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| | Guten Morgen Taugst du zur Finanzvorsteher:in? Unser Quiz zum gestern präsentierten Budget ist ein guter Test, um das herauszufinden. Kaspar Bopp (SP) hat es ebenfalls gelöst, sagenhaft gut abgeschnitten und sogar noch zwei Fehler gefunden. Schätzt du besser als der Finanzvorsteher selbst? Finde es heraus!
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| Kaspar Bopp präsentierte ein Budget mit kleinem Minus, musste aber ein Sparpaket für die kommenden drei Jahre ankündigen. (Bild: Linus Fischer) |
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| Stadt will jährlich 25 Millionen Franken sparen |
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| Schon ab nächstem Jahr kann die Stadt ihre laufenden Kosten nicht mehr decken – so die Prognose von Finanzvorsteher Kaspar Bopp (SP). Der Haushalt soll nun um jährlich 25 Millionen Franken entlastet werden. Auch für Steuererhöhungen gebe es «keine rote Linie». von Tizian Schöni |
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| «Wir sind an einem Punkt, an dem mehr nötig ist, als ein normaler Budgetprozess leisten kann», sagte Kaspar Bopp (SP) gestern im Stadtratssaal. Um 25 Millionen Franken müsse man die Erfolgsrechnung in Zukunft «nachhaltig verbessern». Zu deutsch: Die Stadt muss bis 2030 jährlich diese Summe einsparen – oder ihre laufenden Einnahmen erhöhen. Man wolle «ohne rote Linien» in das Projekt starten, sagte Kaspar Bopp auf die Frage, ob auch eine Steuererhöhung im Raum stehe. Bei der Rechnungspräsentation im April hatte der Finanzvorsteher bereits vorgewarnt. Jetzt hat das Sparpaket einen Namen. «Haushaltsentlastung 2030» soll im kommenden Sommer vorgestellt werden. Erarbeiten werde es die Stadtverwaltung gemeinsam mit Expertinnen der ZHAW, Datenspezialisten des «Public Data Lab» und dem Beratungsunternehmen BDO. Letzteres hatte im Juli den Zuschlag für den Auftrag über 200’000 Franken erhalten. |
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| | Mehrkosten bei Bildung, Gesundheit, SozialesUrsache für die finanzielle Schieflage der Stadt sind laufende Kosten. Also solche, die jedes Jahr anfallen: Gehälter für Lehrpersonen, Sozialleistungen oder Spitex-Dienstleistungen. Sie werden über Steuergelder oder den Ressourcenausgleich des Kantons finanziert. Zusammen verschlingen die drei Bereiche Bildung, Gesundheit und Soziales rund drei Viertel dieser Gelder – Tendenz steigend. Genau in diesen Feldern ist das Sparpotenzial der Gemeinden jedoch beschränkt, weil der Kanton etwa die Höhe der Sozialleistungen oder die Gehälter der Lehrpersonen bestimmt. «In der Summe rechnen wir bis 2030 mit 120 Millionen Franken Mehrkosten in den Bereichen, die vom Kanton vorgegeben werden», sagte Kaspar Bopp. Vom Sparverbot bis zum EinstellungsstoppDie Parteien äusserten sich am Dienstag fast ausnahmslos kritisch zum geplanten Sparpaket. SP und Grüne teilten präventiv mit, wo keinesfalls gespart werden könne (städtische Klimaziele, Personal, Kultur). AL und SP pochten zudem darauf, dass der Kanton Zürich selbst für die von ihm auferlegten Kosten aufkommt. Der jüngste Fingerzeig des Kantons in dieser Hinsicht ist die Änderung des Lehrpersonalgesetzes, über das wir am 27. September abstimmen. Es führt in Winterthur zu Mehrkosten von 5,4 Millionen Franken. Sowohl die AL als auch die SP haben die Ja-Parole herausgegeben. |
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| | «In der Summe haben wir 120 Millionen Franken Mehrkosten, die vom Kanton vorgegeben werden.» Kaspar Bopp (SP), Finanzvorsteher |
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| Für GLP, Mitte, FDP und SVP hingegen ging der Sparauftrag zu wenig weit. So kritisierte etwa die SVP, dass Sparmassnahmen angesichts des budgetierten Defizits von 10,6 Millionen Franken 2027 hätten geplant werden können. Die GLP forderte einen «Einstellungsstopp» für die Verwaltung und positionierte sich damit sogar radikaler als die FDP, welche zwar «eine kritische Prüfung neuer Stellen» verlangte, aber auch den zusätzlichen Bedarf in Pflege, Alterszentren und Sonderschulen anerkannte – auf diese Bereiche entfallen rund die Hälfte der 80 neuen Stellen. Ansatzweise einig waren sich SP und FDP beim Steuerfuss – erstere sieht «im Moment keinen Bedarf», den Steuerfuss anzupassen, für letztere sind Steuererhöhungen grundsätzlich ausgeschlossen. Kaspar Bopp begründete den gleichbleibenden Steuerfuss trotz leichtem Minus von 10,6 Millionen Franken mit dem hohen zweckfreien Eigenkapital der Stadt. Es beträgt laut Budget 468 Millionen Franken, was eine gute Nachricht ist – mit ihm können künftige Defizite gedeckt werden. |
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| Ab 2029 hat Neuhegi im Hochhaus «Ida» 150 neue Wohnungen. (Bild: Tom Schmid Visualisierungen & Illustrationen) |
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| Spatenstich für Hochhaus «Ida» in Neuhegi |
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| Gestern begannen die Bauarbeiten zum «Towerkomplex», dem nächsten Bauprojekt in Neuhegi. Unter der Bauherrschaft von Swisslife und der Mettler Entwickler AG entstehen ein Hochhaus, Mietwohnungen und Studentenzimmer. Die Bauarbeiten sollen 2029 abgeschlossen sein. von Sebastian Galli |
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| Neuhegi wächst. In keinem anderen Stadtteil wird mehr gebaut als auf dem ehemaligen Industrieareal von Sulzer. Direkt neben dem Schulhaus entsteht nun der nächste Komplex. Der Versicherungskonzern Swiss Life baut einen 40 Meter hohen Turm mit insgesamt 150 Mietwohnungen, welche 1,5 bis 5,5 Zimmer haben. Laut Sennen Kauz, Head of Investments bei Swiss Life, sollen diese Wohnungen zu Marktpreisen vermietet werden. Neben dem Hochhaus «Ida» entstehen zudem unter der Bauherrschaft von Mettler Entwickler AG 323 Studentenwohnungen, sowie Gewerbefläche im Erdgeschoss. Neben den Vertreter:innen der beteiligten Firmen waren am gestrigen Spatenstich auch Stadtpräsident Stefan Fritschi (FDP) und Vorsteherin des Departements Bau und Mobilität Christa Meier (SP) zugegen. Die Gemeinde Wiesendangen hatte zu Beginn des Jahres Rekurs gegen das Bauverfahren eingereicht, da sie durch den zusätzlichen Wohnraum mehr Schleichverkehr durch ihre Strassen befürchtete. Das Baurekursgericht lehnte den Antrag ab. |
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| Ballet BC aus Vancouver im Theater Winterthur Zum ersten Mal gastiert das renommierte Ballet BC aus Vancouver im Theater Winterthur. Mit im Gepäck sind drei herausragende Werke international gefeierter Choreograf:innen: Frontier von Crystal Pite, Sway von Medhi Walersk und Obsidian von Bobbi Jene Smith und Or Schraiber. Ein intensiv-sinnlicher Tanzabend, der zwischen Hoffnung und Zweifel, Nähe und Distanz sowie Licht und Schatten neue Welten eröffnet. Am 30. September und 01./02. Oktober im Theater Winterthur. |
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| | | Airbnb-Anbieter KonkursZuletzt hatte die FoMo Real Estate GmbH im vergangenen März Aufsehen erregt. Als Betreiberin von Business-Apartments in Veltheim hatte die Firma Anwohner:innen verärgert, mehrfach Polizeieinsätze ausgelöst, mutmasslich Personen illegal beschäftigt und sich hoch verschuldet. Noch im April sagte ihr Inhaber Roberto Follone dieser Redaktion, er habe das Unternehmen verkauft, obwohl er im Handelsregister bis zuletzt als alleiniger Geschäftsführer und Gesellschafter eingetragen war. Nun ist die Firma Konkurs, wie aus einer Publikation des Amtsblatts hervorgeht. |
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| | 4-Stunden-Parkplätze und Lastenvelos
Rund um den Hauptbahnhof markiert die Stadt neue Flächen für Veloparkplätze, insbesondere für Kurzzeit-Parker:innen und Lastenvelos. Die wegfallenden 48-Stunden-Parkplätze würden dabei kompensiert werden, schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung. Insgesamt gebe es über 5500 Parkplätze rund um den Bahnhof. (lf/Grafik: Stadt Winterthur) |
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| | Weitere Kurz-NewsErneut Velofahrerin schwer verletzt: Gestern kollidierten auf der Technikumstrasse Höhe Holderplatz eine 35-jährige Velolenkerin und ein Lastwagen miteinander aus noch ungeklärten Gründen, wie die Stadtpolizei schreibt. Die beiden fuhren parallel zueinander, der Ort gilt nicht als Unfallschwerpunkt. Erst letzte Woche war eine Velofahrerin auf dem Bahnmeisterweg lebensbedrohlich verletzt worden. Vielleicht mal Frisbee statt Fussball: Dank der neuen Sporthallen erhielt der Frisbee-Verein «Sky Hawks» einen Trainingsslot am Freitagabend für ein Junior:innen-Team. Diesen und kommenden Freitag finden um 19:50 Uhr Schnuppertrainings statt, um die Falken fürs neue Team zu rekrutieren. (lf) Kopfkino aus Österreich: Das Kabarettduo «Blözinger» zeigt am Freitag, 2. Oktober, sein Programm «Das Ziel ist im Weg» im Casinotheater. Ihr Kopfkinokabarett soll dabei das Publikum auf eine kuriose Reise mitnehmen. Das rund 110-minütige Kopfkino kostet 53 Franken. (lf) Was Angehörige über Demenz wissen sollten: Am Mittwoch, 30. September, spricht Dr. med. Robert Fitger über Demenz und ihre Therapie- und Unterstützungsmöglichkeiten. Die Veranstaltung des «Förderverein Anthroposophische Medizin» ist kostenlos und findet im Kirchgemeindehaus Liebestrasse statt. (lf) |
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| Von Frau zu Frau: Afterwork-Treff
 | Von Frauen für Frauen: Austausch nach Feierabend Einmal im Monat organisiert der BPW Winterthur die After Work Lounge, bei der sich Frauen aus unterschiedlichen Branchen und in verschiedenen Phasen ihres Berufslebens zum ungezwungenen Austausch nach Feierabend treffen. Im Mittelpunkt stehen persönliche Gespräche, Erfahrungen und das Knüpfen neuer Kontakte. Das nächste Treffen findet am Freitag ab 19 Uhr in der Arch-Bar statt. Anmeldungen sind noch bis Donnerstag über die Website des BPW Winterthur möglich. BPW (Business and Professional Women) ist ein Netzwerk für berufstätige Frauen und setzt sich für Austausch, Vernetzung und die berufliche Weiterentwicklung von Frauen ein. Es ist in über 100 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten. In der Schweiz zählt es rund 2000 Mitglieder, die in 35 lokalen Clubs in allen Regionen des Landes organisiert sind. (say) |
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| | Zugegeben ‒ das ist wohl das härteste Quiz, das ich je gebaut habe. Für alle, die jetzt glauben, keine Ahnung von Finanzen zu haben: Der Redaktionsdurchschnitt war eine Genauigkeit von 29,19 Prozent. Noch nicht gequizzt? Dann los! Bis bald, Tizian |
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