Warum immer mehr Tiere im Tierheim Rosenberg landen
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#192 | 3.2.2026 | Online lesen | Unterstützen

WNTI Wintibrief

Sebastian Galli

Kikeriki und guten Morgen

«So viele Tiere wurden noch nie in Tierheimen abgegeben» – das schrieb kürzlich der Blick. Über 32’000 Tiere nahmen Schweizer Heime 2024 auf. Die Zahlen stammen vom Verein Schweizer Tierschutz. «So ist es», kommentierte das Tierheim Rosenberg den Blick-Artikel auf Instagram. Hunde, Hühner, Hasen – bis zu 45 Tiere leben am Rosenberg zwischen Schrebergärten und Autobahn.

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Leiterin Irene Hafner mit Bewohner Ricky. (Bild: zvg)


Aktuell sei die Situation dieselbe, sagt Leiterin Irene Hafner – die Nachwehen der Corona-Pandemie. Viele Leute hätten sich in dieser Zeit eine vierbeinige Mitbewohner:in zugetan und nach der Rückkehr in die Normalität gemerkt, dass die Verantwortung zu gross sei. Im Homeoffice sei es einfach, Zeit für ein Haustier zu haben, sagt Hafner. «Danach setzte aber die Realität ein, dass es auch viel Aufwand mit sich bringt.» Gerade bei Hunden sei ein klarer Trend zu beobachten – nicht nur in der Anzahl. In den letzten Jahren sind vermehrt Hunde mit schwierigem Verhalten in der Obhut von Hafner und ihrem Team gelandet. «Oftmals liegt das daran, dass die Führung des Menschen versagt.» Viele Leute hätten sich unüberlegt einen Vierbeiner besorgt, ohne sich vorher zu informieren – oftmals über das Internet, ohne ihn zuvor kennenzulernen. «Ein Herdenschutzhund mag niedlich aussehen», sagt Hafner. «Er ist als Familienhund in der Stadt aber komplett ungeeignet.»

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Der 32-Kilo-Mischling Nanouk weiss nicht, wie gross und schwer er ist, das passt nicht allen. (Bild: Sebastian Galli)

Wenn Hafner einen Anruf von einer Person erhält, die ihren Hund abgeben will, muss es oft schnell gehen. «Meistens hätte es bereits gestern passieren sollen», sagt die Leiterin des Tierheims. Trotzdem sei es nicht immer möglich, die Tiere auch aufzunehmen. Speziell bei Hunden mit schwieriger Vergangenheit fehle manchmal die Kapazität, da bereits mehrere solche Tiere im Heim seien. «Leider haben wir immer zwei bis drei Hunde, die aus diesem Grund mehrere Jahre bei uns sind», sagt Hafner. «Das braucht Ressourcen.» Das Tierheim Rosenberg finanziert sich über Spenden, Paten- und Mitgliedschaften. Deshalb könne es auch aus finanziellen Gründen schwierig sein, einen Hund aufzunehmen – gerade bei Tieren mit gesundheitlichen Problemen, bei denen hohe Behandlungskosten anstünden. Besonders hart sei es, wenn die finanzielle Belastung auch der Grund sei, weshalb der Hund abgegeben werde. «Meistens nehmen wir sie aber trotzdem an», sagt Hafner. Falls es nicht möglich sei, einen Platz zu schaffen, probieren Hafner und ihr Team, das Tier an ein anderes Heim oder direkt an Interessierte zu vermitteln.

«Ein Tier darf nicht zum Wanderpokal gemacht werden

Irene Hafner, Leiterin Tierheim Rosenberg

Für diese sogenannten «Verzichthunde» will das Tierheim Rosenberg allerdings nur ein Zwischenstopp sein. Hafners Ziel ist es, ihnen ein neues Zuhause zu vermitteln. Das sei allerdings nicht immer einfach – gerade bei Hunden, die eine schwierige Geschichte haben. Aber nicht nur der Hund sei beim Adoptionsprozess entscheidend, sagt Hafner. Damit sich die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen, lege das Tierheim Rosenberg bei Adoptionsbewerbungen ein genaues Auge darauf, dass der Hund auch zum Lebensstil der Person passe. Wie lange der Prozess dauert, hänge sowohl vom Hund als auch vom Menschen ab – er könne aber dauern.

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Auch kleine Energiebündel wie Mucki passen nicht in jeden Haushalt. (Bild: Sebastian Galli)


Es müsse passen zwischen Mensch und Tier, sagt Hafner. «Man kann nicht einfach anrufen, zweimal mit einem Hund spazieren gehen und ihn dann nach Hause nehmen.» Dafür würden Tierheime immer wieder Kritik von aspirierenden Hundehalter:innen ernten, sagt Hafner. Dabei gehe oft vergessen, dass die Tiere auch eine Vorgeschichte haben. Auch im Tierheim Rosenberg seien schon Hunde abgegeben worden, die bereits mehrmals die Besitzer:in gewechselt hätten. «Ein Tier darf nicht zum Wanderpokal gemacht werden, das kann Folgen haben», sagt Hafner.

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Sie bleiben hier – das Tierheim Rosenberg ist die Altersresidenz für ausgediente Legehennen. (Bild: Sebastian Galli)

Neben Hunden leben auch Kaninchen, Meerschweinchen und Hühner im Tierheim Rosenberg. Bei den gefiederten Zweibeinern handelt es sich um ausrangierte Legehennen. Wenn ein Huhn nicht mehr die gewünschte Leistung erbringt, ist es wirtschaftlich uninteressant. Das bedeutet in der Regel den Gang auf den Schlachtblock. Im Tierheim erhalten sie ein neues Zuhause – vermittelt werden sie nicht, das Gehege am Rosenberg ist ihre Altersresidenz. Wer möchte, kann ihre Pension aber mit einer Patenschaft unterstützen.

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Rubrik: Was lauft?
  • In zwei Wochen gibt’s Bratwurst ohne Senf: Zumindest wenn der Rasen auf der Schützenwiese nicht erneut gefriert. Gemäss WNTI-Informationen liegt der Nachholtermin für die Begegnung zwischen FCW und St. Gallen fest. Das Spiel findet am 18. Februar um 19 Uhr statt.


  • FCW verstärkt sich defensiv: Der FC Winterthur droht in der Liga unterzugehen. Nun verpflichtet der Verein einen Fels in der Brandung und holt den ehemaligen FCZ-Verteidiger Mirlind Kryeziu. Das schreibt der Verein in einer Mitteilung. Der 29-Jährige ist seit Sommer vereinslos, da eine Vertragsverlängerung zwischen ihm und dem FCZ nicht zustande kam. Zuletzt gab es immer wieder Gerüchte, dass er trotzdem zu seinem alten Verein zurückkehren könnte. Offenbar macht der FCW seinem Kantonsrivalen nun einen Strich durch die Rechnung. Kryeziu gewann 2022 mit dem Stadtzürcher Verein die Meisterschaft.


  • Rieter kauft Barmag: Wie Rieter in einer Mitteilung schreibt, hat der Konzern die Akquisition von Barmag, die seit letztem Mai geplant ist, nun abgeschlossen. Laut Rieter-CEO Thomas Oetterli würde diese Übernahme das profitable Wachstum beschleunigen sowie die Marktführer­schaft in Asien stärken.


  • Vermeintlicher Schusswechsel in Töss: Wie die Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt, rückten am Samstag um 22 Uhr mehrere Patrouillen aus, nachdem mehrere Schüsse im Umkreis des Freibads Töss gemeldet wurden. Die Polizei habe das Gebiet durchsucht und mehrere Personen kontrolliert, habe allerdings keine Hinweise darauf gefunden, dass tatsächlich Schüsse gefallen sind.

Rubrik: Winti liebt (*bezahlte Partnerschaft)

paradis collections mit Mode- und Stofflagerverkauf in Winterthur bis 14. Februar!

paradis collections ist noch bis 14. Februar 2026 in der Pop-up-Location an der Schulgasse 5 in Winterthur mit dem Lagerverkauf für Mode und Stoff.

Entdecke eine grosse Auswahl von Strickwaren, Hosen, Tops, Blusen, Jacken und Schuhen aus früheren Saisons, früheren Kollektionen und Stoffen aus unserem Stoffarchiv, erhältlich als Meterware.

Öffnungszeiten: Mi–Fr 12–18 Uhr, Sa 11–17 Uhr.

Rubrik: Wahr gesagt (Kolumne)

Geschichte vor Ort

Winterthurer Krokodile

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Macrospondylus bollensis, Inv. Nr. 13444, Bild Donato Caspari

Unter einem Winterthurer Krokodil kann man sich so einiges vorstellen… Historisch-technisch interessierte Winterthurer:innen denken wohl zuerst an die Loks SBB Ce 6/8 II, die Anfang des 20. Jahrhunderts von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik in Winterthur (SLM) gebaut wurden und lange auf dem Schienennetz der Schweiz unterwegs waren. Winterthurer:innen mit einem Faible für Architektur oder neuere Geschichte stellen sich das Haus Krokodil vor, das 2021 als erstes Gebäude der Lokstadt bezugsbereit war und übrigens nach dem erst genannten Krokodil benannt ist.

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Nilkrokodil, ältestes Objekt der naturwissenschaftlichen Sammlungen, ausgestellt im Schiffsbauch der «Ida Ziegler».

Doch auch im Naturmuseum lassen sich «Winterthurer» Krokodile finden. Das wohl bekannteste ist die Fossilplatte des Meereskrokodils Macrospondylus bollensis im Untergeschoss des Museums, die unter der Inventarnummer 13444 in unserer Datenbank erfasst ist. Das Fossil wurde 1931 von Herrn Nationalrat Dr. Carl Jakob Sulzer-Schmid (1865-1935) für 2900 Franken (heutiger Wert gemäss KPI-Rechner circa 20'000 Franken) angekauft und dem Museum geschenkt. Es stammt aus einem süddeutschen Steinbruch (Ohmden bei Holzmaden) und ist eines der besterhaltenen Fossilien dieser Art weltweit. Macrospondylus bollensis lebte während des Unteren Jura (circa 180 Millionen Jahre vor heute) entlang der Küsten des damaligen Tethysmeeres.

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Auszug aus dem Eingangsbuch mit dem Eintrag des Nilkrokodils, «11 Schuh lang».

Wenn wir in unserer Sammlungsgeschichte noch weiter zurück und im Untergeschoss des Naturmuseums noch etwas weiter gehen, treffen wir auf ein historisch bedeutendes Nilkrokodil (Crocodylus niloticus). Laut Eingangsbuch wurde es 1664 durch den St. Galler Stadtarzt Bartholomäus Schobinger der Stadt Winterthur geschenkt. Dies macht es zum historisch ältesten Objekt des Naturmuseums Winterthur. Leider wissen wir nicht, woher es stammt und wie es genau nach Winterthur kam.

Unter der Rubrik «Geschichte vor Ort» schreiben verschiedene Autorinnen und Autoren aus dem Geschichtennetzwerk Winterthur. Sandra Scherrer und Sabrina Schnurrenberger sind die Kuratorinnen für Erdwissenschaften und Biologie im Naturmuseum Winterthur.

Hast du ein Haustier? Ich nicht. Wenn, dann hätte ich aber eine Katze. Eine weisse am liebsten, die würde Pastis heissen. Da ich an einer Hauptstrasse wohne, werde ich aber noch eine Weile warten. Aber vielleicht ist die zusätzliche Bedenkzeit auch nicht schlecht – Katzen gibt es im Tierheim Rosenberg nämlich nicht.


Bis bald,

Sebastian von WNTI

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