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| | Guten Morgen, Ausweis bitte 👮 Ist dir auf deinem Feed auch schon mal ein Post oder ein Reel von der Stadt oder der Stapo über den Weg gelaufen? Der Aufwand, den die beiden Institutionen für Social Media betreiben, wächst stetig. Yvonne hat sich das mal näher angeschaut. Und: Wie viel Bonus ist zu wenig Bonus?
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| Zwei Drittel der Bevölkerung sind täglich auf Social Media unterwegs. Für die Stadt ein Grund, zu investieren. (Bild: Marit Langschwager) |
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| So viel Geld investiert die Stadt in Social Media |
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| Politische Informationen, Polizeieinsätze oder unterhaltsame Einblicke in den Arbeitsalltag: Die Verwaltung setzt immer mehr auf Social Media. In manchen Fällen zahlt sich das aus. von Yvonne Samsarova |
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| Hinter einem Instagram-Post, einem Reel oder einer Story steckt mehr Arbeit, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Themen müssen gefunden, Inhalte geplant und Beiträge produziert werden. Bei der Stadt Winterthur ist die zentrale Fachstelle Social Media in der Stadtkanzlei dafür zuständig. Was Social Media kostetDie grössten Kosten für die städtischen Kanäle entstehen vor allem durch den Personalaufwand sowie die Inhaltserstellung, heisst es von der Kommunikationsabteilung auf Anfrage. Genaue Zahlen für Personalkosten nennt die Stadt aus Persönlichkeits- und Datenschutzgründen aber nicht. Als Sachkosten fielen jährlich rund 1000 Franken für Threema und etwa 120 Franken für Canva an. Laut dem Budget aus dem Jahr 2020 kostete eine 50-Prozent-Stelle, die damals aufgebaut wurde, rund 80’000 Franken. Heute sind für die Fachstelle insgesamt rund 70 Prozente vorgesehen, heisst es auf Anfrage. Darüber hinaus wirkten auch die übrigen Kommunikationsverantwortlichen der Verwaltung im Bereich Social Media mit, beispielsweise bei der Identifikation geeigneter Themen. Neben dem Hauptkanal der Stadt, der knapp 12’000 Follower:innen auf Instagram zählt, bestehen weitere Social-Media-Auftritte städtischer Organisationseinheiten. Dazu gehören unter anderem die Kanäle Kulturstadt Winterthur, Winterthurer Bibliotheken oder Alter und Pflege Stadt Winterthur. Bei Stadtbus geht aus dem neuen Budget hervor, dass aufgrund des Ausbaus von Social Media und neuen Projekten zusätzlich 40 Stellenprozente vorgesehen sind. Die Kosten dafür sind jedoch zu 100 Prozent im Leistungsentgelt des Zürcher Verkehrsverbundes enthalten. Bei der Stadtpolizei kümmern sich die vier Angestellten aus der Kommunikationsabteilung um den Social-Media-Auftritt. Bezahlte Beiträge werden gezielt nur für die Personalrekrutierung eingesetzt. Die Kosten hierfür beliefen sich laut Stadtpolizei im letzten Jahr auf rund 12’000 Franken. Mehr Kanäle, mehr AufwandHinzugekommen sind im Laufe der Jahre auch immer mehr Plattformen: Facebook wird seit 2018 bewirtschaftet, Instagram seit 2021 und Linkedin seit 2023. Seit August 2025 verschickt die Stadt zudem über WhatsApp und Threema jeweils freitags eine Zusammenfassung der Nachrichten der Woche. |
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| Die öffentlichen Institutionen verzeichnen vor allem auf Instagram ein kontinuierliches Wachstum ihrer Follower:innen. (Collage: WNTI) |
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| Der Stellenaufbau sei auch notwendig gewesen, weil sowohl die Anforderungen an die Beiträge als auch der Aufwand für die Betreuung der Community gestiegen seien. Besonders Reels erforderten mehr Planung, Produktion und Nachbearbeitung. Auch die Betreuung der Kommentare und Nachrichten, das sogenannte Community-Management, nehme viel Zeit in Anspruch. Auch die Stadtpolizei hat ihre Präsenz über die Jahre ausgebaut. Besonders Instagram gehört schon seit mehr als zehn Jahren zu ihren Kommunikationskanälen. Mit ihrem TikTok-Kanal ist die Stapo einen Schritt weiter als andere Verwaltungseinheiten. Er lebe jedoch stark vom persönlichen Engagement einzelner Polizist:innen, zum Beispiel Rahel Egli. Sie war laut Stadtpolizei die erste Polizistin in der Schweiz, die mit einem eigenen Format auf TikTok startete. Dass ihre Präsenz Wirkung zeigt, verdeutlichen persönliche Nachrichten von Followerinnen. So habe sie längere Zeit mit einer jungen Frau in einer psychischen Ausnahmesituation geschrieben, die sonst niemandem vertraut habe. Künftig möchte die Polizei Social Media noch stärker für Prävention, Vertrauensaufbau, Dialog und die schnelle Information bei Ereignissen nutzen. Dafür braucht es jedoch genügend Zeit und Personal. Warum Social Media wichtiger wird Die Stadt Winterthur begründet ihre Social-Media-Präsenz vor allem mit dem veränderten Mediennutzungsverhalten. Die Stadt will die Bevölkerung möglichst niederschwellig erreichen, um Informationen zu verbreiten, aber auch um Einblicke in die Verwaltung zu geben oder städtische Angebote bekannter zu machen. Langfristig soll dadurch das Verständnis für die Arbeit der Verwaltung wachsen. |
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| Facebook bleibt besonders für ein älteres Publikum ein wichtiger Informationskanal. (Bild: Marit Langschwager) |
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| Auch bei der Stadtpolizei ist die veränderte Mediennutzung ein zentraler Grund für den Ausbau der Social-Media-Kanäle. Besonders TikTok bietet die Möglichkeit, jüngere Menschen anzusprechen, die über klassische Kommunikationswege schwieriger erreichbar sind. Facebook bleibe ebenfalls wichtig: Dort informiere sich insbesondere ein älteres Publikum, heisst es auf Anfrage. Die Botschaft der Polizei ist klar: Sie müsse dort präsent sein, wo sich die Bevölkerung aufhalte, und das sei vermehrt online. |
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| Daniel Lippuner (l.) konnte sich mit dem VR nicht auf einen Lohn einigen. An seiner Stelle wird Georg Stausberg per sofort CEO. (Collage: zvg / WNTI) |
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| Rieter: CEO-Wechsel wegen zu hoher Bonusforderung |
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| Drei Tage nachdem der designierte Rieter CEO Daniel Lippuner sein Amt hätte antreten sollen, gibt es einen abrupten Wechsel. Statt ihm übernimmt nun Georg Stausberg. Der Grund sollen Lippuners Bonusforderungen gewesen sein. von Zoé Turcot |
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| Bei Rieter gibt es einen unerwarteten Wechsel an der Konzernspitze. Der designierte CEO Daniel Lippuner hätte seinen neuen Posten per 1. November 2026 antreten sollen. Nun machte Rieter in einer Medienmitteilung bekannt, dass Lippuner und der Verwaltungsrat grundlegend verschiedene Lohnvorstellungen hatten. An seiner Stelle tritt Georg Stausberg per 4. November 2026 die Führung von Rieter an. Er war bisher CEO des Tochterunternehmens Barmag, das Rieter im Februar 2026 übernommen hatte. Hauptthema der Vergütungs-«Differenz» mit Lippuner sei laut Mitteilung der Bonus, der zusammen mit dem Basisgehalt und den Sozialleistungen die Gesamtvergütung ergibt. Dabei dürfte es um mehrere Hunderttausende Franken gehen. Lippuner wäre die Nachfolge von Thomas Oetterli gewesen, der per 31. Oktober 2026 aus seiner Doppelfunktion als CEO und dem Präsidium des Verwaltungsrats zurückgetreten ist. 2024 hatte Oetterli zusätzlich zum CEO-Basislohn von 850'000 Franken einen Bonus von 462'000 Franken und 578'000 Franken in Aktien bekommen. 2025 hatte er in seiner Funktion als CEO knapp 780’000 Franken Basisgehalt und 268'000 Franken Sozialleistungen erhalten, aber keinen Bonus. In diesem Jahr wurden aus «Solidarität mit den Mitarbeitenden in Kurzarbeit» keine Boni gezahlt. Seit diesem Jahr müssen die fixe und variable Vergütung der Konzernleitung getrennt genehmigt werden. Nach dem Bonusverzicht im Jahr 2025, der Überarbeitung des Vergütungsprogramms und nun diesem Vergütungsstreit dürfte der Verwaltungsrat das Thema noch länger auf der Traktandenliste haben. |
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| Tanzfestival Winterthur 20. – 28. November 2026 Das Tanzfestival Winterthur bringt zeitgenössischen Tanz in all seinen Facetten ins Theater am Gleis. Euch erwarten widerständige Körper, Zeit, die sich verschiebt, musizierende Löffel und jede Menge Tanz. 13 Tanzstücke in 7 Tagen zeigen, wie Sound und Bewegung Verbindungen zwischen Menschen formen. Von packenden Bühnenstücken über eine Mitmach-Jam bis zu Workshops für Jugendliche und Profis trifft internationale Tanzkunst auf Wintis Kulturherz. Ein Highlight: Mit den Stücken von Creation+ feiert die lokale Tanzszene ihre Premieren! |
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| | | Gute Bilanz für neuen Segelflieger
Die Segelfluggruppe Winterthur zieht eine positivie Bilanz für die erste Saison des neuen DG-1001E Neo «Eulach». Der Doppelsitzer mit FES-Rückkehrhilfe eignet sich gleichermassen für Streckenflüge, Ausbildung und Kunstflug, wie die Segelfluggruppe auf ihrer Webseite schreibt. In seiner ersten Saison markierte der Segler 228 Flugstunden und 35 Pilot:innen wurden darauf eingewiesen. (Bild: zvg Segelfluggruppe Winterthur) |
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| | Alle drei Friedensrichterinnen treten wieder an: Vor kurzem gab der Stadtrat bekannt, dass am 28. Februar die Erneuerungswahlen für die Friedensrichterinnen stattfinden werden. Wie das Friedensrichteramt auf Anfrage von WNTI mitteilt, werden sich die drei bisherigen Richterinnen erneut zur Wahl stellen. Sie sind zu einem Pensum von jeweils 65 Prozent angestellt und helfen, zivilrechtliche Streitigkeiten vor einem Gang ans Bezirksgericht einvernehmlich zu lösen. (tz) Kostbare Dunkelheit: Am Freitag, 6. November, organisiert der «Natur- und Vogelschutzverein Seen» zwei Vorträge zur Lichtverschmutzung und ihrem Einfluss auf Schlaf und Wildtiere. Die beiden promovierten Referentinnen Mirjam Münch und Madeleine Geiger beginnen um 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Seen und der Verein lädt anschliessend zum Apéro ein. (lf) |
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| Wärmstens empfohlen: «Eine Nacht auf dem kahlen Berge»
 | «Eine Nacht auf dem kahlen Berge» Nur eine Woche nach Halloween sorgen der Oratorienchor und das Jugendsinfonieorchester im Stadthaus noch einmal für gruselige Stimmung. Am 7. November um 19.30 Uhr führen beide «Die erste Walpurgisnacht» auf, eine Kantate von Felix Mendelssohn. Aus dem Text von Goethe, so verspricht das Programm, seien die Flammen förmlich herauszuhören. Das Orchester lasse es derweil «knistern, drohen und schliesslich aufatmen». |
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| Mit einem ganzen Probenwochenende bereiteten sich Oratorienchor und Jugendsinfonieorchester Ende Oktober auf das Konzert vor. (Bild: zvg) |
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| Bei Petrowitsch Mussorgskis Stück «Eine Nacht auf dem kahlen Berge» – Disney-Fans kennen das gruselige Orchesterwerk aus Fantasia – versprechen Chor und Orchester gar die Erweckung eines Dämons. Schauder! Tickets kosten zwischen 18 und 48 Franken und sind noch bis Freitag im Vorverkauf erhältlich. |
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| Über den Weg gelaufen: Conny aus Neuwiesen
 | Conny, Kioskpächterin aus Neuwiesen |
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| Irgendwie bist du immer hier, wenn man vorbeiläuft. Wie viel arbeitest du eigentlich? Vor Ort bin ich schon viel, du kannst es von den Öffnungszeiten ableiten. Wochentags etwa 17 Stunden, samstags 13 Stunden und sonntags vier Stunden. Also: Etwa 102 Stunden in der Woche bin ich hier, aber ich arbeite ja nicht die ganze Zeit. Was gefällt dir an Winterthur? Ich finde es schön, wie schnell ich in der Natur bin. Aber halt auch in der Stadt. Hier bekommt man beides. Wärst du Königin von Winterthur, was würdest du ändern? Die Steuern senken. Ich glaube, die Stadt müsste ihre Investitionen besser überdenken. Zum Beispiel auf den Pilz hätte man wirklich verzichten können. (lf) |
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| | Hui, das war mal wieder ein rappelvoller Wintibrief. Klopf dir auf die Schulter, wenn du alles gelesen hast. Ein erfolgreicher Start in den Tag. Ich bin stolz auf dich. Bis bald, Sebastian von WNTI |
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