«Traumjob» Stadtrat: Nicolas Galladé bewirbt sich um die fünfte Amtszeit
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#205 | 20.2.2026 | Online lesen | Unterstützen

WNTI Wintibrief

Tizian Schöni

Salü!

Er ist in Veltheim aufgewachsen, wohnt heute in Hegi und kommt selbstverständlich mit dem Velo zum Termin. Nicolas Galladé ist seit 16 Jahren als Vorsteher des Departements Soziales im Stadtrat. Nun möchte er eine fünfte Amtszeit anhängen. Wir treffen uns im Alters- und Pflegezentrum Adlergarten, wo der 50-Jährige gerade durch die Auslage an Quartierzeitungen blättert.

Platzhalterbild vom WNTI Team

Nicolas Galladé im APZ Adlergarten. Die Abstimmung über dessen Gesamtsanierung 2011 war eine der ersten Volksabstimmungen des Stadtrats. (Bild: Robyne Dubief)

Nicolas Galladé, wir sollen noch dieses Jahr über den Ausbau des Alters- und Pflegezentrums Adlergarten abstimmen. Eigentlich war in den Legislaturzielen bereits der Baustart geplant?

Rückblickend hätten wir das Ziel bei der Festlegung der Meilensteine in den Legislaturzielen nochmals hinterfragen müssen. Realistisch wäre wohl gewesen, noch in dieser Legislatur die Volksabstimmung zu erreichen. Für sie ist nun der Termin im September angepeilt.

Der Ausbau ist auch nötig, weil er als Rochadefläche dienen soll, um drei andere städtische Altersheime sanieren zu können. Deren Bewohner:innen werden vorübergehend in den Adlergarten umziehen. Kommt es da nicht zu Verspätungen bei den weiteren Projekten?

Für die Versorgung wird das kein Problem sein. Wir stellen mit den städtischen Alters- und Pflegezentren etwas mehr als die Hälfte der Plätze und halten diese konstant. Sie sollen als Sockelangebot dienen, ergänzend zu den privaten Anbietern. Die zyklische Erneuerung unserer Heime geschieht vor allem, um sie heutigen und künftigen Bedürfnissen anzupassen.

Winterthur hat kantonsweit die höchste Sozialhilfequote. Gleichzeitig sind wir eine der einkommensschwächsten Gemeinden, das Medianeinkommen liegt bei 50’000 Franken. Zahlen wir die Sozialhilfe für den ganzen Kanton?

Da spielen viele Dinge zusammen. Bei der Sozialhilfe wie auch bei anderen Kosten erbringen wir sehr viele Leistungen für den Kanton. Deshalb monieren wir als Stadtrat, dass sich der Kanton stärker an den Kosten beteiligen müsste. Das führte zum Beispiel dazu, dass wir ‒ zwar nicht direkt bei der Sozialhilfe, aber bei den Ergänzungsleistungen zur Altersvorsorge ‒ mehr Geld erhalten, in Winterthur sind das jährlich 15 Millionen Franken. Politisch war das durchsetzbar, weil viele Gemeinden hohe Ergänzungsleistungen zahlen. Bei der Sozialhilfe ist es eine andere Sache ‒ da gibt es viel grössere Unterschiede zwischen den Gemeinden.

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«Jaja, tönt alles gut», sagt Galladé, als er den WNTI-Smartspider bei «Schulhäuser günstiger planen» ausfüllt. Die eigentliche Frage sei aber, wie man es dann mache. (Grafik: WNTI)

Gibt es auch Sparpotenzial?

Vor zehn Jahren kam der saloppe Spruch aus dem Parlament: «Sechs Departemente sparen und einer wirft das Geld zum Fenster raus.» Das war natürlich eine Anspielung auf die Sozialhilfe. Mittlerweile konnten wir mit dem Falllastprojekt zeigen, dass wir mit jedem in das Personal investierten Franken wieder 2,74 Franken zurückerhalten, weil die Qualität der Begleitungsarbeit zunimmt.

Trotzdem haben wir den zweithöchsten Steuerfuss im Kanton.

Aber wir haben ihn nicht, weil wir unverantwortlich mit dem Geld umgehen. Sondern weil wir in den eben genannten Bereichen überdurchschnittlich betroffen sind und die Verteilung der Kosten nicht fair ausgeglichen ist. Im Vergleich mit den zehn grössten Schweizer Städten sind wir punkto Steuerfuss auf dem zweit- oder drittbesten Platz.

Welches Rezept eignet sich am besten, um die Wohnungsnot in Winterthur zu lindern?

Auf lokaler Ebene haben wir verschiedene Hebel, zum Beispiel die Festlegung eines Prozentsatzes an gemeinnützigem Wohnungsbau, wie wir es bei der Lokstadt gemacht haben. Aber am Schluss wird es eine ganze Palette an Massnahmen brauchen. Auch bei der SVP-Initiative auf Stadtebene, die einen Einwohnervorrang für städtische Wohnungen fordert, muss ich sagen: Auf kleiner Ebene machen wir das in unserem Departement mit den 30 Wohnungen im Brühlgut, dem «Wohnen mit Service», bereits. Dort geben wir Winterthurer:innen klar den Vorzug.

«Wir müssen die Armut bekämpfen, nicht die Armen.»

Nicolas Galladé (SP), Stadtrat

Der «Landbote» bilanzierte über Sie «grosse Pflöcke eingeschlagen hat er nicht». Würden Sie dem widersprechen?

In meinem Departement kann man vielleicht keine grossen Bauprojekte präsentieren. Bei uns geht es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt ‒ und dass dort etwas nicht stimmt, merkt man erst, wenn es ihn nicht mehr gibt. Ich sehe durchaus «Pflöcke»: Am Falllastprojekt waren wir sieben Jahre dran, heute dient es als Messlatte für die ganze Deutschschweiz. Auch der Masterplan Pflegeversorgung ist so ein Projekt.

Sie haben ein Drittel Ihrer Lebenszeit im Stadtrat verbracht. Haben Sie noch Lust?

Es ist mein Traumjob. Migration, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Alterung der Bevölkerung ‒ das sind grosse Fragen, die auch auf Kantons- und Bundesebene viel besprochen werden. Wir als Stadt können da viel dazu beitragen, dieser Austausch hat mir immer Spass gemacht.

Und warum nicht Stadtpräsident?

Erstens hat die SP mit Kaspar Bopp einen hervorragenden Kandidaten fürs Präsidium. Und zweitens kann ich es mir nicht vorstellen, jetzt einfach das Departement zu wechseln. Genau, weil mein Amt diese übergeordnete, politische Relevanz hat.

Mit Bund und Städten zusammenwirken könnten Sie auch als Regierungsrat. Ihr Name fiel, nachdem Jacqueline Fehr (SP) kürzlich bekanntgab, 2027 nicht mehr anzutreten.

Der Regierungsrat wäre sicher am nächsten an dem, was ich heute mache. Es ist nicht so, dass ich sage: «Es ist kein Thema.» Aber mehr kann ich dazu nicht sagen.

Und was macht der private Nicolas Galladé?

Ich gehe gerne auf die Schützenwiese für den FCW, allerdings komme ich weniger spät wieder nach Hause als auch schon. Und ich lese gerne Zeitungen und Zeitschriften, am liebsten haptisch ‒ tut mir leid.


WNTI stellt euch alle Kandidat:innen für den Stadtrat vor. Weil kein früherer Interviewtermin gefunden werden konnte, erscheint das Interview mit Martina Blum (Grüne) am 25. Februar. Alles zu den Wahlen am 8. März.

Rubrik: Was lauft?
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Alina Müller spielt seit 2023 bei Boston Fleet. (Bild: zvg)

  • Alina Müller verschafft der Schweiz Bronze: 51 Sekunden vor Schluss erzielte die Winterthurer Eishockeyspielerin das entscheidende Goal. Damit setzten sich die Schweizer Frauen gestern im Kampf um den dritten Rang gegen die Schwedinnen durch. Müller machte ihre ersten Schritte im Sport beim EHC Winterthur. 2019 wurde sie hier Sportlerin des Jahres.


  • Nur 292 Menschen mehr: Letzte Woche berichteten wir von einem Wachstum von 355 Personen ‒ so weist es das statistische Amt des Kantons Zürich aus. Die Stadt spricht in einer Medienmitteilung von gestern nun von knapp 300 Personen. Einig sind sich beide Quellen darin, dass es dieses Jahr besonders niedrig ist. Als Gründe führt die Stadt an, dass die Anzahl der Wohnungen im vergangenen Jahr auf 58’797 leicht geschrumpft ist. Zudem gab es fast gleich viele Zu- wie Wegzüge. Nur ein Geburtenüberschuss (1017 Geburten, 886 Todesfälle) sorgte für ein leichtes Wachstum.


  • «Sprachrohr» wird zur «MaBaZ»: Die Zeitung für den Stadtteil Mattenbach bekommt ab Mai einen neuen Namen. Eine Dreier-Jury aus dem Vorstand der Mattenbach-Allianz habe alle eingesandten Namensvorschläge gesichtet und sich schliesslich für die «Mattenbach-Zeitung» oder eben «MaBaZ» entschieden. Einsender Jan Schellenberg gewann dafür ein Lebensmittelpäckli vom «Läbesruum».


  • Am Wochenende wirds närrisch: Winti ist dieses Jahr nicht nur Fasnachtsstadt, sondern auch Närrische Europäische Kulturstadt. Aus diesem Anlass heraus ist im Einkaufszentrum Rosenberg nebst dem regulären Programm eine Ausstellung des Schweizer Fasnachtsverbands zum Thema «Winterthurer Fasnachtskultur und -masken» zu sehen, wie der «Landbote» berichtet.


  • Für die ZHAW zur Forscher:in werden: Schwachstelle gesucht! Die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften will Daten über die Nutzung des öffentlichen Verkehrs in Winterthur sammeln. Dafür sind die Wissenschaftler:innen des Projekts «Moveo» auf deine Hilfe angewiesen. Mit einer App kannst du Beobachtungen während des Pendelns bis zum 15. März festhalten. Die ausgewerteten Resultate sollen anschliessend in die Stadtplanung, namentlich das Gebiet Grüze mit einfliessen. Das Projekt mit Bürgerbeteiligung wird an fünf Standorten in Europa erprobt.

Rubrik: Wärmstens empfohlen

Dem Ingenieur ist nichts zu schwör

Der Pessimist sagt: «Das Glas ist halb leer.» Der Optimist sagt, es sei halb voll. Und die Ingenieurin sagt: «Das Glas ist doppelt so gross, wie es sein müsste.»

Oder, wie das Organisationskomitee des schweizweit stattfindenden «Engineers Day» schreibt: Wer sich täglich mit Technik, Natur und Gesellschaft auseinandersetzt, kann fundierte Lösungen kreieren. In Winterthur organisieren deshalb verschiedene Partner am 4. März Events rund um den Beruf:

Das Büro der Holinger AG bietet eine Schnitzeljagd entlang der Siedlungsentwässerung und des Wasserbaus in der Altstadt. Am Technikum organisiert der Verein Girls can Code einen Programmier-Parcours. Und das städtische Tiefbauamt führt Interessierte über die Baustelle an der Bachtelstrasse, wo derzeit Bach- und Abwasserkanäle ersetzt werden.

Die komplexe Baustelle des Kanals, der Wasser von zwei Bächen führt, kann am 4. März besichtigt werden. (Bild: Stadt Winterthur)

Ab heute regieren die Närr:innen Winterthur ‒ Mike Künzle übergibt den Stadtschlüssel am Abend den Fasnächtler:innen. Dann folgen die Umzüge, Guggen-Konzerte, das Aufstellen des Narrenbaums und so weiter.

Auch WNTI überlässt die Stadt den Geschminkten. Am Fasnachtsmontag erscheint kein Wintibrief, du liest uns wieder am Dienstag, 24. Februar.

Bis bald,

Tizian

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