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Guten Morgen Winterthur Tizian und ich radelten heute unverzüglich Richtung Wallrüti, als wir vom Brand dort erfuhren, und konnten unsere neuen Pressewesten präsentieren. Leider hatte der Brand jedoch nicht nur einen Sachschaden zur Folge.
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| Kurz vor 10 Uhr wurde die Bevölkerung über «Alertswiss» vor der starken Rauchentwicklung gewarnt. (Bild: Linus Fischer) |
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Tote Person nach Brand in Oberwinterthur |
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Am Dienstagmorgen brannte am Heiniweg in Oberwinterthur das Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Während der Löscharbeiten fanden die Einsatzkräfte eine tote Person auf. von Linus Fischer |
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Am Morgen, gegen 9.30 Uhr, meldeten Anwohnende eine starke Rauchentwicklung aus dem Dach des Mehrfamilienhauses. Einsatzkräfte der Feuerwehr, Stadtpolizei und Kantonspolizei waren sofort vor Ort und evakuierten das Gebäude, wie die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung schreibt. Das Löschen des Gebäudes stellte sich aufgrund der örtlichen Verhältnisse jedoch als schwierig heraus. So konnte etwa die Autodrehleiter nicht genügend nahe ans Gebäude heranfahren, wie ein Mediensprecher der Kantonspolizei vor Ort mitteilte. |
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| Unterstützt wurden die Löschaktionen unter anderem durch einen Drohnenspezialisten und eine Baustatikerin. (Bild: Linus Fischer) |
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Am Nachmittag fanden die Einsatzkräfte eine tote Person in einer Dachwohnung auf. Wer die Person ist und was die Umstände ihres Todes waren, ist noch ungeklärt. Auch ob es sich um die seit dem Brandausbruch vermisste Person handelt, bleibt unklar. Der entstandene Sachschaden am Gebäude wird derzeit auf über eine Million Franken geschätzt. Mehrere Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar. Gegen 16 Uhr konnte die Feuerwehr den Brand bis auf wenige Glutnester löschen. |
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| Über ein Jahr Planung und hunderte Stunden Arbeit flossen in die Genossenschaftsgründung. (Bild: zvg.) |
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«Fühlt sich noch etwas an wie ein Ferienlager» – Der Traum vom Eigenheim |
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Der Winterthurer Wohnungsmarkt ist ausgetrocknet. Ein Haus zu kaufen ist ein Traum, den sich nur die wenigsten erfüllen können. Die Zeit des Einfamilienhauses scheint vorbei zu sein. Dass der Traum manchmal doch noch wahr wird, zeigt eine neue kleine Genossenschaft. von Sebastian Galli |
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«Es ist definitiv kein typischer Lebensentwurf», sagt Florian. Er hat sich mit Martina und acht anderen Personen zusammengetan, eine Genossenschaft gegründet und ein Haus gekauft. Seit einer Woche wohnen sie nun als Gross-WG in ihrem eigenen Haus. Sie seien auch zuvor schon alles WG-Menschen gewesen, die ein gemeinschaftliches Leben schätzen, sagt Martina. «Das ist aber auch einfach eine Voraussetzung für so ein Unterfangen.» Über ein Jahr habe der Prozess vom ersten Aufruf in der Freundesgruppe gedauert, bis die Genossenschaft gegründet war. «Hunderte Stunden Arbeit», sagt Florian. |
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| Martina und Florian haben sich zusammen mit acht anderen Genossenschafter:innen den Traum vom eigenen Haus verwirklicht. (Bild: Sebastian Galli) |
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Das Arbeiten in Untergruppen wie «Finanzen», «Liegenschaft» oder «Admin» sei genau so wichtig gewesen wie die Beziehungsarbeit unter den Genossenschafter:innen. Zehn verschiedene Vorstellungen und Bedürfnisse auf einen Nenner zu bringen, sei nicht einfach gewesen, auch wenn sich alle Beteiligten bereits kannten. «Wir haben einander noch einmal besser kennengelernt», sagt Florian. «Wir mussten auch über intime Themen wie Familienplanung miteinander offen diskutieren», fügt Martina hinzu. Bei der Gründung der Genossenschaft sei der Austausch mit anderen kleinen Genossenschaften Gold wert gewesen. «Wir konnten bei Ihnen hereinschauen und uns inspirieren lassen», sagt Martina. «Einige dieser Leute laden wir nun zum Einweihungsfest ein.» Auch Wohnbaugenossenschaften Schweiz, die Dachorganisation der gemeinnützigen Wohnbauträger, habe sie bei der Gründung unterstützt. Gerade bei rechtlichen Fragen sei der Verband enorm hilfreich gewesen. |
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| Der Blick auf die Veranda. Auf dem Dach: die zweite Veranda. (Bild: Sebastian Galli) |
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Winterthur hat eine der niedrigsten Leerstandziffern der Schweiz. Eine Genossenschaft alleine ist noch keine Immobilie. Es sei ihnen durchaus bewusst gewesen, dass die ganze Gründungsarbeit auch für nichts hätte sein können, sagt Florian. «Wir hatten aber unfassbar viel Glück.» Als Frist für ihre Suche hatte sich die Genossenschaft ein Jahr gesetzt. Doch bereits wenige Wochen, nachdem sie mit der Immobiliensuche begonnen hatten, seien sie fündig geworden: eine alte Villa im 70er-Stil am Waldrand. Ausgeschrieben auf Homegate. Kostenpunkt: 3,5 Millionen Franken. Nebst dem Preis für die Liegenschaft brachte die Genossenschaft noch genug Kapital für Renovationen und Umbauten auf. Neben der Hypothek halfen auch Freund:innen und Familienmitglieder der Genossenschafter:innen bei der Finanzierung. Der Aufwand hat sich scheinbar gelohnt. Auch wenn es noch einiges zu werkeln gäbe am Haus. Das grösste Plus sei die gewonnene Autonomie. «Endlich habe ich die Freiheit, einen Wasserhahn auszuwechseln, ohne zuerst meinen Vermieter fragen zu müssen», sagt Martina. «Selbstbestimmt in seinem eigenen Haus zu wohnen, ist einfach zukunftsfähiger.» |
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| In diesem Haus hat selbst der Schützstein eine Aussicht. (Bild: Sebastian Galli) |
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Noch ist das Haus der Genossenschafter:innen voll mit Kartons und Dingen, die ihren Platz noch nicht gefunden haben. «Noch fühlt es sich etwas wie ein Ferienlager an», sagt Martina. «Ein gutes Gefühl», ergänzt Florian. In der von Einfamilienhäusern dominierten Nachbarschaft seien sie freundlich aufgenommen worden. «Als wir uns vorstellen gingen, wurden wir herzlich empfangen – jemand hat sich sogar direkt ein Strassenfest gewünscht.» |
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| | Tamedia baut 34 Vollzeitstellen abNur fünf Tage nach dem Entlassungsstopp gab Tamedia am Montag den Abbau von 34 Vollzeitstellen bekannt. Der Verlag hatte zuletzt im November 2024 einen Wegfall von 55 Stellen verkündet, worauf der Entlassungsstopp mit den Sozialpartnern verhandelt worden war. Betroffen sind 28 Personen in der Deutschschweiz, darunter auch in der «News-Redaktion Zürich». Ob damit auch die Lokalredaktion des «Landboten» in Winterthur gemeint sei, wollte Tamedia-Sprecher Edi Estermann nicht beantworten. Die betroffenen Mitarbeitenden würden erst informiert. (tz) |
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| | Stadt verbietet Smartglasses in Bädern: Es gibt sie bereits bei Fielmann und Digitec zu kaufen: Brillen, in denen winzige Kameras praktisch unsichtbar verbaut sind. Nun erlässt der Stadtrat ein Verbot im Hallen- und Freibad Geiselweid für diese Gadgets und legt den vier Genossenschaften, die eine Badi betreiben, nahe, ihre Hausordnungen ebenfalls anzupassen. Dies geht aus der Antwort auf eine schriftliche Anfrage von Stadtparlamentarier Michael Zundel (Grüne) hervor. Aktuell haben nur das Geiselweid und die Badi Oberi ein Film- und Fotoverbot in ihrer Hausordnung. (tz) Das Bahnhöfli wird zum Wohnhaus: Ein Teil des Hauses sei bereits abgerissen, berichtet der «Landbote». Das Restaurant neben dem Bahnhof Wülflingen werde nach dem Abriss zum Mehrfamilienhaus. Ab 2028 würden die neun Wohnungen der Rosacker AG fertiggestellt sein. Erneuerung für Beachvolleyball und Tennis: Im Sportpark Deutweg erneuere die Stadt die drei Beachvolleyballfelder sowie beide Tennisplätze, sagt die Stadt in einer Medienmitteilung. Die Beachvolleyballer:innen erhalten eine Sitzreihe und ab der nächsten Saison eine Beleuchtung. Durch die neue Anlage soll Regenwasser besser abfliessen. Die Tennisplätze erhalten einen neuen Gummi-Belag. Ab Samstag werden die kostenlosen Anlagen wieder geöffnet. |
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warum der Lift bei der Milchrampe regelmässig kaputt ist
 | … warum der Lift bei der Milchrampe regelmässig kaputt ist In der nördlichen Unterführung im Hauptbahnhof fällt der Lift zwischen Gleis zwei und drei regelmässig aus. Ohne den Lift gibt es nur die Treppe, um die Unterführung Richtung Stadt zu verlassen. Lange sei nicht klar gewesen, woher die chronischen Kurzschlüsse kämen, sagt der SBB-Mediensprecher Reto Schärli auf Anfrage der Redaktion. Es stellte sich heraus, dass der Boden rund um den Lift eine leichte Neigung hat und Wasser in den Lift hineinläuft. Das verursachte regelmässig Kurzschlüsse in der Anlage. Es habe sogar ausgereicht, wenn jemand sein Getränk neben dem Lift verschüttete, sagt Schärli, häufiger sei jedoch starker Regen verantwortlich gewesen. Das Problem werde nun längerfristig mit einer Entwässerungsrinne gelöst, so Schärli. Wie lange es dauert, bis der Lift umgebaut ist, könne er jedoch noch nicht sagen. (Bild: Tizian Schöni) |
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Mir persönlich würde es eigentlich noch guttun, wenn der Lift im Büro ab und zu ausfallen würde. Dann würde ich vielleicht konsequenter die Treppe nehmen. Aber solange er funktioniert, kann man sich die Fahrt in den vierten Stock schon mal gönnen. Bis bald, Linus |
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