Gestern schrieb die «Stadttaube» in unserer Kolumne zur Stadtentwicklung in Neuhegi. Darauf erhielten wir verschiedene Zuschriften.
«Ich erlebe auch warme Momente»
«Ich habe zehn Jahre in Neuhegi gewohnt und mir gefiel es dort. Allerdings war das noch am Anfang der Neubauten und noch nicht so vollgepflastert. Dass es kaum Läden oder anderes hat, scheint sich (leider) nicht verändert zu haben. Die Idee des zweiten Stadtzentrums scheint zumindest aktuell gescheitert zu sein.»
Michael Kölliker (via E-Mail)
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«Ich betreibe die Töpferei Rundwerk in Neuhegi direkt am Eulachpark und ich muss sagen, ich bin fast schon entsetzt, was ihr über das Quartier schreibt. Ich erlebe sehr wohl auch warme, lebendige Momente, vor allem im Park und in und um meinem Geschäft. Doch mit eurem Beitrag macht ihr nicht gerade Werbung für uns als Kleinunternehmer in Neuhegi. Wie wäre es denn, wenn ihr etwas Werbung machen würdet, statt die Leute noch mehr zu vertreiben?»
Sandra Naef (via E-Mail)
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«Vielen Dank für die heute sehr deutlichen Worte bezüglich Neuhegi und Landbote! Solches dürft ihr gerne mehr machen....»
Nina Schneider (via E-Mail)
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«Plaudertasche Wintibrief: Das Neuhegi-Bashing in der letzten Ausgabe ist daneben. Wer von der verehrlichen Redaktion lebt hier? Wir tun es als Erstbezüger in einem Neubau seit fünf Jahren und nicht schlecht, einigermassen zukunftsfähig, auch was die Energie betrifft. Wir bezahlen auch keine übertrieben hohe Miete. Wir sehen die Leute, die hier leben. Wir sehen auch Mütter, Väter und Kinder. Wir sehen auch alte Leute, die sich an einem Rollator festhalten. Auch einen Veloladen gibt's um die Ecke, und verschiedene Beizen, Coiffeursalons auch. Übrigens gibt es den Eulachpark, weder öde noch tote Hose. Warum also das Cliché der Schlafstadt bemühen? Es wirkt ahnungslos und mechanisch. Wem wollt Ihr damit aufs Dach geben? Oder wollt Ihr, politisch farblos, wie Ihr seid, jetzt doch ein bisschen Empörung machen? Stellt eure Uhren nach! Wir sind hier in einem Pionierquartier, es entsteht hier etwas, und wer's lieber wie amigs hat, könnte hier ganz neu zur Welt kommen.
Beat Kaspar Weber (via E‑Mail)