigkeiten im Alltag brauchten enorm viel Überwindung und Energie. Und so ging es Ihnen bereits eine lange Zeit? Es wurde einfach immer schlimmer. Es gab einen Moment, da konnte ich fast nicht mehr vom Sofa aufstehen. Ich musste an eine Veranstaltung und habe es wirklich einfach fast nicht mehr geschafft. Und auch das Umfeld sagte mir immer wieder ‹Hey mach doch mal Pause›. Aber es brauchte nochmals ein wenig Zeit: In einer Nacht schlief ich nicht und habe es endlich geschafft, mit mir selbst so zu sprechen, wie ich es mit einer guten Freundin in einer solchen Situation tun würde. Nämlich liebevoll und fürsorglich. Ihr würde ich ja auch nicht raten, jetzt noch ein paar Wochen bis zu den nächsten Ferien auf die Zähne zusammenzubeissen. Und am nächsten Morgen habe ich dann meinem Umfeld gesagt, dass ich nicht mehr an der Session teilnehmen werde. Meine Ärztin hat mich dann 100 Prozent krankgeschrieben. |
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| | «Ich habe sehr viele schöne Nachrichten bekommen von Menschen, die etwas Ähnliches erlebt haben und mir Zuversicht gegeben haben: Es wird wieder gut. Das gab Kraft.» Mattea Meyer, SP-Nationalrätin und Co-Präsidentin SP Schweiz |
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| Welche Reaktionen gab es? Mein nahes Umfeld in der Familie und der SP war sehr erleichtert. Auch sonst waren die Anteilnahme und das Verständnis unglaublich gross. Ich habe sehr viele schöne Nachrichten bekommen von Menschen, die etwas Ähnliches erlebt haben und mir Zuversicht gegeben haben: Es wird wieder gut. Das gab Kraft. Von wem kamen die Reaktionen? Viele natürlich von Leuten, die ich kenne, auch über die Parteigrenzen hinweg. Aber auch Leute, die mich auf der Strasse am Markt gesehen haben, kamen ganz spontan zu mir und wünschten mir gute Besserung. Oder ein mir unbekannter Nachbar, der mir ein Buch in den Briefkasten gelegt hat. Es waren alles sehr liebevolle und warme Rückmeldungen. Gab es auch negative Reaktionen? Ich habe keinen einzigen Zeitungsartikel, der zur Zeit meiner Auszeit-Ankündigung erschienen ist, gelesen, bis heute nicht. Das geht mir zu nah. Es geht ja nicht um die Politikerin Mattea Meyer, sondern um mein Leben. Da muss ich nicht jede Zeile lesen, die dazu geschrieben worden ist. |
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| Dank Umfeld, Zeit und Therapie fand Meyer den Weg zurück in die Politik. (Bild: Viktoria Held) |
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| Was war am schwierigsten für Sie? Das waren die Momente, in denen ich nicht wusste, ob es einen Weg zurück gibt. Das war unglaublich verunsichernd. Dabei wünschte ich mir nichts mehr als meinen gewohnten Alltag zurück. Ich sehnte mich nach Normalität, aber es ging einfach nicht. Es brauchte viel Zeit, Ruhe und Geduld. Ich bin stärker über meine Grenzen hinaus gegangen, als ich gedacht habe. Was hat Ihnen geholfen in der Pause? Das schützende und verständnisvolle Umfeld vom ersten Moment an. Dafür bin ich unglaublich dankbar. Ich hatte das Glück, dass ich keine finanziellen Sorgen hatte und schnell eine Therapeutin gefunden habe, die mich durch den Prozess begleitet. Das hilft, Muster aufzudecken, die einem nicht guttun. Viele warten monatelang auf einen Platz und es geht ihnen in dieser Zeit nur schlechter. Das macht mir Sorgen. Hat auch die Struktur mit Co-Präsidium geholfen, dass eine Pause möglich war? Ja, es hat mir ermöglicht auf mich zu schauen und nicht bis zum Umfallen weiterchrampfen zu müssen. Wenn ich allein gewesen wäre, wäre der Moment bereits viel früher gekommen und es wäre viel schwieriger gewesen mir Zeit und Ruhe zu schaffen. Entweder man steigt dann wieder zu früh ein oder fragt sich eher, ob man überhaupt zurückkommen kann. Was nehmen Sie aus der Pause für den Alltag mit? Die Pause hat mir eine Demut und Gelassenheit gegeben. Ausser zuhause bei den Kindern ist man überall ersetzbar. Die Welt dreht sich weiter auch ohne mich. Und auch meine persönliche Welt dreht weiter: Ich bin auch jemand, abgesehen von allen politischen Ämtern. Das Bekräftigende an dieser Erfahrung ist für mich: Ich habe nun nochmals klar Ja gesagt zu meinem Engagement in der Politik. Das ist ein sehr schönes Gefühl. |
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| | «Ich habe nun nochmals klar Ja gesagt zu meinem Engagement in der Politik. Das ist ein sehr schönes Gefühl.» Mattea Meyer, SP-Nationalrätin und Co-Präsidentin SP Schweiz |
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| Nächste Woche beginnt die Sondersession in Bern, freuen Sie sich darauf? Ja ich freue mich sehr darauf, all die Menschen wieder zu sehen, die ich wirklich vermisst habe. Und die ein wichtiger Motor sind für mein politisches Engagement. Was kommt thematisch, was für Sie besonders wichtig ist? Die Umsetzung der Pflegeinitiative, die wir diskutieren werden, ist für mich sehr wichtig. So viele Menschen haben ein Ja zu besseren Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals in die Urne gelegt. Wir haben nur eine Gesundheit und die ist Gold wert. Trotz Volksentscheid findet nun das bürgerliche Parlament die Umsetzung dürfe nichts kosten, das ist unverständlich. Auch mit meiner eigenen Erfahrung, wie es mir im November ging, habe ich nun nochmal einen anderen Blick darauf. Sie waren vermutlich in den letzten Monaten mehr in Winterthur als sonst. Wo waren Sie am liebsten in dieser Zeit? Ich spazierte viel. Ich hatte mich nicht so dafür ständig in irgendwelche Cafés zu sitzen. Der Wald hat mir sehr gut getan in dieser Zeit. Es wird wieder wärmer in Winti: Worauf freuen Sie sich besonders in Bezug auf den Sommer? Wieder draussen im Café sitzen, die Sonne im Gesicht, Freunde treffen oder am Flohmi umherschlendern. Trifft man Sie am Albanifest oder den Musikfestwochen? Für die Musikfestwochen habe ich schon Tickets für Freitag und Samstag (lacht). Und ans Albanifest, da schauen wir mal. Meine Kinder wollen dann sicher auf ein paar Bahnen. Da komme ich nicht drum herum (lacht). |
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| | | | Drei Chopfab-Biere gewinnen GoldDrei Chopfab-Biere gewinnen Gold: Chopfab Boxer hat an den Swiss Beer Awards abgeräumt. Die drei Biersorten Amber, Galaxy Pils und Limited Rye Red Winter Ale haben Gold gewonnen. Dazu kommen eine Silber- und eine Anthrazitmedaille. Eine hundertköpfige Jury bewertete die eingereichten Biere nach Farbe, Schaumbeschaffenheit, Geruch, Geschmack und Bierstil-Konformität, wie das Wirtschaftsmagazin punkt4.info schreibt. |
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| | Lolipop macht zu
Die Schleckstängel, süssen Popcorn und Gummibärli in allen Farben und Formen ziehen bereits auf nächste Woche aus. Nach einigen Jahren in der Marktgasse zieht sich der Laden aus Winterthur zurück. Das Geschäft lohne sich nicht mehr, wie es auf kurze Nachfrage im Laden heisst. Es gäbe aber bereits einen Nachmieter. Um wen es sich handelt, teilt Lolipop jedoch nicht mit. |
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| | Mehr Schatten, Wasser und Kreativität für Wartstrasse-Spielplatz: Frisch saniert und aufgewertet präsentiert sich der kleine Spielplatz auf Höhe der Schützenwiese an der Wartstrasse. Die Stadt hat ihn für 120’000 Franken erneuert. Einige Spielgeräte konnten übernommen werden, andere mussten wegen fauler Stellen weichen, wie die Stadt schreibt. Im gleichen Zug wurden zudem die Böden entsiegelt und die Bepflanzung aufgewertet. |
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| (Fast) Jede Blume zählt – Zäme für meh Stadtgrün In unseren Städten wird es für Hummeln, Schmetterlinge und andere Bestäuber immer schwieriger Nahrung zu finden, denn viele Flächen sind versiegelt. Dabei braucht es oft gar nicht viel: Schon ein Topf mit den richtigen Pflanzen kann helfen. Mach mit und bring mehr Blüten in die Stadt! Ob Balkon, Fensterbrett oder Garten: Jede Blume zählt. Doch nicht jeder Blüher hilft gleich viel. VEG and the City zeigt, welche Pflanzen wirklich etwas bewirken. Schau vorbei im Store im Unteren Graben 1 und pflanz dein eigenes kleines Paradies. |
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| Best of Stadtmelder
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| Noch lebt der Delphin auf dem Trockenen. (Bild: Stadtmelder) |
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| Ein Delphin ohne Wasser Ist etwas der städtischen Infrastruktur kaputt oder stört ein Abfallberg in unserer Stadt, so kann man sich an den Stadtmelder wenden. Damit gelangt man direkt an die städtischen Betriebe, die gemeldete Mängel beseitigen könnten. Einen Mangel (oder einen Wunsch?) hat ein:e Stadtmelder:in zum Delphinplatz in Veltheim gemeldet: «Kinder und Tiere» würden sich freuen, wenn der Delphinbrunnen Wasser hätte. Der Delphin ist sich den Wassermangel im Winterhalbjahr hingegen gewohnt. Aber Kinder und Tiere dürfen aufatmen: Stadtgrün Winterthur teilt mit, dass der Brunnen noch diese Woche in Betrieb geht. |
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| | Melde doch auch mal was im Stadtmelder-Tool. Wenn du besonders kreativ bist, findest du dich vielleicht bald in unserer neuen «Best of Stadtmelder» Rubrik wieder. Bis bald und hebs guet, Gioia |
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