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Guuuuuuete Morge! Über Politik zu reden ist nicht immer ganz einfach. Auch wenn das Gegenüber bereits einen vollständig geformten Frontallappen hat, aber speziell, wenn dies nicht der Fall ist. Wie erklärt man also kleinen Kindern Dinge wie Diktatur und Demokratie? Laut Maturandin Amélie Wanner am besten mit einem Bilderbuch. |
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| Gerade beschäftigt Amélie vor allem die Entscheidung, was sie studieren soll. Von Medizin über Architektur und Politik könnte sie sich alles vorstellen. (Bild: Linus Fischer) |
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«Vom Bundeshaus ins Kinderzimmer» – Maturandin machte ein Kinderbuch über ein Baumhaus |
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Amélie Wanner schloss diesen Sommer ihre Matura an der Kantonsschule Büelrain ab. Ihre Abschlussarbeit soll Kinder für Politik sensibilisieren und ist gleich für drei Preise nominiert. von Linus Fischer |
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Sechs Kinder wissen nicht, was sie mit dem grossen Baum auf der Wiese anstellen sollen. Sie beginnen zu diskutieren und stimmen schlussendlich ab: Es wird ein Baumhaus. Aus den verschiedenen Ideen für das Haus entstehen Gruppen, um ihre jeweiligen Interessen durchzubringen. Nach einem Versuch eines Kindes, eine Diktatur aufzubauen, entsteht eine prächtige Demokratie ‒ inklusive Gewaltentrennung. |
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| Für ihre Maturaarbeit wurde Amélie gleich mehrfach ausgezeichnet. So gehört sie auch zu den fünf besten Arbeiten des Jahres aller Zürcher Mittelschulen. (Bild: Rita Palanikumar) |
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Es ist keine komplizierte Geschichte. Die 20-jährige Amélie Wanner wollte damit möglichst einfach das demokratische System erklären. Dafür gibt es die Katze Nika. Sie begleitet die sechs Kinder und erklärt auf jeder anderen Seite, was die Kinder gerade erleben, und zieht Vergleiche zum Schweizer System. «Wir hatten schon Politik in der Schule», sagt Amélie, aber das reichte ihr noch nicht. Sie sei eher über die Familie und Freunde sensibilisiert worden. «Ich finde Politik spannend, aber es ist schon recht kompliziert.» Deshalb sei ihr die Idee gekommen, als Abschlussarbeit ein Kinderbuch zu machen, das Politik bildlich und nahbar erklärt. |
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| Sämtliche Illustrationen stammen von Amélie selbst. Dafür musste sie sich zuerst in den verschiedenen Programmen zurechtfinden. (Bild: Linus Fischer) |
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Wieso ein Bilderbuch? Amélie ist leidenschaftliche Zeichnerin. «Und ich wollte für die Maturaarbeit nicht nur einen Text machen.» Da es sich um ein Buch für Kinder handelt, hätte sie auf gewisse Sachen achten müssen, damit Kinder die Geschichte interessant fänden und etwas mitnehmen. Viele Farben und Charaktere mit distinkten Eigenschaften, wie unterschiedliche Frisuren, Brillen oder Sommersprossen. Ob die Inhalte dann auch wirklich verstanden werden, habe sie an ihrer achtjährigen Schwester getestet: «Ich habe ihr dann die Stellen vorgelesen und sie abgefragt, ob sie alles verstanden hat», sagt die Veltheimerin. Das hätte so halb funktioniert: «Sie war vielleicht fast noch zu jung.» Ob das Buch irgendwann zu kaufen ist, sei noch nicht klar. Sie stehe aber mit einem Lehrmittelverlag in Kontakt. Sie werde sicher Exemplare drucken lassen für Bekannte, die eines haben wollen. |
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| An ihrer Zeit am Büelrain gefielen ihr die Kulturreise nach Budapest sowie Biologie und Wirtschaft am besten. (Bild: Linus Fischer) |
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Nach der Abgabe der Arbeit im Dezember sei sie froh gewesen, es rechtzeitig geschafft zu haben: «In den Herbstferien habe ich gemerkt, dass die Abgabe gar nicht mehr so weit entfernt ist», erinnert sie sich. Der Endspurt hat sich gelohnt: Sie ist für gleich drei verschiedene Auszeichnungen nominiert. Für die Besten der Schule, für die Besten der Stadt und von rund 3000 Maturaarbeiten im Kanton schaffte es ihre unter die fünf besten des Jahres. Gerade macht sie ein Zwischenjahr zwischen Gymnasium und Studium. Die Entscheidung, was sie studieren soll, bereite ihr Schwierigkeiten. Das Praktikum am KSW, das sie gerade macht, gefällt ihr aber soweit. Ob sie irgendwann noch ein Kinderbuch machen werde, könne sie nicht sagen. Aber es steht fest: «Das Gefühl, am Schluss ein physisches Buch in der Hand zu halten, ist unschlagbar». |
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| Gestern war im Newsletter-Betreff vom «Fotomuseum» die Rede, obwohl sich der Text auf Fotostiftung bezog. Die beiden Organisationen sind, um es mit den Worten einer Leserin zu sagen, «total unterschiedlich». Bis eben auf den Namen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. |
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| | Zürcher Regierungsrat unterstützt Technorama-SanierungDie Stiftung Swiss Science Center Technorama will ihr international bekanntes Museum in Winterthur sanieren, modernisieren und erweitern. Der Regierungsrat des Kantons Zürich unterstützt die Pläne und beantragt beim Kantonsrat einen Beitrag von 14,5 Mio. Franken aus dem Gemeinnützigen Fonds. Das schreibt der Kantonsrat in einer Mitteilung. Der Beitrag aus dem gemeinnützigen Fonds entspricht rund 24 Prozent der gesamten Investitionen von 60 Mio. Franken. Da der Beitrag die Schwelle von 1 Mio. Franken übersteigt, muss der Entscheid des Regierungsrates vom Kantonsrat genehmigt werden. |
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| | BCW-Doppelspiel am Wochenende: Diesen Samstag bestreiten sowohl das Frauen- als auch das Männerteam des Basketballclubs Winterthur ihr erstes Heimspiel der neuen Saison. Das Frauenteam steht um 14:30 Uhr gegen Blonay Basket im Einsatz. Das Männerteam misst sich um 17:30 Uhr mit den Bären aus Kleinbasel. Beide Teams sind letztes Wochenende mit einer Niederlage in die Saison gestartet. Für die BCW-Damen ist die Saison 2026-2027 nach drei Jahren die erste Saison ohne Lashonda Monk. Die Amerikanerin unterschrieb in diesem Sommer einen Vertrag beim NLA-Verein ES Pully und führt nach den ersten beiden Runden die Liga bereits als Topscorerin an. Leiter Stadtrichteramt verlässt die Stadt: Lukas Meier, Leiter des Stadtrichteramts, verlässt die Stadtverwaltung per Ende Januar 2027 auf eigenen Wunsch. Der Stadtrat bedauere dies und danke ihm für sein wertvolles Engagement, wie er in einer Mitteilung schreibt. Für die Neubesetzung wird ein Wahlausschuss gebildet und die Stelle öffentlich ausgeschrieben. Lukas übernimmt neu eine Funktion bei der Kriminalpolizei der Kantonspolizei Aargau. Baugesuche ab sofort nur noch digital: Wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt, hat sie die Umstellung auf die kantonale Baugesuchsplattform «eBaugesucheZH» erfolgreich abgeschlossen. Der neue Prozess sei effizienter, schreibt die Stadt, habe aber auch zur Folge, dass ab sofort Baugesuche nicht mehr physisch eingegeben oder eingesehen werden können. Laufende Verfahren würden noch in ihrer aktuellen Form fertiggeführt werden. |
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Über den Weg gelaufen
 | Arthur, Maschinenbauingenieur, aus Kemptthal |
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| Wie ermöglicht es dir dein Job um 11 Uhr im Stadtpark zu entspannen? Gute Frage. Nein, ich habe heute einen Ferientag und warte auf meine Familie, damit wir zusammen durch den Park spazieren können. (Lacht erneut) Sonst wäre ich jetzt normalerweise am Arbeiten. Ich bin Maschinenbauingenieur. Gehst du denn ift mit deiner Familie im Park spazieren? Ja, vor allem im Sommer. Die Stadt hat viele Spielplätze renoviert und meine zwei kleinen Kinder haben dementsprechend Spass daran. Und wenn meine Kinder glücklich sind, bin ich auch glücklich. Wenn du König von Winterthur wärst, was würdest du als Erstes machen? Mehr Begrünung und mehr Bäume pflanzen. Damit die Versiegelung ein wenig aufgehoben wird und mehr Natur da ist. Vor allem bei den Spielplätzen.
Dieses «Über den Weg gelaufen» ist im Rahmen des Journalismustags an der Kantonsschule Büelrain entstanden und wurde von Laura Moravcikova und Daviana Perez Gonzalez verfasst. |
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Zugegeben, in diesem Winterbrief müsste eigentlich als Koproduktion mit der Kantonsschule Büelrain deklariert werden. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Linus und ich auch an dieser Schule waren. En schöne uf jedefall. Bis bald, Sebastian von WNTI |
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