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| | Guten Morgen :) Kennst du das, wenn sich das Leben anfühlt, als würdest du auf einer Schiene fahren? Nicolas Schnelli und Mathieu Gabi kennen dieses Gefühl gut. Bei ihnen ist das allerdings nicht metaphorisch gemeint – die beiden sind Lokführer. In ihrem Podcast erzählen sie aus ihrem Arbeitsalltag. Zudem erfährst du heute, wieso Winti kein Männerbüro bekommt und was du für die neue FCW-Saisonkarte hinblättern musst. |
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| Mathieu Gabi und Nicolas Schnelli bringen Züge zum Fahren und erzählen in ihrem Podcast, wie. (Collage: © SBB CFF FFS) |
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| Lokführer sein heisst manchmal auch, das Perron «abeseckle» |
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| In keinem anderen Land wird mehr Zug gefahren als in der Schweiz. Am meisten Zeit auf den Schienen verbringen natürlich die Personen im Kopf der Züge. Rund 3500 Lokführer:innen flitzen im Dienst der SBB über das Schweizer Schienennetz. Zwei von ihnen geben in ihrem Podcast Einblick in den Alltag im Führerstand. von Sebastian Galli |
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| Sie haben schon die WG geteilt, dann die Ausbildung zusammen gemacht. Und nun sind sie beide Lokführer. Der Winterthurer Nicolas Schnelli und sein langjähriger Freund und Kollege Mathieu Gabi steuern schon seit knapp 15 Jahren über die Gleise. Es sei nicht immer ein einfacher Job, sagt Schnelli. «Da hilft es, einen Freund im Business zu haben, mit dem man sich darüber unterhalten kann.» Lokführer sein sei mehr als nur einen Zug anfahren zu lassen und rechtzeitig zu bremsen. Man sei allein für den ganzen Zug verantwortlich – eine Person für bis zu zweitausend Passagiere. Wenn etwa eine Tür nicht funktioniert, ist es an Schnelli und Gabi, diese entweder zu reparieren oder mechanisch zu verriegeln. «Passagiere, Stellwerk, alle warten», erzählt Schnelli. «Und du rennst dreihundert Meter den Zug runter zur Tür und wieder rauf, während die Zentrale auf deinem Telefon sturmklingelt.» |
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| | «Alle Strecken, die ich fahre, alle Züge, alle Protokolle, alles muss ich auswendig kennen» Nicolas Schnelli, Lokführer |
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| Neben Belastbarkeit brauche es aber auch ein enormes Wissen. «Alle Strecken, die ich fahre, alle Züge, alle Protokolle, alles muss ich auswendig kennen», sagt Schnelli. Dafür mussten er und Gabi damals ordentlich büffeln. Doch anders als bei einer Lehrabschlussprüfung oder einer Bachelorarbeit, müssen Lokführer:innen die Theorieprüfung alle fünf Jahre erneut ablegen. «Wir lernen heute noch immer zusammen für diese Prüfungen.» Als es letztes Jahr wieder so weit war, sei ihnen auch die Idee mit dem Podcast gekommen. Diesen Frühling legten sie los. Mit dieser Idee haben Schnelli und Gabi eine Nische gefunden. «Kafi im Führerstand» ist der erste deutschsprachige Podcast über den Berufsalltag von Lokführer:innen. «Wir waren selbst etwas überrascht», gesteht Schnelli. Anders als im Cockpit eines Flugzeugs, in das «gwunderigi» Kinder gelegentlich mal einen Blick werfen dürfen, sind in den Führerständen der SBB-Züge grundsätzlich keine Gäste erlaubt. Ausser am Zukunftstag natürlich. «Mein Sohn freut sich riesig darauf.» |
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| Wie es im Führerstand dieses Gefährts aussieht, wissen nur die Wenigsten. (Bild: © SBB CFF FFSI) |
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| In ihrem Podcast behandeln Schnelli und Gabi verschiedenste Aspekte des Berufs. Neben technischen Themen wie obskuren Vorschriften oder dem Einfluss des Wetters auf Zug und Schiene besprechen sie auch persönliche Themen – wie die Vereinbarkeit von Familie und Fahrplan. Der Podcast sei auf grosse Resonanz gestossen. Zwar sei er auf ein Laienpublikum ausgerichtet, doch gerade ihre Kolleg:innen würden Schnelli und Gabi oft darauf ansprechen. Der Podcast sei auch über die Grenze hinaus beliebt – obwohl er auf Schweizerdeutsch ist. Ein Teil ihrer Hörer:innen käme aus dem Allgäu. «Aber da verstehen sie ja auch Mundart.» Etwas vorsichtiger habe ihr Arbeitgeber reagiert – zumindest zu Beginn. Gerade mal eine Folge von «Kafi im Führerstand» sei erschienen, als sich die SBB bei ihnen meldeten. Sie wollten nicht, dass Schnelli und Gabi im Podcast interne Details preisgeben würden. Schlussendlich sei aber alles unbedenklich gewesen und sie hätten mit den SBB zusammen abgesprochen, welche Themen im Podcast vorkommen können – alle besprochenen Details seien in öffentlich zugänglichen Reglementen einsehbar. «Wir machen es einfach etwas zugänglicher», sagt Schnelli. Inzwischen freuen sich die SBB über ihren Podcast. «Ist ja auch gute Werbung für den Beruf.» Kafi im Führerstand ist überall verfügbar, wo es Podcasts gibt. |
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| | | | | Gemeinsam am 21. Juni feiern und geniessen! Mit tollen Aktivitäten für Gross und Klein, feinem Essen und viel Musik. Highlight: Laurent & Max ab 14.30 Uhr live im Festzelt. Eintritt frei. Komm vorbei und feiere mit uns! |
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| | Definitiv kein Männerbüro für Winti
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Definitiv kein Männerbüro für Winti Eigentlich hatte das Männerbüro Züri letztes Jahr einen Ableger in Winterthur geplant. Im Herbst 2025, kurz vor dem Start, wurde das Projekt allerdings pausiert, um es neu zu evaluieren. Nun ist klar: Das Projekt wird eingestampft. Als Grund nennt das Männerbüro Züri gegenüber WNTI mehrere Gründe. Einerseits müsse aufgrund personeller Veränderungen, Wachstum und der damit steigenden Komplexität, die Organisationsform überprüft werden. Andererseits arbeite das Männerbüro an der Digitalisierung der Fallverwaltung und anderen Prozessen. Diese Aufgaben würden das Personal des Männerbüros über das Jahr 2026 hinaus beanspruchen. Die Arbeit des Männerbüro Züri sei damit aber nicht eingeschränkt. |
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| | FCW-Preise für die nächste Saison: Am Montagabend hat der FC Winterthur die Saisonkartenpreise für die nächste Saison kommuniziert. Die Preise bleiben grösstenteils unverändert. Nur für die Bierkurve sinkt der Preis. Der Sektor C und die Tribüne bleiben gleich teuer – trotz Abstieg in die Challenge League, was konkret ein Heimspiel weniger pro Saison, sowie Fussball auf tieferem Niveau bedeutet. Zudem verlieren Saisonkarteninhaber:innen das Vorkaufsrecht für einzelne Matchtickets. Dieses fällt neu den «FCW-8400-Member»-Gönner:innen zu. Diese Mitgliedschaft muss separat zur Saisonkarte gebucht werden und kostet 84 Franken pro Jahr. Auf Instagram sorgte diese Meldung bei einigen Fans für rote Köpfe. Erster Verordnungsentwurf für «preisgünstigen Wohnraum»: 2014 genehmigte die Stimmbevölkerung des Kantons Zürichs die Vorlage «Mindestanteil an preisgünstigem Wohnraum». Der daraus entstandene Paragraph 49b im Planungs- und Baugesetz ermöglicht es Gemeinden, bei neuen Bauprojekten einen Anteil an «preisgünstigen Wohnraum» einzufordern. Um dies auch umsetzen zu können, benötigt es auf kommunaler Ebene eine Verordnung. Nun hat der Stadtrat den ersten Entwurf ans Stadtparlament übergeben. Ursprünglich war eine Wohnsitzpflicht in Winterthur für Bewerber:innen auf den so entstandenen Wohnraum geplant. Davon sieht der Stadtrat nun ab. Beschränkungen bezüglich Vermögen und Einkommen lässt er aber bestehen. Die Wohnungen sollen Personen zu Verfügung stehen, die aufgrund finanzieller Umstände weniger Chancen auf dem Wohnungsmarkt hätten. Mini-Zirkus im Eulachpark: Vom 4. bis 7. Juni schlägt der Zirkus Fahraway im Eulachpark sein Zelt auf. Im Programm versprochen ist ein Elefant ‒ das Tier an sich habe im Zirkus aber ausgedient, schreiben die Artist:innen. Wer wissen will, um welche Art Elefant es sich handelt, muss selber hin. (tz) |
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| Immer wissen was in deiner Stadt los ist! Der umfassendste Kulturkalender Winterthurs hält dich mit 500 Events pro Monat aus allen Sparten auf dem Laufenden. |
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| Die Eulach-Führungen starten wieder!
 | Die Eulach-Führungen starten wieder! Versteckte Tunnels und viele spannende Eulach-Geschichten warten an den zwei Eulachführungen in Hegi auf dich. Gioia führt am Donnerstag, 11. Juni und am Samstag, 20. Juni wieder durch Hegi und Oberwinterthur. Wir gehen den zahlreichen Hochwasserschutzmassnahmen nach, klettern in einen Eulachtunnel und besuchen die einzige erhaltene Mühle auf Stadtgebiet. Hier kannst du dich anmelden. Aber Achtung, die Plätze sind beschränkt! |
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| Es warten ein paar Tunnels auf uns! (Bild: Thomas Stierli) |
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| | | Nach dem Gespräch mit Nicolas bin ich etwas gelassener, wenn sich mein Zug verspätet. Als Alleinverantwortlicher hat er es wohl einiges stressiger als ich in diesem Moment. Gute Fahrt und guten Start in den Tag auf jeden Fall. dein Sebastian |
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